Der Chicagoer Kardinal Blase Cupich erließ am 27. Dezember ein zynisches Dekret über die Römische Messe, das am 25. Januar in Kraft tritt und die Messe an jedem ersten Sonntag des Monats, an Weihnachten, dem Oster-Triduum, dem Ostersonntag und dem Pfingstsonntag "verbietet".
Cupich bittet die Altritus-Priester, ihren Gläubigen beizubringen, dass der Novus Ordo sie angeblich "in einen stärkeren Gebrauch der Heiligen Schrift und der Gebete der Römischen Tradition" einführe. In Wirklichkeit haben die NO-Anhänger keine Ahnung von der Bibel und nur 30% von ihnen glauben an die Gegenwart Christi in der Eucharistie.
Dessen ungeachtet, möchte Cupich, dass Altritus-Priester über die "Möglichkeit" nachdenken, den gescheiterten NO zu verwenden, obwohl dieser ein Sammelsurium liturgischer Missbräuche ist. Gnädigerweise "erlaubt" er diesen Priestern, der NO-Eucharistie in lateinischer Sprache vorzustehen, "verbietet" ihnen aber, sich dabei Gott zuzuwenden, als "konkrete Manifestation" der Annahme des Zweiten Vatikanums, das allerdings die Zelebration ad orientem verlangt.
Ausserdem hat die Liturgiekongregation verfügt (Protokoll Nr. 564/00/L), dass die Bischöfe NICHT befugt sind, die Feier der Messe auf Gott hin zu verbieten.
Das Christkönigs-Institut (ICKSP) und die Regularkanoniker von St. John Cantius, die beide ausschließlich oder teilweise die Römische Liturgie verwenden, sind in Chicago präsent.
Cupichs Dekret bestätigt einmal mehr, dass Franziskus' Slogans über "Begleitung", "Brücken bauen", "Geruch der Schafe", "keine Mauern bauen", "Vielfalt", "Barmherzigkeit", "alle sind willkommen", "nicht rigid sein” schamlose Lügen sind, die benutzt werden, um Sünde zu rechtfertigen und die Kirche in ein Werkzeug zur Bekämpfung des Glaubens zu verwandeln.
Bild: Cupich 2020, #newsVknlvyskmg