Öffentliche Gebetswachen zur Sühne für Obszönität im Linzer Dom
Am 13. Juli wurden in Linz, Österreich, zwei lange Gebetswachen abgehalten, um für die Obszönität in der örtlichen Kathedrale zu büßen. Die inzwischen zerstörte Obszönität zeigt eine Gebärende mit entblößten Genitalien und nennt sie die "Mutter Gottes".
Der Platz der Kathedrale gehört der Diözese und kann kaum für öffentliche Gebete genutzt werden.
Um 14 Uhr versammelten sich etwa 100 Menschen hinter der Kathedrale und beteten mehrere Rosenkränze. Gegen Ende erschien ein Priester der Priesterbruderschaft St. Peter und spendete den Segen.
Um 17.00 Uhr betete eine weitere Gruppe den Rosenkranz an einer nahe gelegenen, stark befahrenen Kreuzung im Stadtzentrum (Mozartkreuzung), gegenüber der Kathedrale. Dieses Gebet wurde von der Organisation TFP als ein "Akt der Wiedergutmachung" angekündigt.
Auf einem Transparent war zu lesen: "Internationaler Akt der Wiedergutmachung für die Blasphemie gegen die Jungfräulichkeit Unserer Lieben Frau, der Mutter Gottes, und auch der unseren".
Diese Obszönität …Mehr
Protest ist richtig, wir müssen die Ehre der Gottesmutter Maria verteidigen. Jeder,der ein Dogma leugnet, hier ein Mariendogma (Jungfrau vor der Geburt, in der Geburt und nach der Geburt) verfällt dem Anathema, ist also sofort-exkommuniziert- eine Tatstrafe, die auch ohne offizielles Verfahren sofort in Kraft tritt (poena latae sententiae). Bischof Scheuer ist also sofort-exkommuniziert.
es ist sehr bedauerlich dass man so problematischen Gruppen wie der TFP das Feld überläßt und sich da nicht die FSSP oder Legio Mariens engagiert und so eine Aktion ist besser als Gesetzesbruch zu begehen
Die obszöne Blasphemie gegen die jungfräuliche Gottesmutter Maria in dem ihr geweihten Linzer Dom ist viel schlimmer als die "Demütigung für jede Frau und jede Mutter, die Kinder zur Welt bringt oder gebracht hat"!
Leisten die frommen, treuen Rosenkranzbeter dafür oder für die schändliche Beleidigung der Gottesmutter und ihres Sohnes Sühne?
"... viel schlimmer als die "Demütigung für jede Frau und jede Mutter, die Kinder zur Welt bringt oder gebracht hat"
Warum viel schlimmer?
Wenn ein Kind zur Welt gebracht wird, so ist es immer etwas ganz Großes! Gott schafft neues Leben! Und zugleich erhält das neue Geschöpf die Möglichkeit, "Erbe des Himmelreiches" zu werden, um mit der Hl. Schrift zu sprechen. Das hat mit Demütigung der Gebährenden wahrhaftig nichts zu tun!
Das Rosenkranzgebet zeigt doch in deutlichen Kontrast, woran die Kirchenleitung es hat mangeln lassen. Statt dessen hat sie sich dem Zeitgeist hingegeben und Sakralbauten für nicht sakrale Werke zur Verfügung gestellt. Der Skandal ist die irregeführte Kirchenleitung, vertreten durch den Bischof. Übrigens: @T H: Nach kath. Lehre wird nur Gott allein angebetet, Heilige werden verehrt, geben ein Beispiel für ein Gott gefälliges Leben und werden um Führsprache angerufen speziell die Gottesmutter Maria.
Das ist in die krude Lehre der Kirche: Die, die nichts getan haben, sollen "sühnen". Bei den Nazis hieß das Sippenhaft. Soll ich jetzt auch noch für den Kindesmissbrauch der Pfaffen sühnen gehen?
So befremdend, bedauerlich und beschämend der Kindesmissbrauch durch Priester ist, so ärmlich finde ich es, wenn von Personen, Medien etc. die katholische Kirche auf das reduziert wird!
Kindesmissbrauch ist ein gesellschaftliches Phänomen, das im vorigen Jahrhundert verdrängt bzw. geduldet wurde, aber wesentlich krasser im Familien- und Pädagogenkreis stattfand als in der Kirche (das macht es nicht besser, ich weiß!).
In der Schule, die ich besuchte, holte sich der Pädagoge regelmäßig Mädchen aus sozial schwachen Familien ins Dienstzimmer, um sie - alle unter 14 - unsittlich zu berühren, obwohl er seine Frau mit allem betrog, was nicht bei drei am Baum war.
Er wurde mit höchsten Ehren und großen Lobreden ob seiner zahlreichen Verdienste bestattet.
In der Vergangenheit haben sich Autoritätspersonen Dinge herausgenommen, die heute gottlob nicht mehr möglich sind.
Aber das war nie ein reines oder spezielles Phänomen der Kirche!
@Takt77
Das bestreite ich alles nicht, ich hatte mich zu "Sühnen in Stellvertretung der Täter" geäußert und das mit der Sippenhaft der Nazis verglichen.
Zu welcher Gruppe (bzw. Orden) gehören die Herren mit den roten Schärpen? --- PS. Ich sehe schon: TEP
Ja, die TFP-Sekte. Richtig. Sie beten ihren Gründer Plinio wie Gott an und verehren dessen Mutter Lucilia als "Mutter des axiologischen Grundsatzes", also Mutter Gottes selbst.
Die meisten Tradis sind oberflächliche Folkloristen und daher stört sie das nicht.
Hat die TFP-Sekte auch die Litanei zu "Mutter Lucilia" gebetet?
Wegen dieser Litanei und des Kults um Plinio wurde sie von De Castro Mayer als Sekte bewertet... Die heutigen Tradis sind unwissend und ungebildet, wie der Herr Müller.
LeLion, füttern Sie den Troll TH nicht, hören Sie damit auf, Hunde, die Sie vom Straßenrand her anbellen, mit Steinen zu bewerfen, beachten Sie sie einfach nicht.
@T H Vermutlich waren Sie nicht vor Ort und haben folglich die von Ihnen behaupteten kopfschüttelnden Reaktionen gar nicht gesehen.
Und selbst wenn es solche Reaktionen gegeben hat: Wen wundert eine solche Reaktion von Ungläubigen?
Wenn auch das öffentliche Gebet dieser Schärpen-Männer vielleicht etwas anachronistisch und lächerlich wirken mag, sind diese Männer sehr mutig und sie verteidigen die Ehre der lieben Gottesmutter ganz im Gegensatz zu semi-professionellen anonymen wadlbeißenden Internet-Trollen, wie Sie!
Gelt und ein fröhliches Wuff Wuff an Sie!
PS: Auch für Sie - wie für jeden anderen Menschen - wird der Tag kommen, an dem Sie erhalten, was Sie verdienen. Dann ist Schluss mit Ihrem ins Lächerliche ziehen. Wenn es nicht so traurig wäre, würde ich noch fast fragen: "Heißt es nicht, Wer zuletzt lacht, lacht am Besten?"
Sehr gute Reaktion! Lobenswert! Öffentliches Rosenkranzbeten: Welch ein Kontrast zur Welt !
John IHS: Endlich eine vernünftige und lobenswerte Reaktion auf das öffentliche Rosenkranzbeten. Was sollen wirklich Gläubige denn sonst noch tun? Zuvor hatte es schon Proteste aller Art gegeben. Die Reaktion des Bischofs und anderer Verantwortlicher? Nichts zu merken! Hoffentlich schämen sie sich jetzt endlich! - Ich danke den tapferen Männern, die dort gebetet und auch durch ein Transparent dargestellt haben, worum es geht. - Sollen Passanten doch den Kopf schütteln! Ich fürchte, unser Herr und Richter wird einmal, wenn wir nach diesem Leben vor ihm erscheinen, auch oftmals den Kopf schütteln über unsere Gleichgültigkeit und die vieler anderer. Der Gedanke allein ist mir jedenfalls wichtig! Danke auch an kyriake!
Wieso darf man auf dem Domplatz nicht beten wenn dieser doch der Diözese gehört?!! Das wäre ja noch schöner, schließlich zahlen die meisten der Betenden regelmäßig ihren Kirchenbeitrag!!!
weil aus dem Kirchenbeitrag keine "Rechte" entspringen. Das wäre ja "liberal und demokratisch"