Die Freiheit der Kirche ist das grundlegende Prinzip in den Beziehungen zwischen der Kirche und den öffentlichen Gewalten sowie der gesamten bürgerlichen Ordnung. In der menschlichen Gesellschaft und angesichts einer jeden öffentlichen Gewalt erhebt die Kirche Anspruch auf Freiheit als geistliche, von Christus dem Herrn gestiftete Autorität, die kraft göttlichen Auftrags die Pflicht hat, in die ganze Welt zu gehen, um das Evangelium allen Geschöpfen zu verkündigen (Dignitatis humanae 13)
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Warum Leo XIV. die FSSPX loswerden will
„Wir müssen voranschreiten.“ – ohne Rücksicht auf Verluste. Unaufhaltsam. Aber wohin geht die Reise?
Mit fällt dazu das bekannte Zitat von Mark Twain ein:
„Als wir unser Ziel aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen.“
Hl. Bonifatius! Bitte für uns "Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu …
Papst Gregor II. verlieh dem angelsächsischen Benediktinermönch Winfried den Namen Bonifatius (Wohltäter) und weihte ihn 722 zum Missionsbischof für ganz Germanien (Episcopus regionarius), ohne festen Bischofssitz, sondern direkt dem Papst unterstellt, ein bedeutendes Ereignis für die Ausbreitung des Christentums im frühen 8. Jahrhundert. Könnten die Bischöfe der Piusbruderschaft heute nicht eine ähnliche missionarische Funktion ausüben, da sie ohnehin keine Jurisdiktionsgewalt beanspruchen?
Leo XIV. hält ein "Interreligiöses Gebet" mit dem Abtreibungsbefürworter und Bürgermeister von Chicago
Würde er nur mal so mit den neu ernannten Pius-Bischöfen beten - ein „multikatholisches Gebet“ in brüderlicher Eintracht, das wäre sicher auch eine „großartige Erfahrung“.
Das sind die vier bemerkenswert jungen neuen Bischöfe der FSSPX
In den letzten 60 Jahren wurden keine kanonisch anerkannten "Bischöfe der Tradition" mehr geweiht. Die einzige Ausnahme war Bischof Rifan von der Apostolischen Personaladministration St. Johannes Maria Vianney, dessen Nachfolge übrigens immer noch aussteht. In den letzten 10 bis 15 Jahren wurden auch keine traditionsfreundlichen Bischöfe oder Kardinäle mehr ernannt. Kirchliche Würdenträger wie Erzbischof Haas, Kardinal Burke oder Weihbischof Schneider sind Ausnahmeerscheinungen, die wohl kaum ersetzt werden, wenn sie einmal ausfallen. Was wird dann aus den kanonisch anerkannten Instituten der Tradition werden wie der Petrusbruderschaft oder dem Institut Christus König und Hohepriester? Die Frage der Bischofsweihen ist evident für den Fortbestand der Tradition der Kirche überhaupt, nicht nur der Piusbruderschaft.
Das sind die vier bemerkenswert jungen neuen Bischöfe der FSSPX
@Lisi Sterndorfer
Das mag ein erster subjektiver Eindruck sein, wenn man nur vom deutschsprachigen Raum ausgeht. Dass hier eine Absicht vorliegt oder dass man sich bedeckt halten will, glaube ich kaum. Die Verantwortlichen der FSSPX werden die vier Kandidaten wohl nach reichlicher Prüfung, im Gebet und nach bestem Wissen und Gewissen ausgewählt haben.
Das sind die vier bemerkenswert jungen neuen Bischöfe der FSSPX
Schaut man sich die Biografien der zukünftigen Bischöfe an, müsste der Papst von diesen Lebensläufen mehr als positiv überrascht sein und ein ganz anderes Bild vor Augen haben. Alle vier entstammen tiefgläubigen, kinderreichen Familien, sind hoch gebildet und Vorbilder in Frömmigkeit und Disziplin.
FSSPX: Der Notstand ist 2026 offensichtlicher als 1988
Welchen Sinn ergibt diese Frage, wenn es sowieso keinen Papst gibt?
Jesuiten verlassen Lüttich nach mehr als 450 Jahren
Die verbliebenen Restorden sehen heute doch alle so aus: Franziskaner, Herz-Jesu-Missionare, Pallottiner, Redemptoristen, Steyler Missionare etc. Und der Nachwuchs bleibt aus. Woran das wohl liegt?
Kardinal Sarah: Fasten und Beten, um die Bischofsweihe der FSSPX zu verhindern
Die Überschrift suggeriert etwas Falsches. Kardinal Sarah hat keineswegs gesagt, man müsse fasten und beten, um die Bischofsweihe(n) der FSSPX zu verhindern. Er hat vielmehr gesagt, man müsse fasten und beten, damit das Unwiederbringliche vermieden werde. Das kann man auch ganz anders interpretieren. Möge der Hl. Vater vom Hl. Geist erfüllt werden und mittels seiner Amtsgnade zu einer einvernehmlichen Lösung mit der FSSPX beitragen, damit eben das Unwiederbringliche vermieden werde.
Kardinal Parolin spricht von möglichen kanonischen Strafen für deutsche Bischöfe
„Kardinal Parolin hofft, dass keine Sanktionen notwendig sein werden und dass die Probleme friedlich gelöst werden können, wie es in der Kirche der Fall sein sollte.“
Probleme friedlich lösen, ohne Sanktionen ... gilt das auch für die von der FSSPX erbetenen Bischofsweihen am 1. Juli?
Unwissenheit oder Bösgläubigkeit - über den Empfang von Frau Mullally durch Leo XIV.
Anders als die Modernisten oder Liberalen sind es doch die „Neokonservativen“, die sich gleich Ratzinger auf eine „Hermeneutik der Kontinuität“ innerhalb der Tradition der katholischen Kirche berufen. Wo wäre denn für sie die „Sollbruchstelle“ erreicht? Bei einer „segenspendenden Anglikanerin“ offenbar noch nicht. Wer in Rom weiß überhaupt noch, was verbindlich ist und bleibt?
Unwissenheit oder Bösgläubigkeit - über den Empfang von Frau Mullally durch Leo XIV.
Ich finde, da machen sich gerade die „neokonservativen“ Kardinäle wie Koch oder Müller absolut unglaubwürdig.
Unwissenheit oder Bösgläubigkeit - über den Empfang von Frau Mullally durch Leo XIV.
Frau Mullally hat nicht nur an irgendeinem gemeinsamen Gebet teilgenommen, sondern im Petersdom einen „Segen gespendet“ – und daneben stand ein Kurialer und bekreuzigte sich. Allein dieser Vorgang ist aus katholischer Sicht mehr als problematisch.
So etwas „darf“ stattfinden, aber die angekündigten Bischofsweihen der FSSPX werden als das schlimmste kirchliche Vergehen behandelt, das man sich vorstellen kann.
Gerüchten zufolge bereitet Leo XIV. die Exkommunikation der FSSPX vor
@Franz Xaver
Das wäre kirchenrechtlich und theologisch ein extremes und komplexes Szenario. In einem solchen, extremen Fall müssten die Kardinäle den Abfall öffentlich feststellen. Es wäre eine enorme kirchenpolitische Krise, in der die bloße Existenz der FSSPX durchaus als Korrektiv dienen könnte.
Gerüchten zufolge bereitet Leo XIV. die Exkommunikation der FSSPX vor
Der Papst sollte einen und nicht spalten und sich eben auch um seine abtrünnigen Schäflein kümmern.
Gerüchten zufolge bereitet Leo XIV. die Exkommunikation der FSSPX vor
Die bittere Ironie: Am 1. Juli wird im Namen der „Einheit“ eine Trennung vollzogen. Ein Akt, der logisch und christlich schwer zu vermitteln ist.
Gerüchten zufolge bereitet Leo XIV. die Exkommunikation der FSSPX vor
Es wirkt fast tragisch: Rom betont oft die Barmherzigkeit und das „Hinausgehen an die Ränder“. Doch am 1. Juli droht der Vatikan, einen „Rand“ der eigenen Kirche (die Traditionalisten) abzuschneiden. Das wirkt nach außen hin logisch inkonsistent: Man ist barmherzig zu Fernstehenden, aber unerbittlich gegenüber den eigenen Kindern, die „zu traditionell“ sind.
Gerüchten zufolge bereitet Leo XIV. die Exkommunikation der FSSPX vor
Wenn die FSSPX für Rom ab dem 1. Juli offiziell nicht mehr katholisch wäre, müsste sich dasselbe Rom (nach seiner eigenen Logik) den dann „getrennten Brüdern“ gegenüber im Geist wahrer Ökumene öffnen und endlich den Weg des Dialogs suchen.
Münchner Kardinal frustriert über Online-Erfolg der Kritiker des Synodenwegs
„Verdient“ hat er das sicher nicht.
Kardinal Marx ordnet "Segnungen" von Homosexuellen an
Genau, die „Segnung“ homosexueller Paare ist im Erzbistum Sodom und Gomorrha München und Freising längst gängige Praxis. Die aktuelle Anweisung des Kardinals wird wohl kaum zu einer neuen Ausweitung solcher Veranstaltungen führen.