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Abt von Solesmes schlägt Änderungen am römischen Ritus vor, die dem Novus Ordo ähneln

Abt Geoffroy Kemlin von der Abtei Saint-Pierre, Solesmes, Frankreich, hat vorgeschlagen, die alte lateinische Messe in das aktuelle Römische Messbuch einzufügen und damit ein Messbuch mit zwei Formen zu schaffen. Der Novus Ordo sollte unverändert bleiben.

Er hat seinen Vorschlag in einem Brief an Leo XIV. am 12. November 2025 übermittelt.

Abt Kemlin formuliert dies ausdrücklich als Antwort auf den weltweiten liturgischen Streit (einschließlich Frankreich, Vereinigte Staaten, England, Deutschland) und als Versuch, die Einheit der Kirche wiederherzustellen.

Er räumt ein, dass die beiden Formen unterschiedliche "Anthropologien" und Gebetsweisen widerspiegeln und es unwahrscheinlich ist, dass Katholiken, die dem alten Ritus anhängen, den neuen annehmen werden.

Sein Vorschlag spricht von "minimalen" Überarbeitungen der alten lateinischen Messe. Seine Änderungen wären jedoch weitreichend: Zulassung der Volkssprache, Verwendung eines neuen Lektionars, mögliche Konzelebration, Integration in einen einheitlichen Kalender und zusätzliche eucharistische Gebete.

In einem Interview mit Rcf.fr vom 16. März fügte er hinzu, dass sein Ansatz die Einheit wiederherstellen und gleichzeitig verschiedene liturgische Ausdrucksformen "bewahren" könnte.

Die Kongregation von Solesmes als solche ist Novus Ordo. Nur ihre Tochterabtei Fontgombault hat den traditionellen Ritus bis zu einem gewissen Grad beibehalten.

Der Präsident von Una Voce, Joseph Shaw, stellte die Notwendigkeit einer Reform der alten lateinischen Messe in Frage. Er wies darauf hin, dass eine Modifizierung des alten Ritus dessen wesentliche Merkmale verändern würde.

AI-Übersetzung
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Mile Christi

Pontius Pilatus ließ den Juden wenigstens die Wahl zwischen Jesus und Barabbas, dieser Herr will uns zur Annahme des Barabbas zwingen, wenn wir nach Jesus und der wahren Vergegenwärtigung seines Erlösungsopfers verlangen. Das Kainsopfer des NOM kann er auf den Altären die Barabbas geweiht sind darbringen, WIR WOLLEN ES NICHT!

Josefa Menendez

Das von Christus instituierte 2000 Jahre alte Hl Messopfer ist ewig, wie Gott. Die katholische Tradition macht bei "Änderungen" nicht mit! Die Bulle "Quo primum" des hl. Papstes Pius V. von 1570 schreibt ihre Feier "für ewige Zeiten" vor.

Eugenia-Sarto

die Änderung der Karwochenliturgie geht vor allem auf Kosten von Kardinal Bea: Kardinal Bea als Architekt der Karwochenreform (1955)
Einflussreiche Stellung:
Als langjähriger Beichtvater von Papst Pius XII. genoss Kardinal Augustin Bea ein außergewöhnliches Vertrauensverhältnis zum Papst und war dessen engster Berater in wissenschaftlichen und liturgischen Fragen.
Theoretischer Kopf: Während Pius XII. die oberste Autorität innehatte, gilt Bea als die eigentliche treibende Kraft hinter der Kommission zur Liturgiereform. Er bereitete die Neuordnung der Karwoche (u.a. die Verlegung der Feiern in die Abendstunden) maßgeblich vor.
„Modernisierung durch Tradition“: Bea nutzte seine Expertise als Exeget, um Reformen nicht als Bruch, sondern als „Rückkehr zu den Quellen“ (Ressourcement) zu begründen. Dies ermöglichte es dem eher konservativen Papst, tiefgreifende Änderungen an der jahrhundertealten Liturgie zu legitimieren.
Wegbereiter: Durch seine Arbeit unter Pius XII. legte Bea das Fundament für die radikaleren Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils, insbesondere im Hinblick auf das christlich-jüdische Verhältnis (Streichung antijudaistischer Gebetsformeln).
Quelle : copiert von KI

Klaus Elmar Müller

@Eigenia-Sarto Was halten Sie von diesen Änderungen? Ich bin mir unsicher.

Eugenia-Sarto

Die frage kann ich eigentlich nicht beantworten. Ich könnte mir denken, daß heutzutage viele Priester es nicht mehr schaffen (aus Überlastungsgründen), die alte Liturgie zu feiern. Das ist aber kein wahres Argument. Alte oder kranke Priester bekämen da immer eine Lösung durch Ihren Bischof. Ich lehne die Änderung insofern ab, als Kard. Bea modernistische Züge hatte, und daher wohl entsprechende Absichten hatte. aber diese Frage sollte lieber z.B. Kard. May beantworten.

Eugenia-Sarto

Da mache ich nicht mit. Der alte Ritus ist in meinem Blut und kann nicht in seiner Substanz verändert werden. Keine Volkssprache, keine Konzelebration, keine Mädchen am Altar, keine Handkommunion. Dieser Ritus ist uns von Gott geschenkt.

Vates

Glaubt der Abt von Solesmes wirklich, mit seinem "Vorschlag" eines "doppelten Meßbuchs" mit NOM und TLM die Bulle "Quo primum " des hl. Papstes Pius V. von 1570 beseitigen zu können? Im übrigen wäre das nur die Vorstufe einer längst geplanten "Mischmesse", die von den Neurituellen mit ihren zig Varianten nicht befolgt würde und von den Altrituellen außer den ehem. Ecclesia-Dei-Gemeinschaften (vor allem FSSP und ICRSS) nur von einer Minderheit der FSSPX akzeptiert würde ("Außenseiter" nicht gerechnet). Das liturgische Chaos würde nur vergrößert werden statt Einheit in der Wahrheit zu schaffen!

Eugenia-Sarto

schreckliche Vorstellung. Das wird jedenfalls kein wirklich treuer Anhänger der Tradition mitmachen.

wordpress.com ... 😇 🙏 👏

m Livestream vom 13. März saß Kavanagh offenbar wieder am berühmten, von Elton John gestifteten Klavier im Bahnhof St. Pancras, als er mit einem protestantischen Rentner ins Gespräch kam. Der ältere Herr empfahl dem Pianisten eine Kirche in Cambridge, in der die Tridentinische Messe gefeiert werde. Er fügte jedoch sofort hinzu: „Das ist wahrscheinlich nicht genau das, was du suchst.“ Kavanagh reagierte geradezu enthusiastisch. Er erklärte, die Lateinische Messe erlebe derzeit in London eine richtige Auferstehung. Es gebe inzwischen etliche Kirchen, in denen man den alten Ritus ohne großen Aufwand und vor allem ohne lange Anfahrten miterleben könne. Die Hauptstadt biete inzwischen eine lebendige Szene für Liebhaber der alten Liturgie – ein Kontrast zu den Jahren, in denen man dafür oft weite Wege in Kauf nehmen musste. Der ‚ökumenische Händedruck“ des katholischen …

Josefa Menendez

Wir müssen demütig sein vor der heiligen Liturgie, wie sie uns durch die Tradition der Kirche überliefert worden ist. Die geistigen Früchte lassen sich nicht dauerhaft und vor allem im ursprünglichen und überlieferten Sinn bewahren, wenn man um den Ursprung irgendwann nicht mehr weiß!

Josefa Menendez

Die Bulle "Quo primum" des hl. Papstes Pius V. von 1570 schreibt ihre Feier "für ewige Zeiten" vor.

Theresia Katharina

Diese alte Lateinische Heilige Messe kann nicht geändert werden, zumindest nicht in ihrer Grundstriktur. Das hat aber der Abt von Solesmes vor. Dadurch würde diese Hl. Messe ungültig, den Herrn Abt kann man nur noch als abtrünnig bezeichnen.

kyriake

Was soll der Quatsch!! Nach diesen Änderungen wird aus der alten Messe die neue!!

Theresia Katharina

Man kann am Römischen Ritus keine Änderungen vornehmen, das ist die Messe aller Zeiten, genauso päpstlich approbiert von P.Pius V.

Bethlehem 2014

@Theresia Katharina Seit Pius V. wurden in allen Jahrhunderten Änderungen am Römischen Ritus vorgenommen. Das ist ganz normal und durch und durch katholisch.
Man kann die Liturgie doch nicht einfrieren und dann bei Bedarf einfach auftauen... 🤔

Bethlehem 2014

@Die Bärin Mir geht es darum, zu zeigen, daß der Römische Ritus immer "in Bewegung" war. Und man ihn dennoch "bewahrt" hat. Zumindest bis 1962.

ingrid kaletka

Kehrt um ihr vom Glauben abgefallenen Priester-kehrt um zum HEILIGSTEN HERZEN JESU in der TRADITION DER HEILIGEN KATHOLISCHEN KIRCHE - IHR TRAGT GROSSE SCHULD AN DER ERRICHTUNG DER AFTERKIRCHE! KÖNNT IHR DAS VOR GOTT VERANTWORTEN?

Bethlehem 2014

Wundert mich für einen (konservativen?) Benediktiner.
Habe kürzlich gehört, Kardinal Benno Gut OSB habe zu Paul VI. gemeint, die neue Liturgie sei der Tod des abendländichen Mönchtums.

Eugenia-Sarto

Das war hauptsächlich das werk von Kardinal Bea, die Liturgie der Karwoche zu verändern.

Bethlehem 2014

Meines Wissens war Bea hauptsächlich daran interessiert, daß die judenfeindliche Unterlassung der Kniebeuge bei den Karfreitagsfürbitten für die Bekehrung der Juden endlich gestrichen wurde.
Die Gottesdienstzeiten zu ändern, war eigentlich nur eine Frage der Zeit, vielleicht sogar ein Gebot der Stunde - nachdem das eucharistische Fasten auf drei Stunden beschränkt worden war und Abendmessen längst üblich waren.

Josefa Menendez

Das 2000 Jahre alte Hl Messopfer Christi (bzw. der katholische überlieferte apostolische Glaube) wird sich absolut nicht ändern (weil Gott sich nicht ändert), weil es traditionelle Jesus-treue Priester gibt, die dieses INTAKT weiter lesen werden, aus Gehorsam zu Jesus Christus. Deo Gratias!

Klaus Elmar Müller

Gut gemeint, könnte Leo XIV. eine massive Sorge verdeutlichen, aber ist dann doch lächerlicher Krampf.

Bethlehem 2014

Tatsächlich könnte man am "alten" Missale einiges ändern. Es sollten allerdings wirkliche Verbesserungen sein, keine deutlichen Verschlechterungen.
Wer die wollte, der könnte doch gleich zur neuen Messe gehen. 🥴
Dies ist jedoch kein Aufruf, dies zu tun, lediglich eine nüchterne Feststellung.

Klaus Elmar Müller

Mit den kleinen Änderungen fing das große Unheil an. Bitte nicht nochmal die Pfuschhandwerker an das 2000jährig Gewachsene heranlassen!

Bethlehem 2014

Nö - Pfuschhandwerker dürfen da nie wieder ran! Das müßten schon Priester sein, die tief aus der überlieferten Liturgie leben: ausschließlich!
Und: das müßte dann schon in Richtung "noch mehr Feierlichkeit" gehen, keineswegs Richtung "Vereinfachung".

Salzburger

AchJa, Solesmes - berüchtigt für seinen anämischen Gesang...