Ingemui cari graviter genitoris amore.
Deminuit gemitus mens genetricis amans.
(Elegisches Distichon; zum 1. Vers vgl. Vergil: Aeneis 10,789)
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Die FSSPX antwortet Leo XIV.: „Verschieben Sie das Urteil!“
Das ist doch nur Gepkänkel kurz vor der Konfrontation.
Kardinal Müller greift FSSPX und römische Kurie an
Ich habe jetzt in meinem kleinformatigen deutsch-lateinischem Schott nachgeschaut. Über die Übersetzung da lohnt sich ein Wort zu verlieren. Da steht: "… samt deinem Diener N., unserem Bischof N., allen Rechtgläubigen und allen, die den katholischen und apostolischen Glauben fördern."
Die Übersetzung ist schlecht, ja sogar falsch. Ihre ist schon die richtige. Wenn man nämlich alle Rechtgläubigen schon erwähnt hat, ergibt es keinen Sinn mehr, die cultores ("Bebauer") noch extra zu erwähnen. Während ich für die cultores eine Formulierung "… Glauben bekennen und fördern", die der Heimatpfarrer meiner Kindheit und Studentenzeit jeden Werktag verwendet hat, im Ohr habe, heißt es hier nur: "Glauben fördern". Das kommt mir so vor, als sähe Schott keinen Sinn mehr im "Glauben bekennen", da dies ja bereits bei den "Rechtgläubigen" enthalten ist. Schott scheint mit cultores solche wie Konstantin den Großen zu meinen, der nicht katholisch war (er ließ sich erst auf dem Sterbebett taufen), aber den Glauben gefördert hat. So gibt dann der cultoribus-Zusatz einen Sinn. Aber cultor mit Förderer zu übersetzen ist ein Ausweichen, es trifft nicht den Kern, sondern nur eine Art Nebenbedeutung.
Kardinal Müller greift FSSPX und römische Kurie an
@Bethlehem 2014 Da haben Sie wohl Recht. Mit "omnibus orthodoxis" = "omnibus orthodoxis antistitibus" erweitert man "antistite nostro": mit unserem Bischof und allen rechtgläubigen Bischöfen.
Ich habe das nun per Durchstreichen korrigiert.
Kardinal Müller greift FSSPX und römische Kurie an
Müller verkennt hier schon etwas die Tatsachen, wenn er sagt: "… kann es nicht sein, dass die zweitausend Bischöfe und alle Päpste, die sich auf dem Konzil versammelt haben, sich in dogmatischen Fragen geirrt haben."
Auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil wurden lateinische Vorträge gehalten und es gab auch lateinische Texte dazu. Verstanden haben die wenigsten was; sie achteten darauf, was der Papst tut; sagte er Ja, taten sie es auch, agierten halt so, wie brave "Oberministranten" (Bismarck), die sie seit dem Ersten Vaticanum sind, eben agieren.
Kardinal Müller greift FSSPX und römische Kurie an
Aus dem römischen Hochgebet: "… una cum famulo tuo Papa nostro N., et Antistite nostro N. et omnibus orthodoxis, atque catholicae et apostolicae fidei cultoribus." (zusammen mit deinem Diener Papst N. und unserem Bischof N. und allen Rechtgläubigen rechtgläubigen (Bischöfen) und auch allen, die den katholischen und apostolischen Glauben bekennen und fördern."; cultor ist hier mit einem, der den … Glauben bekennt und fördert, umschrieben.
Das sind die vier bemerkenswert jungen neuen Bischöfe der FSSPX
Was ich erst gestern gehört haben: Bei der Piusbruderschaft ist es nötig, deren Amtssprache zu sprechen, und diese ist Französisch. Schreiber ist zwar Deutschschweizer, als solcher spricht er aber auch perfekt Französisch. Damit will ich aber nicht sagen, dass ich ihn nicht für einen guten Kandidaten hielte.
EILMELDUNG: Papst Leo XIV. Schafft Beichte bei Priestern Ab — Reue Nur zu Gott
Ich habe das auch gestern auf YouTube gesehen. Da müssen wir noch auf andere Meldungen warten; denn das Ganze ist zu unglaubwürdig. Dieser Sender "Geschichten des Friedens" hat hinsichtlich der Bischofsweihen der Piusbruderschaft eine ziemlich ausgeglichene Darstellung gebracht, hinsichtlich des Aus des synodalen Weges aber eine völlig volksferne Darstellung, so, als seien die Rentnerorganisationen "Wir sind Kirche" und die 68er-Hitty-Rentner das Volk, das wegen dieses Aus die Kirche verlasse. Das ist ein ganz seltsamer Sender.
Bischof Fellay: Exkommunizierung höchstwahrscheinlich
Ja, aber der Verstand der meisten ist halt mainstreamgelenkt und damit krank. Leo setzt die Arbeit von Kardinal Bergoglio nur insofern fort, als er sich in dessen Nachfolge sieht, ansonsten ist er schon katholischer.
Bischof Fellay: Exkommunizierung höchstwahrscheinlich
Die offizielle Linie der FSSPX hat Kardinal Bergoglio als Papst anerkannt, aber durchaus nicht alle Priester der Piusbruderschaft. Ein Schisma entsteht aber nicht durch einen Irrtum, und außerdem ist diese Zeit jetzt vorbei.
Warum haben wir so wenige Priesterberufungen? Deutsche Bischöfe antworten mit über 200-Seiten Papier.
Ich bin über die Reform der Metaphysik durch Kant nicht informiert, kann da deshalb nicht mitrede. Wenn sich Pius XII. aber ebenso wenig auskennt und vom Irrsinn der Affenlehre ebenso wenig Ahnung hat, warum schreibt er dann was dazu? Das hängt mit Teilhard de Chardin zusammen, der sie förderte, zugleich aber den Leib-Seele-Dualismus preisgab. Und diese Prieisgabe wolle Pius XII. verurteilen, unterscheidet dabei dann von der Schöpfung der Seele durch Gott, an der man festhalten müsse, während man über die Entstehung des Leibes des Menschen aus lebender Materie ("materia vivente") forschen dürfe. Und damit hat ja wohl der Priester und Paläontologe Teilhard de Chardin, der an der Fälschung des Piltdown-Menschen zur Stützung der Affenlehre involviert war, sein Zeil, die Einführung der creatio continua zur Versöhnung von Theologie und Naturwissenschaf(sbetrug), erreicht. Sein Vater hieß übrigens ebenso wie Kant Immanuel (hebräische Schreibung) mit Vornamen.
Warum haben wir so wenige Priesterberufungen? Deutsche Bischöfe antworten mit über 200-Seiten Papier.
Nichts als Verzweiflungsakte nach der Freigabe der Affenlehre durch Pius XII. in der Enzyklika Humani generis. Wenn der Glaube nicht mehr existiert, dann wenigstens ein "Lustig geht die Welt zugrunde".
Bischof Fellay: Exkommunizierung höchstwahrscheinlich
Ich persönlich glaube, dass, sollten die Weihen stattfinden, kein Schisma erklärt würde. Ein gewisser Domvikar, den ich gut kenne, meinte schlicht und einfach, dass man das heute nicht mehr mache. Wenn man bedenkt, wie sehr man hinsichtlich der verschiedensten Glaubensgemeinschaften stets die Gemeinsamkeiten anstatt des Trennenden betont, dürfte man auch hier nicht das "Trennende" betonen, indem man ein Schisma erklärt.
Die deutsche Nationalhymne auf Englisch. Ich habe HIER die deutsche Nationalhymne, und zwar alle drei …
Und bei Fischl kennt man sich gar nicht aus. Jetzt macht er mir ein Lach-Smilie hin, und ich weiß nicht, wie ich das zu verstehen habe.
Die deutsche Nationalhymne auf Englisch. Ich habe HIER die deutsche Nationalhymne, und zwar alle drei …
Ich bin ja mit @Fischl immer (oder fast immer) einer Meinung. Man kann durchaus die Frage stellen, ob es nicht ein Verrat an der deutschen Sprache ist, die deutsche Hymne auf Englisch zu schreiben, zumal ja Englisch auch dazu benutzt wird, die deutsche Sprache zu verdrängen. An Universitäten gibt es ja schon oft Unterricht auf Englisch statt auf Deutsch.
Andererseits aber dient die englische Sprache der besseren weltweiten Verbreitung der Nationalhymne und hier vor allem der Bedeutung Deutschlands als auserwähltes Volk, das zudem berufen ist, die Kirche zu schützen.
Und zudem ist Englisch eine niederdeutsche Variante der Sprache unseres Volkes, die nur stark latinisiert ist. Dass Englisch heute als Rock- und Pop-Sprache missbraucht wird, rechtfertigt nicht, sie als die Sprache des Teufels zu sehen. Der Teufel spricht auch perfektes Latein, und trotzdem ist das die Kirchensprache.
Dann kann man auch kritisieren und vielleicht sogar als Verrat ansehen, dass ich die Grenzen des deutschen Sprachraums weggelassen habe, Andererseits wiederum tragen die Grenzen derzeit nicht dazu bei, die Rolle Deutschlands in der Welt zu vermitteln.
Prinzipiell muss ich aber sagen, dass der derzeitige Sauflied-Charakter des Deuitschlandliedes einer Nationalhymne nicht würdig ist. Ebenso ist es aber auch ein Verrat, zwei der drei Strophen einfach zu streichen, wie es seit 1990 der Fall ist. Am besten wäre es wohl, den Saufliedcharakter im deutschen Deutschlandlied zu entfernen, wie ich es im Englischen gemacht habe, und zusätzlich noch die erste englische Strophe in der deutschen Version einzufügen. Allerdings wird sich eine meinerseits geänderte deutsche Version kaum gegen das Original von Hoffmann von Fallersleben durchsetzen.
Bischof Fellay: Exkommunizierung höchstwahrscheinlich
Naja, so gesund ist dieser Ast auch wieder nicht. Er verkündet zwar die katholische Lehre, verrät aber die Kirchensprache Latein, indem er sich dem italienischen Diktat unterordnet, und hat Deutschland verraten, indem er Bischof Williamson ausgestoßen hat.
[ Beuget die Knie! ] Eine israelische Akademikerin, Orit Perlov, veröffentlichte einen Tweet auf …
Ob das die getöteten Kinder getröstet, hätte, hätten sie das zuvor gewusst?
Bischof Schneider: Das Pontifikat von Franziskus markiert den Höhepunkt des Relativismus in der Doktrin
Und glauben Sie bloß nicht, dass das Gegenpapsttum Bergoglios für die Zukunft der Piusbruderschaft keine Bedeutung hat. Diese wird geführt von einem Italiener – ich hatte noch guten Religionsunterricht, wo Pater Theodor Berberich mehrmals mit Nachdruck gelehrt hat: "Die Italiener können kein Latein." – , und dieser Italiener hat das Papsstum Bergoglios anerkannt. Und so kann sich die Piusbruderschaft auf den Indifferentismus Roms beziehen, der seit Bergoglio auch die Morallehre erfasst hat, um die Bischofsweihen aufgrund noch größeren Notstands zu rechtfertigen. Ich dagegen würde, da Rom wenigstens die Morallehre stets gehütet hat, versuchen, eine Legitimation zu erwirken.
Bischof Schneider: Das Pontifikat von Franziskus markiert den Höhepunkt des Relativismus in der Doktrin
Im Gegensatz zu Ihnen kann ich selber denken, muss mich nicht auf Meinungen berufen und muss mich auch nicht auf etwas berufen, was es vielleicht erst in 500 Jahren geben wird. Mir geht es einfach um die Wahrheit. Und ein Papst sowie jedes andere Gericht kann Fehlentscheidungen treffen, deren Konsequenzen man in der Regel tragen muss, aber die Wahrheit sprechen solche Entscheidungen dennoch nicht aus.
Bischof Schneider: Das Pontifikat von Franziskus markiert den Höhepunkt des Relativismus in der Doktrin
Ja, aber genaugenommen hat's dieses Pontifikat nicht gegeben, man sollte sich auch nicht darauf berufen, um einen Indifferentismus in der Lehre zu beschreiben. Viele von der Piusbruderschaft fühlen sich gerade deshalb zur Missachtung einer päpstlichen Erlaubnis für die Bischofsweihen berechtigt.