Libertas Ecclesiae

Die Freiheit der Kirche ist das grundlegende Prinzip in den Beziehungen zwischen der Kirche und den öffentlichen Gewalten sowie der gesamten bürgerlichen Ordnung. In der menschlichen Gesellschaft und angesichts einer jeden öffentlichen Gewalt erhebt die Kirche Anspruch auf Freiheit als geistliche, von Christus dem Herrn gestiftete Autorität, die kraft göttlichen Auftrags die Pflicht hat, in die ganze Welt zu gehen, um das Evangelium allen Geschöpfen zu verkündigen (Dignitatis humanae 13)
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Kardinal Sarah: Fasten und Beten, um die Bischofsweihe der FSSPX zu verhindern

Die Überschrift suggeriert etwas Falsches. Kardinal Sarah hat keineswegs gesagt, man müsse fasten und beten, um die Bischofsweihe(n) der FSSPX zu verhindern. Er hat vielmehr gesagt, man müsse fasten und beten, damit das Unwiederbringliche vermieden werde. Das kann man auch ganz anders interpretieren. Möge der Hl. Vater vom Hl. Geist erfüllt werden und mittels seiner Amtsgnade zu einer einvernehmlichen Lösung mit der FSSPX beitragen, damit eben das Unwiederbringliche vermieden werde.

Kardinal Parolin spricht von möglichen kanonischen Strafen für deutsche Bischöfe

„Kardinal Parolin hofft, dass keine Sanktionen notwendig sein werden und dass die Probleme friedlich gelöst werden können, wie es in der Kirche der Fall sein sollte.“
Probleme friedlich lösen, ohne Sanktionen ... gilt das auch für die von der FSSPX erbetenen Bischofsweihen am 1. Juli?

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Unwissenheit oder Bösgläubigkeit - über den Empfang von Frau Mullally durch Leo XIV.

Anders als die Modernisten oder Liberalen sind es doch die „Neokonservativen“, die sich gleich Ratzinger auf eine „Hermeneutik der Kontinuität“ innerhalb der Tradition der katholischen Kirche berufen. Wo wäre denn für sie die „Sollbruchstelle“ erreicht? Bei einer „segenspendenden Anglikanerin“ offenbar noch nicht. Wer in Rom weiß überhaupt noch, was verbindlich ist und bleibt?

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Unwissenheit oder Bösgläubigkeit - über den Empfang von Frau Mullally durch Leo XIV.

Ich finde, da machen sich gerade die „neokonservativen“ Kardinäle wie Koch oder Müller absolut unglaubwürdig.

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Unwissenheit oder Bösgläubigkeit - über den Empfang von Frau Mullally durch Leo XIV.

Frau Mullally hat nicht nur an irgendeinem gemeinsamen Gebet teilgenommen, sondern im Petersdom einen „Segen gespendet“ – und daneben stand ein Kurialer und bekreuzigte sich. Allein dieser Vorgang ist aus katholischer Sicht mehr als problematisch.
So etwas „darf“ stattfinden, aber die angekündigten Bischofsweihen der FSSPX werden als das schlimmste kirchliche Vergehen behandelt, das man sich vorstellen kann.

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Gerüchten zufolge bereitet Leo XIV. die Exkommunikation der FSSPX vor

@Franz Xaver
Das wäre kirchenrechtlich und theologisch ein extremes und komplexes Szenario. In einem solchen, extremen Fall müssten die Kardinäle den Abfall öffentlich feststellen. Es wäre eine enorme kirchenpolitische Krise, in der die bloße Existenz der FSSPX durchaus als Korrektiv dienen könnte.

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Gerüchten zufolge bereitet Leo XIV. die Exkommunikation der FSSPX vor

Der Papst sollte einen und nicht spalten und sich eben auch um seine abtrünnigen Schäflein kümmern.

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Gerüchten zufolge bereitet Leo XIV. die Exkommunikation der FSSPX vor

Die bittere Ironie: Am 1. Juli wird im Namen der „Einheit“ eine Trennung vollzogen. Ein Akt, der logisch und christlich schwer zu vermitteln ist.

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Gerüchten zufolge bereitet Leo XIV. die Exkommunikation der FSSPX vor

Es wirkt fast tragisch: Rom betont oft die Barmherzigkeit und das „Hinausgehen an die Ränder“. Doch am 1. Juli droht der Vatikan, einen „Rand“ der eigenen Kirche (die Traditionalisten) abzuschneiden. Das wirkt nach außen hin logisch inkonsistent: Man ist barmherzig zu Fernstehenden, aber unerbittlich gegenüber den eigenen Kindern, die „zu traditionell“ sind.

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Gerüchten zufolge bereitet Leo XIV. die Exkommunikation der FSSPX vor

Wenn die FSSPX für Rom ab dem 1. Juli offiziell nicht mehr katholisch wäre, müsste sich dasselbe Rom (nach seiner eigenen Logik) den dann „getrennten Brüdern“ gegenüber im Geist wahrer Ökumene öffnen und endlich den Weg des Dialogs suchen.

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Münchner Kardinal frustriert über Online-Erfolg der Kritiker des Synodenwegs

„Verdient“ hat er das sicher nicht. 🤑

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Kardinal Marx ordnet "Segnungen" von Homosexuellen an

Genau, die „Segnung“ homosexueller Paare ist im Erzbistum Sodom und Gomorrha München und Freising längst gängige Praxis. Die aktuelle Anweisung des Kardinals wird wohl kaum zu einer neuen Ausweitung solcher Veranstaltungen führen.

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Erzbischof von Wien will den Zölibat abschaffen - von Leo XIV. ernannt

Unsere „protestantischen Schwesterkirchen“ kennen kein Priestertum und lehnen eine hiearchische Ordnung ab. Es gibt dort keine Priesterweihen, sondern nur eine Ordination von Laien ohne sakramentalen Charakter. Ordinierte Laien können selbstverständlich heiraten, aber es sind eben keine Priester. Welchen Vorteil verheiratete Priester bringen sollen, erschließt sich mir nicht wirklich. Es ist kaum davon auszugehen, dass sich dann die leeren Priesterseminare plötzlich wieder füllen würden. Das Zölibat ist nicht das Problem, sondern ein falsches Amtsverständnis und mangelnder Glaube.

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Kardinal Aveline: Katholiken der lateinischen Messe müssen Vatikanum II akzeptieren

Warum sollen die Bischöfe „Katholiken der Tradition“ überhaupt erst „willkommen heißen“ müssen? Das klingt schon zu sehr nach Rechtfertigung, wo es eigentlich doch gar nichts zu rechtfertigen gibt.

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Kardinal Hollerich wünscht sich weibliche Subdiakone für die Liturgie

Das lateinische Präfix sub- bedeutet „unter“, „unterhalb“ oder „unmittelbar hinter“. Es handelt sich um ein gebundenes Lexem, das in vielen Zusammensetzungen (Komposita) verwendet wird, um eine untergeordnete Position, eine geringere Stufe oder eine räumliche Lage unter etwas anderem zu beschreiben ... wenn das mal keine Diskrimninierung ist.
😬 😉 😂

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Anstieg der katholischen Taufen auf der ganzen Welt

@catharina Die verschiedenen Messzentren, Exerzitienhäuser und Schulen der FSSPX haben sich in den letzten Jahrzehnten weltweit fest etabliert. Es wächst inzwischen die dritte oder vierte Generation heran, die keine andere „pastorale Situation“ kennt und zu den regulären Pfarr- und Diözesanstrukturen der Kirche keinen Bezug hat. Natürlich könnten diese Gläubigen theoretisch auch außerhalb der FSSPX „selig werden“, aber das wäre ohne das Gefühl von Heimatlosigkeit, Entfremdung und Verlusten nicht einfach möglich. Will man diesen Menschen, darunter viele junge Familien mit ihren Kindern, wirklich zumuten, den Besuch der hl. Messe und den Empfang der Sakramente bei der FSSPX einfach aufzugeben und ab dem nächsten Sonntag in die Pfarrkirche, möglicherweise mit einer Regenbogenfahne vor der Eingangstür, zu wechseln? Das ist mehr als unrealistisch. Ich kann einfach nicht verstehen, warum es hier keine „pastorale Lösung“ geben kann, wo man doch heute für so viele auch durchaus fragwürdige „Sonderwege“ aufgeschlossen ist. Bis zum angekündigten Weihetermin sind es noch mehr als 11 Wochen - eigentlich genug Zeit, um den Gesprächsfaden wieder aufzunehmen ...

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Das ist unglaublich: In Hamm gehen Demonstranten, darunter auch linke Politiker, um ein katholisches …

Wenn die Äußerung über eine rein metaphorische Kirchenkritik hinausgeht und den Eindruck erweckt, zum tatsächlichen Anzünden von Kirchen aufzurufen, kann dies strafbar sein (§ 111 StGB).

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Das ist unglaublich: In Hamm gehen Demonstranten, darunter auch linke Politiker, um ein katholisches …

Das ist nicht nur unglaublich, es erfüllt auch einen Straftatbestand.

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Anstieg der katholischen Taufen auf der ganzen Welt

Die Situation FSSPX ist ein komplexes Thema, das sich mittlerweile durch eine weltweit fest etablierte „pastorale Präsenz“ auszeichnet. Einseitige Schuldzuweisungen sind deshalb wenig zielführend. Die „pastorale Realität“ der FSSPX kann heute nicht mehr einfach ignoriert oder als etwas „in sich Schlechtes“ gecancelt werden, auch wenn sie über keinen regulären kanonischen Status verfügt. Durch die bevorstehenden Weihen wird sich daran auch nichts ändern. Von einer Exkommunikation wären schließlich „nur“ die beteiligten Bischöfe betroffen, nicht jedoch die Priester und Gläubigen der FSSPX. Sie werden weiterhin zur katholischen Kirche gehören. Papst Franziskus hat der FSSPX weitreichende Vollmachten für Beichten und Eheschließungen erteilt, was eine pastorale Anerkennung darstellt. Auf diesem Weg müsste Papst Leo jetzt weitergehen.

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Anstieg der katholischen Taufen auf der ganzen Welt

Und wie sieht es in Deutschland aus? 🤔