Die Autobiographie in Ehren: Wäre es nicht asketisch-ärmer, statt des eigenen Wegs, die Erlebnisse und Lebenswege der Mitbrüder aufzuschreiben? Die moderne Ego-Manie wird zunehmend unerträglich.
Entschuldigung. Mein Kommentar war frech. Die Primizansprache erklärt auch, warum die Autobiographie bei der Prof. in Chur endet.
Die prägende Erfahrung machte P. Dominikus im Alter von etwa 16 Jahren. Nach dem Mittagessen legte er sich für ein kurzes Nickerchen hin. Dabei hatte er plötzlich ein inneres Bild vor Augen: Er sah die Erde gleichsam aus dem Weltall und erkannte, dass die Menschen ihr Leben führen, als wüssten sie genau, worauf es ankommt, obwohl niemand letztlich erklären kann, warum die Welt überhaupt existiert und welchen Sinn das Leben hat.
Von jemandem lesen aus einer anderen Generation bietet automatisch eine andere Perspektive.
Wer Interesse daran hat, das Leben eines Mitte-40-jährigen Priesters kennenzulernen, der einen unkonventionellen Weg hinter sich hat, wird Freude an dem Artikel haben.
Finde ich richtig, sich nicht firmen zu lassen, wenn man nicht glaubt. Kompliment für diese Ehrlichkeit (auch im Falschen).
@Werte Mir schien der Artikel eher zu bedeuten, dass das Schach ein zu verlassendes, vergleichsweise wertloses Fischernetz angesichts der nachfolgenden Priesterlaufbahn.