Bischof Mutsaerts hat einen offenen Brief an Papst Leo XIV. zum Thema Synodalität verfasst, in dem er die Auswirkungen und den spirituellen Nutzen der gesamten Angelegenheit in Frage stellt.

Bischof Mutsaerts an Leo XIV.: „Es ist unmöglich, die Synode als Erfolg zu betrachten“
Weihbischof Rob Mutsaerts von ’s-Hertogenbosch verfasste am 13. August einen offenen Brief an Leo XIV. Kernaussagen.
– Trägt der synodale Prozess tatsächlich dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen? […] Was hat all dies tatsächlich bewirkt? Nicht: Wie viele Treffen wurden organisiert? Nicht: Wie viele Berichte wurden verfasst? Nicht: Wie viele Menschen haben teilgenommen? Sondern: Ist der Glaube gestärkt worden? Wurde Christus deutlicher verkündet?
- Wenn man solche Fragen stellt, ist es unmöglich, die Synode als Erfolg zu betrachten.
- Was einst als Synode für den Zeitraum 2021–2024 begann, droht zu einer dauerhaften Regierungsform zu werden.
- Die klassische Synode war ein Mittel. Im heutigen synodalen Diskurs droht die Synodalität zu einem Selbstzweck zu werden.
- Die Kirche ist kein Gespräch, sondern eine überlieferte Realität. Denn die Kirche beginnt nicht mit unserem …Mehr

92K
Usambara

Ein aufrechter und würdevoller Priester!
Genau so ist es und die Frage ist vollauf berechtigt und zeigt, daß nichts, aber auch gar nichts durch diese Synode besser, sondern im Gegenteil - vieles verwässert, modernisiert und die Menschen verwirrt und irritiert wurden und werden.
Man kann nur den Hut ziehen, es offen ausgesprochen zu haben.
Möge Gott ihn dafür reichlich segnen und ihm seine Offenheit ewiglich vergelten.

Bethlehem 2014

Damit steht der Weihbischof der Piusbruderschaft näher, als dem Papst... 😱

Klaus Elmar Müller

Weihbischof Mutaerts und die Piusbruderschaft sind katholisch, der Papst ist defizitär-katholisch.

684
Ana W. Hwang teilt das

Bischof Mutsaerts hat einen offenen Brief an Papst Leo XIV. zum Thema Synodalität verfasst, in dem er die Auswirkungen und den spirituellen Nutzen der gesamten Angelegenheit in Frage stellt.

3455
ein zeitzeuge

Na, da wird bald die nächste Exkommunikation anstehen.

Ana W. Hwang

@Franz Xaver Sie meinen sicher die Gouverneurin Maura Healy von Massachusetts für die Legalisierung der Abtreibung bis zur Geburt....

studer

Die Synodalität findet in der Komunikation der Allerheiligsten Dreifaltigkeit statt, nämlich eine perfekte Synodalität. Sie ist das Paradigma aller kirchlichen Synodalität. Wie vorgehen? Jede Frau gehorche ihrem Mann, jeder Mann gehörche seinen kirlichen Oberen, jede Nonnen ihren kirchlichen Oberen, jeder geistige Obere gehorche der je höheren Hypostase, und das gilt auch für alle Stufen der Engel, und alle folgen der vollkommenen Symphonie und Synodalität der himmlichen Sphären. Der Maktokosmos der Engel sei also Paradigma aller Synodalität in der Kirche und in unserer Seele. Diesen Ordo-Gedanken gilt es wieder als Selbstverständlich zu erachten und immer walte der Logos, das erheischt uns der Heilige Geist, die höchste im Dialog ausgereifte Vernunft des Herzens, die in Jesus unserem Herrn den Kosmos durchwaltet und die Laterne unseres Lebensweges ist.

Josefa Menendez

Die Seelen müssen gar nicht warten, denn Christus hat die katholische Tradition vor 2000 Jahren (!) gegründet. NUR in der katholischen Tradition, welche Mutsaerts angreift, wird der katholische Glaube gestärkt und Christus deutlich verkündet. Quelle: Mutsaerts spricht von Bruch, Schisma und Exkommunikation bzgl. der Bischofsweihen der FSSPX. Er ist ein Modernist durch und durch mit einer scheinkatholischen Theorie. Bischof Mutsaerts kritisiert Bischof Schneider - …

Klaus Elmar Müller

ZITATE AUS DEM BRIEF:
"Aus klassischer Sicht fällt zudem auf, dass die Krise der Liturgie vergleichsweise wenig zentrale Aufmerksamkeit erhielt. (…) Wenn Katholiken kaum noch verstehen, dass die Messe das sakramentale, gegenwärtige Opfer Christi ist (...) dann hat die Kirche kein Problem der Leitungsstruktur. Dann hat sie ein Glaubensproblem. Eine neue Struktur der Teilhabe kann das nicht lösen. Auch keine neue Versammlung. Eine Wiederentdeckung Gottes hingegen vielleicht schon.(...) Der junge Katholik, der drei Stunden Fahrt auf sich nimmt, um eine traditionelle Liturgie zu besuchen, sitzt meist nicht in der diözesanen Arbeitsgruppe. Eine sechsfache Mutter, die versucht, ihre Familie katholisch zu erziehen, hat womöglich kaum Zeit für 'Gesprächsrunden' (Listening Sessions)." „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen …