Napoleon besuchte in der Verbannung täglich die Hl. Messe
Gefunden in der Zeitschrift "Die Schildwache" Nr. 13 1936/37
Zur Person von General Montholon: Nach der Abdankung Napoleons im Jahr 1814 beförderte die wiederhergestellte Bourbonendynastie Montholon zum "General de Brigade". Als Napoleon 1815 aus dem Exil floh und wieder an die Macht kam, schloss sich Montholon ihm an und wurde zum Adjutanten Napoleons ernannt. Nach dem Verlust der Schlacht von Waterloo begleiteten er und seine Frau Napoleon ins Exil nach St. Helena.
Trotz einer Reihe von Schwierigkeiten mit den anderen Bewohnern auf der Insel blieb Montholon bis zu Napoleons Tod im Jahr 1821 auf der Insel. Auch nahm Montholon kurz vor dessen Tod Napoleons Diktat seines Testaments entgegen, ohne dass andere anwesend waren. Nach Napoleons Tod Montholon und General Betrand wurden zu Testamentsvollstreckern ernannt. Das Testament brachte Montholon zwei Millionen französische Franken ein. Montholon ist seitdem zu einer Schlüsselfigur …Mehr
Napoleon erteilte in seiner Verbannung auf St. Helena sogar Kindern Kommunionunterricht!
Als seine Mutter Laetizia die sel. Anna Maria Taigi aufsuchte, sagte diese ihr nach einem Blick auf ihre mystische Sonne, die sie 47 Jahre lang ständig vor Augen hatte, daß ihr Sohn sich bekehrt habe und gerettet sei!
@Oenipontanus Falls Sie mit "Pseudomystik" die Anna Maria Taigi (1789 - 1837) gemeint haben sollten, so wären Sie definitiv an der falschen Adresse! Zum Fall Taigi wurde auf Veranlassung des Vatikans nach ihrem Tod eine zeitnahe Kommission bestellt, welche unter Eid unzählige Zeugenaussagen aus ihrem Leben aufnahm. Bereits im Jahre 1867 erschien darauf beruhend ihre Lebensgeschichte in einer deutschen Übersetzung, verfasst von P. Bonifaz Wimmer O.S.B., die mir in einem Exemplar aus der ehemaligen Jesuitenbibliothek Kalksburg vorliegt.
Warum wird dann der Hochgradsatanist Napoleon nicht sofort heiliggesprochen? Solche fürs dumme Volk geschriebene Geschichten gibt es zuhauf und haben etwa soviel Wahrheitsgehalt wie die Behauptung, dass es auf dem Mars Ozeane gibt.
Wichtig wäre, dass Napoleon mit dieser frechen Beschuldigung des französischen Volkes den lieben Gott überzeugt hat.
@Klaus Elmar Müller: Nach zeitgenössischen Berichten war das französische Volk damals tatsächlich weitgehend von oben bis unten entsittlicht und entchristlicht, sonst wäre es nicht der französischen Revolution gefolgt und auch nicht Napoleon mit Begeisterung in seine schändlichen reinen Eroberungskriege!
@Vates Aber wie kann sich dann der Anführer des Schändlichen über die von ihm Verführten erheben? Das klingt wie in der Hölle: Die Bösen hassen einander und werfen sich ihre Bosheit gegenseitig vor.
Napoleon stürmte ja einmal in den Vatikan und ließ dann den Papst in einer Sänfte über die Alpen nach Frankreich schleppen.
Viel gab es für Napoleon auf der Insel auch nicht mehr zu tun – nach der aufklärerischen Blutspur, die er zuvor durch Europa gezogen hatte …
Ein sehr interessanter Fund! Die sel. A. C. Emmerick hat damals wohl auch für ihn viel gebetet und gelitten und später der Welt vor allem auch durch ihre Visionen und Leiden eine Rückführung zum Glauben wieder ermöglicht.