Libertas Ecclesiae

Die Freiheit der Kirche ist das grundlegende Prinzip in den Beziehungen zwischen der Kirche und den öffentlichen Gewalten sowie der gesamten bürgerlichen Ordnung. In der menschlichen Gesellschaft und angesichts einer jeden öffentlichen Gewalt erhebt die Kirche Anspruch auf Freiheit als geistliche, von Christus dem Herrn gestiftete Autorität, die kraft göttlichen Auftrags die Pflicht hat, in die ganze Welt zu gehen, um das Evangelium allen Geschöpfen zu verkündigen (Dignitatis humanae 13)
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Kurz vor dem Ruhestand hängt er in einer emotionalen, öffentlichen Beichte das Messgewand an den Nagel, gibt die Pfarrei auf und will seine Freundin heiraten.

Heiraten mit 63 Jahren, nachdem er seit vielen Jahren in einer heimlichen Beziehung gelebt hat und seit 37 Jahren als Priester tätig war ... ob er so wirklich glücklich werden wird? 🤔

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Nach der Visitation durch den Vatikan: Der Abt von Heiligenkreuz tritt zurück
Der in Deutschland geborene Abt Maximilian Heim, 65, wird am 14. September als Leiter der Abtei Heiligenkreuz zurücktreten und damit seine mehr als 15-jährige Amtszeit an der Spitze des Klosters beenden. Die 1133 südwestlich von Wien, Österreich, gegründete Abtei zählt zu den bekanntesten Zisterzienserklöstern Europas.
Das Kloster verwendet für seine Liturgien nach wie vor Latein und den gregorianischen Gesang. Es wird streng nach dem Novus Ordo geführt, wobei nur wenige Mönche den römischen Ritus bevorzugen. Diese hatten unter Abt Heim ein schwieriges Leben.
Abt Heim erklärte, es sei an der Zeit, die Verantwortung „in jüngere Hände“ zu legen, und verwies dabei auf die Herzprobleme, unter denen er im vergangenen Jahr litt.
Heim beabsichtigt, wieder in den pastoralen Dienst und die theologische Arbeit zurückzukehren.
Sein Rücktritt erfolgt etwa ein Jahr vor dem geplanten Ende seiner zweiten Amtszeit.
Es wird …

So ganz verstehe ich das nicht:
Handelt es sich beim dem Rücktritt jetzt um einen „normalen“ Vorgang oder nicht? Wenn gesundheitliche Probleme ausschlaggebend sind, mag das verständlich sein, aber hätte Abt Maximilian nicht noch die wenigen Monate bis zum regulären Ende seiner zweiten Amtszeit im kommenden Februar seinen Dienst tun und dann ankündigen können, dass er für eine dritte Amtszeit nicht mehr zur Verfügung steht?
Und warum soll jetzt ein Administrator für drei Jahre gewählt werden und kein regulärer Abt als Nachfolger? Ist das nicht ungewöhnlich lange für eine Abtei dieser Größe? Dass mehr als ein Drittel der Wahlberechtigten noch nie an einer Abtwahl teilgenommen habe, kann doch kein hinreichender Grund für diese Interimslösung sein. In den nächsten drei Jahren wird die Zahl der Wahlberechtigten, die noch nie an einer Abtwahl teilgenommen haben, vielleicht sogar noch größer sein als heute.
Oder steht der Rücktritt doch in einem unmittelbaren Zusammenhang mit der Apostolischen Visitation?
Hier gibt es jetzt viel Raum für Spekulationen, die leicht hätten vermieden werden können.

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Kardinal Woelki: Der Novus Ordo steht dem tridentinischen Ritus an Schönheit und Würde in nichts nach
Die Messe im traditionellen römischen Ritus spiele in der Erzdiözese Köln „keine gesonderte oder herausragende Rolle“, erklärte der „konservative“ Kardinal Rainer Maria Woelki gegenüber Die-Tagespost.de anlässlich seines 70. Geburtstags am 17. August.
„Ich fühle mich in der Tradition und Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils vollkommen zu Hause“, sagte Kardinal Woelki. Die Liturgiereform sei „eine der wesentlichen Reformen“ des Zweiten Vatikanischen Konzils gewesen.
Der Kardinal sprach der Priesterbruderschaft St. Petrus (FSSP) seinen Dank aus, die an bestimmten Orten in der Erzdiözese die römische Liturgie feiert. „Ich betrachte dies als Bereicherung, denn es gab in der Kirche schon immer verschiedene Riten“, erklärte er.
Sein Einwand: „Der Novus Ordo Missae besitzt eine Schönheit und Würde, die dem tridentinischen Ritus in keiner Weise nachsteht.“
Für Kardinal Woelki ist die „ars …

Der Punkt ist folgender: Die jüngste architektonische Umgestaltung der Kathedrale hat die Feier der traditionellen lateinischen Messe strukturell und praktisch unmöglich gemacht. Das ist evident. Wenn Kardinal Woelki Recht hat und die „Schönheit und Würde“ des Novus Ordo Missae dem tridentinischen Ritus in keiner Weise nachsteht, müsste sich das auch in der Praxis zeigen. St. Hedwig müsste sich auch nach der „beeindruckenden“ Umgestaltung strukturell und praktisch für den überlieferten Ritus, für den sie ja ursprünglich gebaut wurde, genauso gut eignen wie für den Novus Ordo Missae. Das tut sie aber nicht. Und da liegt das Problem, dass Kardinal Woelki offenbar nicht sieht.

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Die alte Messe bleibt eine Ausnahme
Wenn die Wände der deutschen Kirchen sprechen könnten, hätten sie so einiges zu erzählen. Denn was die Liturgie angeht, haben sie besonders in der Zeit nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil viel erlebt. So fand zum Beispiel im Rahmen des 104. Deutschen Katholikentags in Würzburg in der Stiftskirche St. Haug ein unter dem Titel „Ein Gottesdienst von und mit Clown*s“ angekündigter Wortgottesdienst statt. Wie das Bistum Münster auf seiner Webseite berichtet, wurde bei dem von der protestantischen Theologin Gisela Matthiae organisierten liturgischen Experiment die Predigt durch verschiedene Spielszenen und Tanz dargestellt. „Statt Fürbitten“ habe es ein Zeitungstheater gegeben, bei dem die Clowns – je nachdem, wie bewegend die jeweilige Nachricht gewesen sei – ihr Erstaunen oder Erschrecken zum Ausdruck gebracht hätten. Am Ende „wurde in diesem Gottesdienst auch lachend gesungen“.
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Wenig zu lachen haben hingegen die Anhänger der überlieferten …

die-tagespost.de

Dass Regensburg die einzige deutsche Diözese ist, die von Rom eine Dispens für die Feier der überlieferten Liturgie in Pfarrkirchen erhalten hat, stimmt so nicht ganz. Auch im Erzbistum Freiburg können alte Messen aufgrund einer kirchenrechtlichen Sonderkonstellation in Pfarrkirchen gefeiert werden.
In der aktuellen Liste der Messorte von „Pro Missa Tridentina“ sind diese Pfarrkirchen allerdings nicht aufgeführt. Es ist also mehr als fraglich, ob dort überhaupt noch regelmäige alte Messen gefeiert werden.
Genehmigungen für "Alte Messe" in Pfarrkirchen …

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Der Vatikan lehnte Medjugorje ab – Franziskus „billigte“ es dennoch
Am 6. August veröffentlichte der italienische Journalist David Murgia auf IlSegnoDiGiona.com die Ergebnisse einer vertraulichen Konsultation aus dem Jahr 2016 innerhalb der Kongregation für die Glaubenslehre bezüglich der angeblichen Erscheinungen in Medjugorje.
Zwei Drittel der Kongregation waren der Ansicht, dass Medjugorje NICHT übernatürlich sei
Laut Murgia wurden 33 Teilnehmer gebeten, schriftliche Stellungnahmen, sogenannte „vota“, zum Phänomen Medjugorje abzugeben.
Murgia berichtet über folgende Ergebnisse (17. September 2016):
21 Teilnehmer entschieden sich für „constat de non supernaturalitate“ (kein übernatürlicher Ursprung).
9 Teilnehmer wählten „constat de supernaturalitate“ (übernatürlicher Ursprung).
3 entschieden sich für „non constat de supernaturalitate“ (der übernatürliche Charakter wurde nicht festgestellt).
Dies entspricht einem Anteil von etwa 63,6 Prozent für „nicht übernatürlich“, während nur neun …

@Pazzo 2
Wenn in Medju alles auf Lügen beruht und die Erscheinungen nachweislich nicht echt sind, müsste das Glaubensdikasterium für „Constat de non supernaturalitate“ plädieren (kein übernatürlicher Ursprung) und Wallfahrten verbieten. Statt dessen lässt man seit 45 Jahren alles gewähren, erteilt ein „Nihil obstat“ („Es steht nichts entgegen“) und lässt die Frage der Echtheit unbeantwortet.
Das führt bei einigen Publikationen, welche der Verbreitung der „mutmaßlichen Botschaften“ (Kardinal Fernández) dienen, zu kuriosen und völlig inkohärenten Formulierungen: Die Verbreitung der Botschaften geschehe „mit kirchlicher Erlaubnis“, „ohne einem Urteil der Kirche vorgreifen zu wollen“.
Nach dem Satz vom ausgeschlossenen Dritten („Tertium non datur“) können die Erscheinungen von Medju nur echt oder unecht sein. Eine dritte Möglichkeit gibt es nicht.

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Der Vatikan lehnte Medjugorje ab – Franziskus „billigte“ es dennoch
Am 6. August veröffentlichte der italienische Journalist David Murgia auf IlSegnoDiGiona.com die Ergebnisse einer vertraulichen Konsultation aus dem Jahr 2016 innerhalb der Kongregation für die Glaubenslehre bezüglich der angeblichen Erscheinungen in Medjugorje.
Zwei Drittel der Kongregation waren der Ansicht, dass Medjugorje NICHT übernatürlich sei
Laut Murgia wurden 33 Teilnehmer gebeten, schriftliche Stellungnahmen, sogenannte „vota“, zum Phänomen Medjugorje abzugeben.
Murgia berichtet über folgende Ergebnisse (17. September 2016):
21 Teilnehmer entschieden sich für „constat de non supernaturalitate“ (kein übernatürlicher Ursprung).
9 Teilnehmer wählten „constat de supernaturalitate“ (übernatürlicher Ursprung).
3 entschieden sich für „non constat de supernaturalitate“ (der übernatürliche Charakter wurde nicht festgestellt).
Dies entspricht einem Anteil von etwa 63,6 Prozent für „nicht übernatürlich“, während nur neun …

Gab es außer dem Ruini-Bericht nicht auch viele andere wissenschaftliche Untersuchungen, auf die man sich hätte berufen können? Und wie sieht es aktuell aus, nach 45 Jahren? Heute stehen uns beispielsweise so viele medizinische und psychologische Untersuchungsmethoden zur Verfügung wie nie zuvor in der Geschichte. Und nach wie vor gibt es kein eindeutiges Ergebnis. Man erteilt das "Nihil obstat" und kreiert "pastorale Lösungen" für die Vielzahl der Pilger, die eigentlich entscheidende Frage, ob die Erscheinungen nun echt sind oder eben nicht, klammert man einfach aus. Das ist absolut inköhärent.
Wie ernsthaft hatte man sich dagegen in der Vergangenheit um eine gerechte und seriöse Urteilsfindung bemüht, etwa bei den kirchlich bestätigten Erscheinungen von Lourdes, La Salette, Fatima, Banneux oder Beauraing.

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Zweiter deutscher Erzbischof lobt Homosexuellen-Paraden
Erzbischof Stefan Heße von Hamburg hat seine Unterstützung für die „Christopher Street Day“-Demonstrationen zum Ausdruck gebracht und diese als „ein sichtbares Zeichen dafür, dass jeder Mensch in seiner Würde geachtet werden muss“ bezeichnet.
Nach dem tödlichen Anschlag auf die Parade in Berlin in der vergangenen Woche erklärte Monsignore Heße am 30. Juli gegenüber der KNA, es sei wichtig, sich von Hass und Gewalt nicht einschüchtern zu lassen. Er fügte hinzu, dass Homosexuelle Respekt, Schutz und „die Freiheit, offen zu leben“ verdienten.
Am Samstag sollen weitere Homosexuellen-Paraden in Hamburg und Bonn stattfinden.
Nach dem Anschlag hatte Erzbischof Heiner Koch von Berlin die Parade als „freudiges und bewegendes Fest“ bezeichnet.
Bei diesen Paraden marschieren die Teilnehmer teilweise oder vollständig nackt, tragen Tiermasken oder sadomasochistische Kleidung, stellen offen Fetischkultur zur Schau oder inszenieren andere sexuell …

Weißer Kollar auf weißem Zivilhemd – dieser neue Look vieler Amtskirchenvertreter ist weder Fisch noch Fleisch und offenbart eine große Stilunsicherheit. Durch diese Kombination kommt es zu einer optischen Camouflage: Der traditionelle Kontrast der weißen „Kalkleiste“ auf schwarzem Grund wird komplett aufgelöst, sodass das Kollar visuell fast auf dem weißen Untergrund verschwindet.
Das Ergebnis ist eine zerrissene, paradoxe Botschaft. Einerseits bleibt der Anspruch bestehen, als klerikale Autorität erkennbar zu sein; andererseits zeigt sich der Wunsch, sich im modernen Zivilgewand der Institution zu entziehen. Dieser ästhetische Bruch wirkt unentschlossen – weder ganz weltlich noch vollends geistlich.
Man stelle sich einen Vorstandsvorsitzenden auf einer Hauptversammlung vor Aktionären vor: Er trägt zwar eine Krawatte, diese hat aber exakt dieselbe Farbe und dasselbe Muster wie sein Hemd, um bloß nicht zu formell zu wirken. Das Signal an die Aktionäre wäre fatal.

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Wo die Piusbruderschaft im Erzbistum Köln aktiv ist
Die Piusbruderschaft ist auch im Erzbistum Köln präsent, mit Kirchen, einem Priorat und einem großen Schulzentrum. Nach der jüngsten Entscheidung des Vatikans warnt das Erzbistum nun vor ihren Gottesdiensten und Sakramenten.
Die jüngste Entscheidung des Vatikans markiert eine deutliche Zäsur im Umgang mit der Priesterbruderschaft St. Pius X.: Nach den unerlaubten Bischofsweihen Anfang Juli stellte der Heilige Stuhl die automatische Exkommunikation der beteiligten Bischöfe fest und erinnerte zugleich daran, dass zudem Priester und Laien, die sich der Bruderschaft formell angeschlossen haben, als exkommuniziert gelten.
Auch das Erzbistum Köln warnt nun in einem Schreiben vor ihnen. Die Piusbrüder sind seit Jahren auch auf dem Gebiet der Erzdiözese präsent. Neben ihren Gottesdienstorten verfügen sie über ein Netzwerk von Gläubigen und Unterstützern. Wo die Bruderschaft im Gebiet des Erzbistums wirkt und welche Bedeutung ihre Standorte …

domradio.de

Wenn ich mein Kind für das neue Schuljahr in Ruppichteroth anmelden würde, wäre ich dann auch exkommuniziert? Das St.-Theresien-Gymnasium unterrichtet nach den offiziellen Lehrplänen des Landes Nordrhein-Westfalen. Als staatlich anerkanntes privates Gymnasium entspricht der Unterricht dem der öffentlichen Schulen. Alle Abschlüsse, einschließlich des Abiturs, sind staatlich anerkannt. Aber die Teilnahme an einem Schulgottesdienst müsste nach offizieller Lesart zur Exkommunikation führen.
Übrigens verfügt die Petrusbruderschaft im deutschsprachigen Raum meines Wissens über keine Internate, Schulen, Kindergärten oder Exerzitienhäuser, obwohl sie in voller Einheit mit Rom steht. Warum eigentlich nicht?
🤔