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FSSPX kündigt die Weihe neuer Bischöfe am 1. Juli 2026 an

Die Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) hat angekündigt, dass sie am 1. Juli 2026 neue Bischöfe ohne die Zustimmung des Vatikans weihen wird. Dies folgt auf ihre Anfrage an Papst Leo XIV. im August, auf die sie keine zufriedenstellende Antwort erhalten haben.

Vollständige Erklärung

Am 2. Februar 2026, dem Fest der Reinigung der Jungfrau Maria, hat der ehrwürdige Pater Davide Pagliarani, Generaloberer der Priesterbruderschaft St. Pius X., während der Zeremonie der Soutanenabnahme, der er im Internationalen Priesterseminar Saint-Curé-d'Ars in Flavigny-sur-Ozerain, Frankreich, vorstand, öffentlich seine Entscheidung bekannt gegeben, die Bischöfe der Bruderschaft mit der Aufgabe zu betrauen, am 1. Juli des kommenden Jahres neue Bischofsweihen vorzunehmen.

Im vergangenen August ersuchte er den Heiligen Vater um eine Audienz und teilte ihm seinen Wunsch mit, dem Heiligen Vater die derzeitige Situation der Priesterbruderschaft St. Pius X. in kindlicher Weise darzulegen.

In einem zweiten Schreiben wies er ausdrücklich darauf hin, dass es der Bruderschaft ein besonderes Bedürfnis sei, die Fortführung des Dienstes ihrer Bischöfe zu gewährleisten, die seit fast vierzig Jahren in der Welt unterwegs sind, um den vielen Gläubigen zu antworten, die der Tradition der Kirche verbunden sind und zum Wohle ihrer Seelen die Sakramente der Weihe und der Firmung spenden möchten.

Nachdem seine Überlegungen lange im Gebet gereift sind und er in den letzten Tagen vom Heiligen Stuhl ein Schreiben erhalten hat, das in keiner Weise auf unsere Bitten eingeht, urteilt Pater Pagliarani in Übereinstimmung mit dem einmütigen Rat seines Rates, dass die objektive Lage, in der sich die Seelen befinden, eine solche Entscheidung erfordert.

Die Worte, die er am 21. November 2024 anlässlich des fünfzigsten Jahrestages der historischen Erklärung von Erzbischof Marcel Lefebvre schrieb, spiegeln mehr denn je seine Gedanken und Absichten wider:

"Nur in der katholischen Kirche, wie sie immer gewesen ist, und in ihrer unveränderlichen Tradition haben wir die Garantie, die Wahrheit zu besitzen, sie verkünden und ihr dienen zu können. [...]

Die Gesellschaft [des Heiligen Pius X.] sucht nicht in erster Linie ihr eigenes Überleben. Sie sucht in erster Linie das Wohl der Universalkirche, und aus diesem Grund ist die Gesellschaft par excellence ein Werk der Kirche, das mit einzigartiger Freiheit und Kraft angemessen auf die spezifischen Bedürfnisse einer beispiellos tragischen Epoche reagiert.

Dieses einzige Ziel ist heute noch das unsere, genauso wie vor fünfzig Jahren. Deshalb setzen wir unsere Arbeit zur Ausbildung von Priestern ohne jeden Geist der Rebellion, der Bitterkeit oder des Grolls fort, wobei wir uns vom zeitlosen Lehramt leiten lassen. Wir sind überzeugt, dass wir der Heiligen Katholischen Kirche, dem Souveränen Papst und der Nachwelt keinen größeren Dienst erweisen können (Abp. Lefebvre, Erklärung vom 21. November 1974)."


In den kommenden Tagen wird der Generalobere weitere Erklärungen zur aktuellen Situation und zu seiner Entscheidung abgeben.

"Nos cum Prole pia benedicat Virgo Maria.
Möge die Jungfrau Maria uns segnen, zusammen mit ihrem göttlichen Sohn."

AI-Übersetzung
683K
Josefa Menendez

Kardinal Dario Castrillón Hoyos, Vorsitzender der päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, wird ab dem Jahr 2000 feststellen: Die Bischofsweihen haben den angekündigten Untergang des Werkes von Erzbischof Lefebvre nicht verursacht, im Gegenteil. Sie waren sie die providentielle Grundlage seiner Ausbreitung in einem vor den modernen Irrtümern und der modernen Moral geschützten Umfeld

Es ist davon auszugehen, dass mindestens drei neue Bischöfe geweiht werden. Aus strategischen Gründen wird jeweils ein liberaler, ein gemäßigter und ein stärker traditionalistischer Priester zum Bischof geweiht. Dies ist notwendig, dass sich alle "Flügel" der traditionalistischen Bewegung durch die Priesterbruderschaft vertreten fühlen und jeder einen Vertreter hat.
Erst dann wird es spannend, wie sich die Priesterbruderschaft weiter entwickelt und wer tatsächlich die führende Rolle spielt. Falls die Priesterbruderschaft weiter einen Oberen hat, der nicht selbst Bischof ist, wovon auszugehen ist, hat dieser die schwere Aufgabe, die Bischöf und die Bruderschaft selbst zusammenzuhalten.
Für mich wird dann interessant sein, wie viele Gläubige die Priesterbruderschaft nach den Weihen an die Auslandsorthodoxie in Zunkunft verlieren wird, denn ich habe schon in zwei Fällen den Frust traditionalistischer Familien erlebt, die in Richtung ROKA und Kopten geflüchtet sind. Das ist zwar theologisch ein großer Unterschied, aber es geht immer auch um die menschliche Perspektive. 😇 😎

Severin

Was Kopten sind, müsste jeder wissen. Aber was heißt ROKA ?

ROKA bedeutet Russische Orthodoxe Kirche im Ausland bzw. russisch-orthodoxe Auslandskirche. Das ist die ehem. russisch-orthodoxe Exilkirche, die stark antkommunistisch orientiert war, also sowohl theologisich als auch politisch konservativ bzw. rechts. 😇 😎
Gugst du hier:
- Russische Orthodoxe Kirche im Ausland – Wikipedia
- Offizielle Website der Deutschen Diözese der …

02.02.2026 Fest der Darstellung des Herrn
Allgemeiner Konsens in der katholischen Kirche: Das Zweite Vatikanische Konzil schließt sich dem Konzil von Florenz von 1442 zu „Extra Ecclesiam Nulla Salus“ an.

GENERAL CONSENSUS IN THE CATHOLIC CHURCH : …

Heribert Nuhn

Das Heil kommt aber nicht von selbst. Es muß verdient werden, auch von dieser Kirche. Willkür und Beliebigkeit darf es nicht geben. Mögen die Konzilien sich auch nicht widersprechen, so haben doch die Auslegungen nach dem VK II eine andere Sprache gesprochen. Fehler gehen von Rom aus!

Josefa Menendez

Wenn ein Vorgesetzter (Prevost) sich von seinem Gehorsam gegenüber Christus, dem König, entfernt, ist sein Befehl nicht mehr der Arm Christi, sondern die Geste eines Menschen (ST, IIa IIæ, q. 104, a. 5). In der synodalen, synkretistischen, pro-Sodomiten Gegenkirche Prevosts gibt es keinen Platz für die von Christus Selbst instituierte traditionelle lateinische Hl Messe aller Zeiten.

Josefa Menendez

Die Bulle "Quo primum" des hl. Papstes Pius V. von 1570 schreibt ihre Feier "für ewige Zeiten" vor.

Immanuel Kant

Sie erlaubt sie nicht nur, sondern schreibt sie zwingend vor.

a.t.m

Die Bischofsweihen müssen erfolgen, damit eben die FSSPX nicht biologisch eliminiert und erpressbar wird, so wie es vor den Bischofsweihen 1988 das Rom der Nach VK II Ära erhoffte. Wird PL XIV diese erlauben (den wie aus den Kommuniqué hervorgeht hat es zu diesen angekündigten Weihen weder ein JA noch ein NEIN gegeben) und wie werden sich Kardinäle wie werden sie die Eminenzen Robert Kardinal Sarah, Raymond Leo Kardinal Burke usw. dazu äußern ?
Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

Francesco 95

Darf man gegen die Kirche die Gott aus Petrus gegründet hat rebellieren? Wo liegt jetzt der Unterschied zwischen Bätzing und FSSPX? Die einen protestieren von links die anderen von rechts = neo-protestantismus. Papsttum, Kirchenrecht braucht man das noch? Ich weihe sonst auch meine eigene Bischöfe. Die Pforten der Hölle haben die Kirche Roms überwunden. Gott hat uns angelogen und die Kontrolle darüber verloren (?)

a.t.m

@Francesco 95 Gott der Herr selber hat uns hier Entscheidungshilfen offenbart, damit wir Unterscheiden können, siehe
Apostelgeschichte. 5. 29 Petrus und die Apostel antworteten: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.
Und
Jesaja 5. 20 Weh denen, die das Böse gut und das Gute böse nennen, / die die Finsternis zum Licht und das Licht zur Finsternis machen, / die das Bittere süß und das Süße bitter machen.
Matthäus 6. 24 , Römer 1. 18- 32 usw. usw.
Aber natürlich steht es auch ihnen zu wahre Diener Gottes unseres Herrn und antikatholische innerkirchliche Diener des Widersacher Gottes unseres Herrn auf die selbe Stufe zu stellen, es ihr Freier Wille.
Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

Stefan B.

Am Donnerstag soll es weitere Informationen / Details zu den Weihen geben. Quelle: Certamen X-Account

Michele Indietrista

Das ist zum Einen ein maximal vernichtendes Zeugnis gegen fast alle Diözesanbischöfe der Welt, sowie auch gegen viele Weihbischöfe. Warum zeigt kaum einer eine klare traditionsfreundliche Linie? Denn gäbe es solche in nennenswerter Zahl, hätte längst ein partieller Schulterschluss stattgefunden, und die Frage der Bischöfe wäre keine Existenzfrage. Ausnahmen wie Weihbischof Athanasius oder Erzbischof Wolfgang werden immer weniger.
Zum Andern kann man keinen Bischof haben, wenn man keinen Papst hat. Es wäre darauf hinzuweisen, dass Bergoglio als Götzendiener kein Papst sein konnte. Das müsste gerade die FSSPX in aller Offenheit übernehmen. Man sollte nicht den Splitter in den Texten des Konzils heraussuchen und den Balken im Vatikan dem Schönen Schein zulieb bestehen lassen.
Dass dies für Leo eine Last sichtbar machen würde, wäre unvermeidlich. Wenn er die trägt, wird Hilfe sinnvoll und die Kirche spielt nicht weiterhin One-World-NGO.

Josefa Menendez

Der große Feind der katholischen Tradition, der synkretistische Prevost, würde niemals zustimmen. Das ist die einzige Lösung für die Bruderschaft, die den katholischen Glauben intakt lehrt und Gott und den Schafen durch das traditionelle lateinische Hl Messopfer treu bleibt.

Josefa Menendez

Da der gemäß eines Kompromisses mit Bergoglio und Parolin installierte Prevost keine Macht hat, wäre eine angebliche Scheinexkommunikation vollkommen nichtig!

Rainer Gast

Ist natürlich richtig Klasse, daß Ihr alle so potent seid, um ein derart rechtlich fundiertes Zeugnis abzulegen.... 🥴

Salzburger

Noch immer unverständlich, daß sie das nicht unter S.H. Papst Franz machten.

Andreas von Rinn

Das stimmt.

Alfredus .

Benedikt XVI. hätte mit einem Federstrich diese unsägliche Situation und Spaltung beenden können und er tat es nicht ... ? Warum ? Wahrscheinlich wollte er nicht gegen Johannes Paul II. entscheiden, der diese harte und unbarmherzige Exkommunikation gegen Erzbischof Lefebvre verhängt hat ! Was hat dieser Ausschluss aus der Weltkirche gebracht ? Nichts ! Aber für viele Christen eine große Unsicherheit und der Stand der heutigen Konzils- Kirche zeigt nur einen Niedergang . Selbst das Gesundbeten der Kirche und Lehre kann nichts bewirken, außer der wachsenden Freude der Freimaurer mit ihren Mitgliedern, den Kardinälen ... !

@Salzburger
Ihr HumOR ist köstLich.

Francesco 95

Warum erkennen sie den Papst einer anderer Kirche "Konzilskirche" als ihr eigener an? Warum zelebriert die FSSPX die Messe mit dem Konzilspapst und verteidigt dessen Amt vor Sedisvakantisten?

Aktuelle Meldungen zum Thema der neuen Bischofsweihen:
- Traditionalistische Priesterbruderschaft St. …
- Traditionalistische Priesterbruderschaft St. …
- Bischofsweihen der Piusbruderschaft: Ist die …
-

Libertas Ecclesiae

Entscheidend ist, wie Rom jetzt reagieren wird.

a.t.m

Im Grunde genommen ist es völlig egal wie das Rom der Nach VK II Ära entscheiden wird, den Feinden Gottes unseres Herrn und seiner Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche sprich also den Feinden der höchstlöblichen FSSPX werden so und so dagegen Hetzen. Sprich wen der derzeitige Bischof von Rom "JA" sagt "Haben sich also angebiedert diese Verräter" und wen dieser NEIN sagt "Warum hören die Verräter nicht auf diesen".
Siehe Verhandlungen unter Papst Benedikt XVI und die Aufhebung der Exkommunikation der damaligen Bischöfe.
Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

Francesco 95

Warum zelebriert die FSSPX also die Messen mit dem Konzilspapst (=Feind?)? Sie könnten ja die Messen in Einheit mit dem Papst der palmerianische Kirche zelebrieren oder nicht? Warum verteidigen sie dessen Amt vor Sedisvakantisten?

Werte

Es ist schwer vorstellbar, dass der Heilige Stuhl kanonische Sanktionen gegen die Piusbruderschaft verhängen würde, da er dies auch in China nicht in vergleichbarer Weise getan hat, wo die kommunistische Regierung wiederholt Bischofsweihen ohne vorherige päpstliche Zustimmung vorgenommen hat, was einen Verstoß gegen das Abkommen zwischen dem Vatikan und China darstellt.

Libertas Ecclesiae

Nach dem geltenden Kirchenrecht wären alle beteiligten Bischöfe automatisch exkommunziert. Ob Leo Milde walten lässt?

Lutrina

Vor den Kommunisten fällt das modernistische Rom aber auf die Knie, vor der Piusbruderschaft bestimmt nicht.

Vates

Ob es trotz allfälliger Androhung einer nicht anerkannt werdenden "Exkommunikation" bei diesen angekündigten Bischofsweihen bleibt, die wegen der auch unter Leo XIV. fortbestehenden immensen Notlage der Kirche zum Heil der Seelen erforderlich sind (und zwar ohne jede Änderung der bisherigen doktrinellen, liturgischen und disziplinären Positionen der FSSPX!)?

Pretorius

Und welcher Bf bitte soll die Weihe durchführen? Ein novus Ordo ?

Heribert Nuhn

@Pretorius Es gibt bei der Piusbruderschaft 3 oder 4 Bischöfe.

Pretorius

Bestimmt erhofft sich Schmidberger die Bf-Weihe 🥴

Wie kommen Sie auf sowas?

Pretorius

Unter Zustimmungs Roms? Was ist mit den FSSPX passiert?

Erich Christian Fastenmeier

Hiermit eröffne ich das Wettbüro: ab jetzt kann gewettet werden, welche Patres zum Bischof geweiht werden!
Bitte geben Sie Ihre Vorschläge/Hinweise jetzt ab!

tantumergo_

Mein Wunschzettel:
Fr. Paul Isaac Franks
Fr. Paul Robinson
P. Johannes Regele
P. Andreas Jeindl

Werte

Pater Pagliarani.

tantumergo_

N.B.: Die Nachricht scheint die Welt zu bewegen: alle FSSPX Internetseiten gerade nicht aufrufbar - scheint den Server zu überlasten

bert

Dann sollen sie bei Gloria.tv nachlesen 😉

tantumergo_

Deo gratias!

jenö

Es ist die einzig richtige Entscheidung. FSSPX steht für die Wahrheit der geoffenbarten, überlieferten katholischen Lehre und kann mit von Freimaurern regiertem Vatikan nicht eine Einigung haben.