Kardinal Marx ordnet "Segnungen" von Homosexuellen an
Ein Sprecher bestätigte am 21. April gegenüber Die-Tagespost.de, dass sich die gesamte pastorale Praxis an die Leitlinie der deutschen Bischöfe, Segen gibt der Liebe Kraft, halten soll. Dieser Leitfaden soll zu einem grundlegenden Element der pastoralen Arbeit in der gesamten Erzdiözese München werden.
Im Juni sollen Schulungen für pastorale Mitarbeiter über die Durchführung dieser "Segnungszeremonien" beginnen.
Kein Paar, das eine Segnung wünscht, sollte abgewiesen werden.
Von Priestern, die solche "Segnungen" ablehnen, wird erwartet, dass sie die Paare entweder an ihren Dekan oder an andere pastorale Mitarbeiter verweisen, die bereit sind, sie durchzuführen.
Darüber hinaus hat Kardinal Marx darauf gedrängt, die "theologische Bedeutung" der Richtlinie zu erläutern, insbesondere für diejenigen, die "noch" mit dem Konzept solcher "Segnungen" kämpfen.
Segnungen für gleichgeschlechtliche Paare sind in mehreren deutschen Diözesen bereits gängige Praxis.
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