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Die FSSPX wendet sich erneut an Rom: „Eines Tages eine ehrliche Diskussion mit dem Heiligen Stuhl“

Die Oberen der Priesterbruderschaft St. Pius X. haben heute einen weiteren offenen Brief an Leo XIV. und an die Kardinäle veröffentlicht. Der Brief ist weder ein Aufruf zum Handeln noch ein Verhandlungsvorschlag, sondern vielmehr eine erneute öffentliche Bekräftigung der seit langem vertretenen Position der Bruderschaft. Beigefügt ist ein 28-seitiges Dokument (englische Fassung siehe unten) zum katholischen Glauben. Dieses Dokument bekräftigt wiederholt die starke päpstliche Autorität und fügt hinzu, dass der Papst „höchste, volle, unmittelbare und universelle Jurisdiktion“ besitzt. Der Brief.

Allerheiligster Vater,
Ehrwürdige Eminenzen,

am Vorabend des Konsistoriums Ende dieses Monats und nur wenige Tage vor den für den 1. Juli in Écône geplanten Bischofsweihen scheint es uns, dass die Zeit gekommen ist, dass die Priesterbruderschaft St. Pius X. ein vollständiges Bekenntnis zum katholischen Glauben ablegt, das wir Eurer Heiligkeit und jedem einzelnen der Kardinäle in die Hände legen möchten.

Heute leidet die Kirche unter dem Druck neuer Kräfte, die sowohl von innen als auch von außen kommen und sie in alle möglichen Richtungen drängen, außer – so scheint es uns – in die richtige. Angesichts dieses Leidens können wir nicht gleichgültig bleiben.

Es ist nicht Aufgabe der Bruderschaft des Heiligen Pius X., den einzuschlagenden Weg aufzuzeigen, sondern vielmehr der zweitausendjährigen Tradition der Kirche, die vom Apostolischen Stuhl über die Jahrhunderte hinweg treu bewahrt und weitergegeben wurde und die viele heute in der Praxis als eine überholte Realität betrachten, die einer ständigen Weiterentwicklung unterliegt.

Im Namen eben dieser Tradition und allein in ihrem Licht formulieren wir heute dieses Bekenntnis zum katholischen Glauben als Antwort auf die Hauptirrtümer und schwerwiegendsten Gefahren unserer Zeit.

Wir sind überzeugt, dass die Tradition alle Heilmittel für die tiefsten Übel enthält, unter denen die Kirche und die Welt leiden und für die außerhalb der Tradition vergeblich nach Lösungen gesucht wird.

Der unveränderliche und ganzheitliche Glaube ist das Prinzip, das Fundament und die Wurzel des Heils der Seelen. Dieser Glaube, der in der Tradition enthalten ist und vom beständigen Lehramt verkündet wird, bildet das wahre Fundament der Einheit der Kirche und folglich das notwendige Mittel zur Herstellung von Einheit und Gemeinschaft unter den Gliedern des mystischen Leibes Christi.

Über den Veränderungen und Wechselfällen der Zeit steht die unveränderliche Tradition, das Echo der ewigen Wahrheit in der Geschichte.

Wir können nur hoffen und inständig bitten, dass diese Tradition und die Reinheit des Glaubens wieder zum Fundament des kirchlichen Lebens gemacht werden, damit aus ihnen eine authentische Erneuerung beginnen möge. Mit dieser Absicht beten wir eindringlich.

Wir sind überzeugt, dass in dem unbeständigen und äußerst gefährlichen Kontext, mit dem wir derzeit konfrontiert sind, der beste Beitrag, den man der Weltkirche leisten kann, in einem aufrichtigen und umfassenden Bekenntnis zum katholischen Glauben besteht.

Wir hoffen, dass dieser Lehrtext eines Tages als Grundlage für eine ehrliche Diskussion mit dem Heiligen Stuhl dienen möge, im Geiste des Friedens, der Brüderlichkeit und der Nächstenliebe.

Der Text, den wir Ihnen vorlegen, ist keine sterile Wiederholung einer Gruppe von Nostalgikern, sondern der notwendige Ausdruck unseres Glaubens – friedlich und entschlossen.

Non enim possumus aliquid adversus veritatem sed pro veritate.
„Denn wir können nichts gegen die Wahrheit tun, sondern nur für die Wahrheit.“

Und gemäß dem Psalmisten, aufgegriffen vom heiligen Paulus:

Et nos credimus propter quod et loquimur.
„Auch wir glauben, und deshalb sprechen wir.“

Wir danken Ihnen für die Aufmerksamkeit, die Sie diesem Text entgegenbringen, und versichern Sie unserer beständigen Gebete für Sie und für die weltweite Kirche.

Menzingen, 24. Juni 2026, Fest der Geburt des Heiligen Johannes des Täufers

Davide Pagliarani
Generaloberer

+ Alfonso de Galarreta
Erster Generalassistent

Christian Bouchacourt
Zweiter Generalassistent

+ Bernard Fellay
Erster Generalrat
Ehemaliger Generalobere

Franz Schmidberger
Zweiter Generalrat
Ehemaliger Generaloberer

AI-Übersetzung

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Carlus teilt das
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Josefa Menendez

Die Überheblichkeit Prevosts: Dann kann Prevost nicht sagen, dass die FSSPX das Gespräch nicht gesucht hat. Aber die große Mehrheit der Novus Ordo Katholiken werden das nicht mitkriegen. Prevost wird für die weitere Diffamierung der FSSPX sorgen. Er verdreht die Wahrheit, um Recht zu behalten.

Rückkehr-Ökumene

Die Priesterbruderschaft St. Pius X. ist das Gewissen, das dem modernen Rom keine Ruhe lassen wird, mag es sich zu seinen bösen Taten auf dem Konzil und infolge des Konzils auch weiterhin bekennen und noch so sehr seine Muskeln spielen lassen.

Francesco 95

Wenn sich das Konsistorium von Papst und Kardinälen am 26. Juni 2026 nicht intensiv mit diesem Credo beschäftigt, verliert die angedrohte Exkommunikation jede Ernsthaftigkeit und Würde.

Francesco 95

Also erwartest du von einem Usurpator und Freimaurer, dass er im Konsistorium über das Credo spricht?😹

Otto II

Ah die Brüder mal wieder. Es gibt eigentlich nichts liberaleres und Positionselastischeres. Man wirft Vat. II “Bruch mit der Tradition” vor — eine Einschätzung, die voraussetzt, die Tradition besser zu kennen als jene Scholastiker, die sie begründet haben. Die votum-Lehre stammt von Thomas und Pius IX., nicht von 1965. Man bekämpft, mit Verspätung, die eigene Herkunft. Das depositum fidei als unveränderlichen Block zu behaupten, widerspricht Vinzenz von Lérins selbst: Wachstum im gleichen Sinne ist keine Verfälschung, sondern deren Gegenteil. Wer das bestreitet, muss konsequent auch Nizäa als verdächtige Neuerung verbuchen. Aber macht ja alles nix, die Pippi Langstrumpf macht ja auch die Welt wiediwie sie ihr gefällt

Piusbruder

VII ist aber kein Wachstum im gleichen Sinne. Es ist Zerstörung im entgegengesetzten Sinne. Man kann nicht 2000 Jahre als unfehlbare Lehre behaupten, daß es außerhalb der kath. Kirche kein Heil gibt und dann mit VII lehren, daß der Hl. Geist sich würdigt, andere Konfessionen als Mittel zum Heil zu gebrauchen.

Otto II

Eine Frage: Hielt Augustinus gegen die Donatisten nicht fest, eine gültig gespendete Taufe wirklich auch dann, wenn der Spender ein Häretiker außerhalb der krchlichen Einheit ist? Und wenn dem so ist — woher dann die Gnadenwirkung, die diese Taufe vermittelt, wenn nicht aus eben jenem einen Schatz, der der Kirche gehört?
Wäre es dann nicht so, dass UR 3, wenn es von Taufe und Schrift bei getrennten Gemeinschaften als wirksam spricht, exakt diesen alten augustinischen Gedanken nur auf den heutigen Sprachgebrauch bringt — und keine zweite Heilsquelle neben der einen Kirche behauptet?
Und falls dem so wäre: Wäre der eigentliche Widerspruch dann nicht eher der, den hl. Augustinus selbst gegen die Donatisten zu vertreten?

Piusbruder

Aus meiner Sicht hat sich die FSSPx damit keinen Gefallen getan. Gem. meiner Einschätzung wünscht der Papst sogar, daß die Piusbruderschaft die Bischofsweihen durchführt, damit er diese exkommunizieren und damit die Anbindung an die kath. Tradition endlich kappen und ungestört mit seiner Konzilskirche zu neuen Ufern vorstoßen kann. Reisende soll man nicht aufhalten.

Josefa Menendez

Die Überheblichkeit Prevosts: Dann kann Prevost nicht sagen, dass die FSSPX das Gespräch nicht gesucht hat. Aber die große Mehrheit der Novus Ordo Katholiken werden das nicht mitkriegen. Prevost wird für die weitere Diffamierung der FSSPX sorgen. So dass die Unwissenden und Hasser der katholischen Tradition sich fern halten werden. Prevost wird nur von lauwarmen und blinden Seelen gefolgt und fälschlicherweise "Papst" genannt, denn sie wissen nicht, dass er durch eine Vereinbarung installiert wurde.

Fahrer von Ars

"Allerheiligster Vater"? Wird er jetzt, wo er vom katholischen Glauben abgefallen ist (der Papst) noch heiliger? Also bitte .... trennt euch endlich von Rom und tut einfach, was dem Willen des Himmlischen Vaters entspricht! Ihr braucht kein Wohlwollen beim Feind in Rom erwecken, das ist gegen das wahrhaftige Bekenntnis.

a.t.m

Leider irreführende Übersetzung durch die KI siehe hier Offener Brief an Seine Heiligkeit Papst Leo XIV. …
Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

Fahrer von Ars

@a.t.m Danke für die Info, also schreiben sie "Heiliger Vater".
Naja, auch das können sie mal sein lassen, die Piusleute sollen sich lieber vom falschen Rom trennen.

Kordula Bayer

Ein kluger Schritt.

Francesco 95

Wenn Rom zugleich die Ursache der Krise ist, entsteht die Frage, warum man seine Anerkennung sucht🥴

Bethlehem 2014

Jeder Arzt, der den Tumor erkannt hat, will ihn doch behandeln.
Was daran können SIE nicht verstehen?

Alfredus .

@Francesco 95 Die FSSPX sucht nicht diese Anerkennung, sondern folgt dem Glauben, dass Petrus das Haupt der Kirche ist ... ! Wenn aber ein Papst nicht katholisch handelt, muss und darf man ihm nicht folgen ! Das ist die Situation der FSSPX heute ... !

Francesco 95
Fahrer von Ars

Richtig. Etwas überspitzt, aber gut zum aufwachen. Welchen Sinn das ergibt? Man macht sich selber lächerlich!

Theresia Katharina

Aber doch nicht mit PL, der die Babylon Agenda vertritt und mit eineiger Sicherheit der Falsche Prophet der Bibel ist. Er wird die Heilige Kirche dem AC übergeben, dauert nicht mehr lang. Alle Totalübereachungsstrukturen für den AC sind doch bereits vorbereitet.

Francesco 95

Also ist er Papst und gleichzeitig falscher Prophet? Wie geht das den? Eher Gegenpapst und logischerweise falscher Prophet

Alfredus .

Natürlich anerkennen die FSSPX den Papst, das bedeutet nicht, dass sie da ihre Überzeugung und ihren Glauben beschädigen lassen ... ! Alle Konzils- Päpste haben Abweichungen im Glauben mitunter selber formuliert, da ist die Allerlösung, Gebet mit Fremdreligionen und deren Götzen, loben des Islams und unterwürfigem Koran-Kuss ! Heute sind die meisten von ihnen heilig gesprochen ? ! Bis heute ist nicht erkennbar, dass diese Aktionen und Ansätze irgend jemandem den Glauben gebracht hat, zumal Jesus Christus öffentlich bewusst verschwiegen wurde . Man legte sogar die Kreuze ab und sprach mehr vom Wetter als vom Glauben . Nein, diesen Geist muss die FSSPX ablehnen, soll Gott weiter mit ihnen sein ... !

Francesco 95

Wenn Rom zugleich die Ursache der Krise ist, entsteht die Frage, warum man seine Anerkennung sucht🥴

Francesco 95

Wer gab dir eig. die Macht/Erlaubnis die rechtmässigen Päpste bis Benedikt zu verurteilen? Soweit ich weiss ist dies eine Todsünde und laut alten und neuen Kirchenrecht verboten!

Ana W. Hwang

Die wievielte Stellungnahme ist das jetzt? Rom will nicht mit ihnen reden. Das hat so keinen Sinn.

Gamaliel

Das dient offensichtlich auch nicht der Anberaumung eines Gesprächs, sondern der historischen Dokumentation. Es ist ein Zeugnis dafür, daß die FSSPX am katholischen Glauben festhält.

Bethlehem 2014

Genauso sehe ich es auch!
Man muß dem Bruder siebzigmal siebenmal vergeben...