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Leo XIV. irrt sich: "Katholiken, die die Todesstrafe befürworten, sind nicht für das Leben"

Papst Leo XIV. schadete der katholischen Lehre am 30. September 2025 mit einer falschen Aussage, als er beim Verlassen von Castel Gandolfo zu Journalisten sprach.
Leo XIV. sagte: "Jemand, der sagt 'Ich bin gegen Abtreibung', aber für die Todesstrafe ist, ist nicht wirklich für das Leben." Er fügte hinzu: "Jemand, der sagt 'Ich bin gegen Abtreibung', aber mit der unmenschlichen Behandlung von Einwanderern in den Vereinigten Staaten einverstanden ist, ich weiß nicht, ob er für das Leben ist."
In Wirklichkeit ist die Abtreibung immer und grundsätzlich falsch, die Todesstrafe und die Einwanderungsbeschränkungen dagegen nicht.
Viele Kirchenväter und -lehrer sowie Päpste bis hin zu Benedikt XVI. waren in dieser Frage glasklar.
Papst Leo XIV. spielte auch die Kontroverse um die Entscheidung des Chicagoer Kardinals Blase Cupich herunter, den katholischen US-Senator Richard Durbin, der Abtreibungsgegner ist, zu ehren.
"Ich bin mit dem speziellen Fall nicht sehr vertraut. Ich denke, es ist …Mehr

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Michele Indietrista

Ein Beispiel zur Diskussion. Ungefähr aus dem Leben gegriffen.
Gesetzt den Fall
Ein Land, zum Beispiel irgendwo im Süden der Sinai-Halbinsel, nennen wir es das Land J, sei im Bürgerkrieg. Es habe eine totalitäre Regierung, die die Leute foltere. In der Hauptstadt des Landes würden die Menschen verhungern. Die UN und ein paar private Organisationen würden Nahrungsmittel zur Verfügung stellen und möchten sie den Hungernden liefern. Die Regierung der Hauptstadt aber blockiere die Lieferungen gezielt und lasse die Menschen weiter Hungers sterben. Ein Nachbarland A hätte eine einigermassen funktionierende Führung, diese Führung würde die Nerven verlieren und das Bürgerkriegsland J angreifen, nicht zuletzt wegen der Leute, die gerade am Verhungern sind. Wider Erwarten würde das angegriffene Bürgerkriegsland J den Angreifer A aber nahezu besiegen. Alles sehe nach einem kommenden schnellen Sieg zugunsten dieses Bürgerkriegslandes J aus. Ein Vertreter des andern, angreifenden Landes A würde zuhause bei seiner Führung als Verräter identifiziert und in diesem nunmehr schrumpfenden Land A vor Gericht gestellt. Kurz bevor die peinigende Regierung von J in A einmarschiert, stellte das Gericht fest, dass der Mann nicht nur Hungertote, sondern auch Tausende von Soldaten auf dem Gewissen hätte, und der Angeklagte würde lachen und sagen: "Hier ist gleich der Angegriffene als Sieger, er wird euch alle gefangensetzen, ihr könnt mich ja einsperren, solange ihr wollt, schon morgen bin ich frei und werde als Spion vom Angegriffenen belohnt."
Darf gegen einen solchen Mann etwa wirklich keine Todesstrafe verhängt werden?

Salzburger

Aber war es nicht gerade PapaRatzi, welcher log, daß die TodesStrafe unter allen UmStänden abzulehnen sei? Womit S.H. sich die ExKommunikation durch u.a. Innozenz III. zuzog.

Michele Indietrista

Er hätte niemals den Inhalt des Katechismus verändert, bei allen theologischen Seiltänzen, die er vollführt hat. Es ist nun einmal nicht dasselbe, ob man sagt, 2X2 sei irgend etwas zwischen drei Komma Periode neun und vier Komma Periode 0 mit einer 1 am Ende, wie Ratzinger, oder ob man sagt es sei alles ausser 4, wie Bergoglio.

Salzburger

Mit "der Katechismus" meinen Sie wohl den KKK?
Nun, PapaRatzi rief aber auf einer WeltKonferenz von JustizMinistern diese auf, die TodesStrafe abzuschaffen.
Übrigens freue ich mich, daß wir Ösis im Rufe stehen, zu sein "die einzigen Deutschen, für die 2x2 auch 3 oder 5 ergeben kann".

Michele Indietrista

@Salzburger Sie freuen Sich? Was ist da Gutes dran -

Salzburger

"Freiheit ist, sagen zu können, daß 2+2=5." (G.ORWELL)

Michele Indietrista

@Salzburger Das Zitat lautet: Freiheit ist die Freiheit zu sagen, dass 2x2=4 ist.
Das zu sagen, was man für wahr hält, und dabei redlich zu bleiben. Zu anfällig sind die Debatten und die Menschen, als dass man leichtfertig Unwahrheiten streuen dürfte. Gott vergebe mir für jedes Mal, als ich etwas in diese Richtung getan habe. Auch Schwindeln und Vorgaukeln sind schlimme Sünden und verführen wohlmeinende Seelen. Selbst Fragen sollte man so stellen, dass sie nicht als falsche Behauptungen wirken, vgl. Gen 3,1-5.

Salzburger

Ob 4 oder 5 ist egal - G.ORWELL richtete sich auch wider jene, die die Menschheit in Mathematik&NaturWiss. einsperren. Die vom Kommunismus abgefallene Neue Linke steht uns Christen jedenfalls näher als die orthodoxen Thomisten=Marxisten.

Michele Indietrista

Nein, es ist nicht egal. Und dass orthodoxe Marxisten Thomisten seien, ist ein Hirngespinst.

Salzburger

Offensichtlich werden halt auch Sie Thomist oder Scotist sein und wenn Sie 2x2=4 "für wahr halten" und "redlich" - wiewohl es glatte Lüge ist, denn 2 Paare Äpfel sind nach 10 Jahren nicht mehr Früchte; die empirischen Wissenschaften können kein Wissen schaffen, da diese Welt nun einmal ein gefallenes Tohuwabohu ist usw. - dann sagen Sie mir, inwiefern Sie sich von einem Marxisten unterscheiden.
Ich habe in Tradihausen mehr ImManentisten/Naturalisten/Materialisten/Marxisten/Monisten treffen müssen als an der Universität. Vom langjährigen Zeremoniar mit StalinBild über den positivistischen Dozenten, der vom "absoluten Objektivismus" träumte oder dem Priester, für den "parapsychologische Phänomene" (nennen wir sie mal so) nicht existieren können, weil "die Wissenschaft" derlei "widerlegt" habe zu denen, für die im Himmel Sex und Bier zu haben sind. Wie werden solche, für welche jeglicher Zweifel an dieser Welt a la AUGUSTINUS, DESCARTES, HUME, KANT "krank" ist (freilich ist der GEISTige für "natürliches" DämmerVieh "krank"...), wohl reagieren, wenn die angeblich allmächtige Welt von ihnen Apostasie verlangt? Wäre seit 60 Jahren allzu ersichtlich; aber die MöchteGern-"Rationalisten" von TradiHausen sind ja so deppert, daß sie denselben tödlichen Fehler ein 2. Mal begehen.

Michele Indietrista

@Salzburger Philosophie ist eine Art Schokolade. Wer zuviel davon isst, wird zu dick.
Für den Katholiken gilt: Diese Welt hier ist eine vorläufige Welt, aber es gibt Fenster zur endgültigen. Ein solches Fenster ist die Vernunft und die Einsicht in die Entsprechung zwischen der menschlichen und der göttlichen Vernunft. Der Mensch, gerade in seiner Erdgebundenheit, beschränkt sein Weltbild, manchmal freiwillig, manchmal unfreiwillig. Dabei beginnt er zu abstrahieren und zu kategorisieren. Er kann nicht jedem Apfel die gleiche Aufmerksamkeit schenken! Bereits hier sind Sie am Scheideweg zwischen Richtig und Falsch. Es ist völlig richtig, dass der eine Mensch grüne Äpfel zählt und der andere Mensch rote Äpfel. Es ist völlig falsch, den Menschen daraus einen Vorwurf zu machen. Indem Sie sagen, es sei alles Tohuwabohu, können Sie zwar eine wertvolle Feststellung machen und dem Dritten etwas Ehre antun, welcher überhaupt nicht zählt, sondern den Apfel isst und zur Sonne schaut. Auch er kann uns etwas über den Lieben Gott beibringen, so gut wie die beiden Rechner. Auch er kann jemandem gehorsam sein. Er ist vielleicht Chauffeur und braucht den Apfel zur Stärkung, um dann ein nützliches Glied der menschlichen Gesellschaft zu sein. Trotzdem ist das Zählen und das damit verbundene Feststellen einer gewissen Stabilität der Schöpfung ein wichtiger Vorgang. Es zeigt uns zwar nicht direkt die unvergängliche Ewigkeit. Die Äpfel können morgen faul sein, wenn keiner daist, der sie isst oder vermostet bzw. verarbeitet. Dann ist das Zählen relativ belanglos. Ich sage nicht, es gebe kein Chaos. Aber da war irgendwo mal ein Wesen, das sagte, es werde Licht, und wer zählt, hat es diesem Wesen eine Sekunde lang nachgemacht.
Das Zählen hat etwas sehr Primitives, aber zugleich Relevantes an sich. Es ist eine sogenannte Denkmethode. Es mag andere Denkmethoden geben, die auch etwas wert sind, sie ist aber sehr verlässlich. An allen Tagen Ihres Lebens können Sie Sich an sie halten. Selbst wenn ein Wunder geschieht und Sie Äpfel im Überfluss haben, wird rechts und links davon die Rationalität nicht völlig ihren Wert einbüssen und mit ihr auch das Zählen.
Beleidigen Sie den Denkenden nicht, gerade als selber ebenfalls Denkender. Thomas und Duns Scotus verdienen Respekt, und zwar mehr als Chaoten ihn verdienen. Jemand, der das Zählen aufgibt und etwas anderes denkt, ist selbst dann, wenn er dies mit dem Hinweis auf das Chaos begründet, noch nicht unbedingt im strengen Sinne ein Chaot, der nichts anderes als Zwecklosigkeit und Sinnlosigkeit verkündet. Der Chauffeur erfüllt einen Zweck, er bringt Äpfel zu Hungrigen. Vertun Sie Ihr Leben nicht zwecklos und respektieren Sie genau diejenigen Philosophen, die das Gute anstreben.

Salzburger

GOMEZ DAVILA: "Der philosophische Beitrag der Mathematik scheint bis heute in einigen Metaphern bestanden zu haben." "Mathematische Axiome oder religiöse Dogmen werden durch ein Experiment weder bestätigt noch widerlegt." "Nichts, was sich addieren läßt, hat ein Ende in Fülle. Das Wichtige ist eine inkommensurable Fülle." "Die postkantianischen Materialismen sind Stämme, die eine Klimakatastrophe dadurch überlebt haben, daß sie sich von bereits verwesten Kadavern ernährten." "Die idealerweise deduktiven Naturwissenschaften bilden auf induktivem Wege die Möglichkeit ihrer Deduktion. Die ihrem Wesen nach experimentellen Geisteswissenschaften hingegen gehen nicht in einem deduktiven System auf, sondern gliedern sich in historische Diskurse." "Wert ist, was der Wille behauptet, wenn der behauptete Wille der Wille Gottes ist. Der Wert ist für Gott subjektiv, für den Menschen objektiv. Der thomistische Rationalismus macht aus Gott einen Menschen, der axiologische Subjektivismus aus dem Menschen einen Gott." "Der heilige Thomas: ein Orleaniste der Theologie?" "Wenn die aristotelische Mechanik angesichts des Trägheitsprinzips - welches die Idee der Intentionalität des Universums unterdrückt - unterliegt, wird die moderne Philosophie geboren. Philosophieren heißt seit dem 17. Jahrhundert die Suche nach den Grenzen des Prinzips. " "Die Autonomie, die der Aristotelismus der Welt zuschreibt, scheidet den Aristotelismus vom Christentum; die Autonomie, die der Christ Gott zuschreibt, scheidet den Christen vom Neuplatoniker." "Das moderne Denken taucht aus den Trümmern des scholastischen Ordnungsbegriffs auf. Die Scholastik selbst verursachte die Katastrophe, indem sie den ursprünglichen Begriff des platonischen Himmels auf die aristotelische sublunare Welt anwandte. Der Begriff versagt in einer Welt, die der Begriff der antagonistischen Unordnung besser erklärt. Es reichte trotz allem das Dogma der Erbsünde, um das christliche Denken die Ordnung nur hinter den Dingen suchen zu lassen, so wie wir die logischen Strukturen hinter dem empirischen Material der Psychologie suchen. Ordnung ist, was in der Welt durchscheint, ohne Teil dieser zu sein, wie die Normen, die Strukturen, die Werte." "Die drei Fehltritte der Kirche sind gewesen: der Aristotelismus, das Jesuitentum, die Bibelkommission." "Das Laster der mittelalterlichen Scholastik bestand nicht darin, ancilla theologiae zu sein, sondern ancilla Aristotelis." "Die marxistische Philosophie ist die aristotelische Physik der Sozialwissenschaften." "Thomisten und Marxisten können ihr Personal untereinander austauschen."

Michele Indietrista

@Salzburger Ich kann nicht genau nachvollziehen, was Sie mit diesen Sätzen belegen wollen. Nur ungefähr lese ich die Frage nach einer naturalistischen Philosophie heraus.
Die Frage nach Gott beantwortet sich den naturwissenschaftlich gebildeten Philosophen in einem Zweischritt. 1. Gott hat die Naturgesetze gemacht, ohne Schöpfergeist keine Berechenbarkeit der Natur. Da wir Menschen sie zum Teil berechnen können, ist der Geist hinter ihr dem menschlichen verwandt und sind wir Ebenbilder Gottes. Der Aristotelismus ist dafür eines der möglichen Modelle.
2. Gott wird gerade dadurch offenbar, dass Er Wunder tut und auch ausserhalb der Naturgesetze handelt. In der Offenbarung Gottes in die Welt hinein spielt das Naturgesetz plötzlich keine Rolle bzw. keine herrschende Rolle, sondern wird übertrumpft.
Aber wo in diesen Behauptungen und Lehrsätzen jetzt noch die Todesstrafe und Ratzinger hingehören, kann ich nicht eruieren. Halten Sie Ratzinger für einen Kryptomarxisten? Und wie soll seine Ablehnung der Todesstrafe damit verknüpft sein?

Salzburger

Wenn Sie den glasklaren GOMEZ DAVILA auch nicht verstehen können, liegt's sicher nicht an mir.

Michele Indietrista

…der nicht Recht hat.

Salzburger

...der freilich nicht be-griffen werden kann von Technikern, welche von "naturwiss. geschulten Philosophen" faseln, so, als ob PhiloSophen nur verlängerte LaborRatten wären.
Aber offensichtlich kann von uns beiden nur noch 1 Seite frei denken, während die andere völlig ins Viehische abgesunken ist.
Womit sich jede weitere DisKussion erübrigt.

simeon f.

Bei einer Abtreibung werden (kleine) Menschen aus egoistischen Gründen daran gehindert, sich zu entfalten und sich bewusst für ein Leben in Christus zu entscheiden.
Die Todesstrafe hingegen ist im Idealfall dazu da, böswillige Menschen daran zu hindern, unschuldige Menschen zu verführen und von Gott fernzuhalten. Man kann zu diesem Zweck im Grunde auch andere Mittel wählen, wenn man die Todesstrafe nicht anwenden möchte, aber man muss sich des Unterschiedes bewusst sein und darf die beiden Sachverhalte nicht in einen Topf werfen. Die jeweiligen Absichten hinter den beiden Tötungsvorgängen stehen sich diametral entgegen. Die erste steht gegen das (ewige) Leben, die zweite dafür.
Die Aussage von Prevos "Jemand, der sagt 'Ich bin gegen Abtreibung', aber für die Todesstrafe ist, ist nicht wirklich für das Leben." ist wenigstens in ihrer undifferenzierten Form einfach falsch. Zumindest die rechte Anwendung der Todesstrafe ist nämlich der Sorge um das (ewige) Leben unschuldiger Menschen geschuldet.
Ich halte es allerdings für klug, von der Anwendung der Todesstrafe abzusehen, weil die Absicht dahinter in den meisten Fällen nicht dem christlichen Weltbild der Nächsten- und Feindesliebe entspringen dürfte und daher leicht zu politischen und egoistischen Zwecken missbraucht werden kann. Das beste Anschauungsbild dafür liefert uns das Leben, die Verurteilung und der Tod unseres Heilandes und Retters Jesus Christus. Als seine Nachfolger sind wir gut beraten, uns nicht in die Angelegenheiten Gottes einzumischen, welcher Herr über Leben und Tod ist. Weder als Individuen, noch als Kollektiv.

miracleworker

Wer sich auf diesen Irrsinn einlässt, lieber Prevos, findet nicht mehr heraus !

Severin

Das Problem bei der Todesstrafe ist, wer soll sie ausführen?
Wobei es bestimmt todeswürdige Verbrechen gibt.
Ein bekennender Christ, der in der Heilgmachenden Gnade ist, wird sich bestimmt nicht dafür hergeben?
Oder gibt es in der Kirchengeschichte einen Henker, der ohne Reue, der Ausübung seines blutigen Handwerks heilig gesprochhen wurde?

Klaus Elmar Müller

Vor allem konnte die Kirche nie eine Garantie dafür abgeben, dass jeder Richter gerecht urteilt trotz seiner Erbsündigkeit.

Michele Indietrista

@Severin Der Hl. Longinus ist sowas Ähnliches. Er trug die Verantwortung, dass der Menschensohn auch wirklich tot sei, und bekehrte sich dabei.
Im übrigen sind der Hl. Laurentius und der Hl. Thomas Morus Patrone der Henker, weil sie der Todesstrafe mit Humor getrotzt haben.
Aber sicher gab es angesichts des Henkerberufs in katholischen Ländern auch heilige Henker, wie es heilige Soldaten gibt, welche Menschen getötet haben. Im Alten Bund sind Pinhas, Moses, Judith und andere zu den Heiligen zu zählen, im Neuen Konstantin, Georg, Jeanne d‘Arc und andere. Sie haben zwar nicht als Henker, aber als Heerführer, Verantwortungsträger oder Soldaten Menschen getötet.

Josefa Menendez

Keine christliche Moral: Prevost relativiert das 5. Gebot. Einen Abtreibungsbefürworter (Durbin) durch einen anderen Abtreibungsbefürworter (Cupich) auszuzeichnen, ist in Ordnung für ihn. Prevost gratulierte vor kurzem sogar Cupich, obwohl dieser den Verkauf von fötalen Organen durch Planned Parenthood heruntergespielt und behauptet hat, dass strenge Einwanderungsgesetze ebenso schlecht seien. Cupich behauptete, dass homosexuelle Paare, die Kinder von Leihmüttern kaufen, etwas Gutes tun.

Josefa Menendez

Die (nicht christliche) moralische Gleichsetzung zwischen der Ermordung von Millionen unschuldiger ungeborener Kinder jedes Jahr mit der Hinrichtung verurteilter Verbrecher und der Abschiebung illegaler Migranten bedeutet, das Thema tendenziös zu relativieren.

Die Todesstrafe ist ein Gräuel. Ich denke, mit seiner Ablehnung der Todesstrafe hat der Papst recht. Allerdings will ich nicht urteilen über Katholiken, welche die Todesstrafe nicht ablehnen.

Libertas Ecclesiae

Man kann Abtreibung nicht mit der Todesstrafe vergleichen, darin liegt der Denkfehler. Abtreibung ist in sich schlecht, die Todesstrafe ist nach anderen moralischen Kriterien zu bewerten. Jedenfalls ist sie nicht in sich verwerflich, auch wenn sie nach Möglichkeit vermieden werden sollte.

Franz Xaver

Mit Verlaub, Josefa Menendez und Libertas Ecclesiae, jede Tötung eines Menschen - ausgenommen in einer aktuellen Notwehr- oder Nothilfesituation - unterliegt dem 5. Gebot, und der einzige, der rite eine Todesstrafe verhängen kann und darf, ist Gott selbst beim letzten Gericht. Und noch eine Frage: Sie gehören doch zur exkommunizierten MDM-SEKTE, wieso verrichten Sie nicht für jeden Menschen, der - aktuell ohne in Notwehr oder Nothilfe zu sein - einen anderen in sündhafterweise tötet, das von Ihrer angebeteten Gründerin verkündete "totale Absolutions- und Ablassgebet", um ihn vor der Hölle zu bewahren und diese zu leeren?

Libertas Ecclesiae

@Franz Xaver
Kardinal Ratzinger 1993: ‚Man kann Abtreibung …

Franz Xaver

Libertas Ecclesiae, ich habe keinen Vergleich zwischen Abtreibung und Todesstrafe gezogen, denn die beiden Begriffe bzw Tatbildelemente sind nicht zu vergleichen. In einem Tatbildelement stimmen sie allerdings überein, nämlich darin, dass eine Menschenleben gewaltsam beendet wird.
Über meine Feststellung und an Sie in diesem Zusammenhang gestellte Frage haben Sie sich hinweggeschwindelt; auch eine Möglichkeit, die Plausibilität von Äußerungen einzuschätzen.

Libertas Ecclesiae

@Franz Xaver
Ich habe auf Kardinal Ratzinger verwiesen: Nach seinen Worten ist die Frage der Todesstrafe „nicht unmittelbar ein Inhalt oder Gegenstand des christlichen Glaubensbekenntnisses“. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

Franz Xaver

Die Todesstrafe soll kein Gegenstand des Christlichen Glaubensbekenntnisses sein? Sehr interessant, soll das bedeuten, dass sämtliche Ausführungen im KKK und in Ansehung zum 5. Gebot sowie die theologischen und kanonischen Diskussionen darüber irrelevant sein sollen?

Klaus Elmar Müller

Leo XIV. wird immer billiger. Ist er denn wirklich gegen Abtreibung? Wer z.B. für Abtreiber die Todesstrafe fordert, ist für das Leben. Ich lehne Todesstrafe zwar ab, schon weil sie bald mit der Scharia für uns kommt. Ist jemand, der in Notwehr schießt, oder ist ein Soldat gegen "das Leben"?

Josefa Menendez

Heuchelei! Prevost hat Millionen von Impfopfern auf dem Gewissen durch seine Corona-Giftspritze-Politik: "LASSEN SIE SICH IMPFEN, ES IST EIN AKT DER LIEBE"
youtube.com/watch?v=PJKg8OgW2sI Tod: Prevost ernennt Befürworter (Pegoraro) des assistierten Suizids zum Leiter des Pro-Life-Büros Academy for Death: Pope Leo Appoints Assisted … Pegoraro fordert die Legalisierung der Euthanasie!

Josefa Menendez

Seelenmörder: Prevost führt durch seine Förderung die Homosexuellen in die ewige Hölle und alle Unwissende des katholischen traditionellen Glaubens in die Irre, wenn er das Hl Evangelium für seine Homo-Agenda 2030-Politik missbraucht. "Fürchtet vielmehr den, der Seele und Leib in der Hölle zu verderben vermag."(Matthäus 10, 28) Quellen: Leo XIV. als Bischof: "Alle internationalen … Leo XIV. bestritt die Unveränderlichkeit der … Leo XIV. ermutigte den Bischof zur Feier der … Leo XIV. hat die homosexuelle 'Abscheulichkeit' …

hiti

Wenn Papst (!) Leo XIV. sagte: "Jemand, der sagt 'Ich bin gegen Abtreibung', aber für die Todesstrafe ist, ist nicht wirklich für das Leben." hat er doch recht.
Das Leben ist unantastbar!
Und unmenschliche Behandlung anderer Menschen ist immer auch falsch.
Der Papst irrt sich also nicht.

hiti

@Werte : "Alle Päpste waren nicht für das Leben"?
Das soll der Papst gesagt haben?
Man sollte schon bei der Wahrheit bleiben.

Christine Friedmann

Die Päpste bis inklusive Benedikt XVI. waren für die Todesstrafe. Nach der Logik von Leo XIV waren sie also "nicht für das Leben".

Ad Orientem

@hiti Papst Johannes Paul II wie auch Papst Benedikt XVI waren beide FÜR das Leben, ganz besonders FÜR das ungeborene Leben

Ad Orientem

@Christine Friedmann dies ist schlicht eine Lüge betreffend Papst Johannes Paul II wie auch Papst Benedikt XV denn beide kämpften FÜR das Leben

Turbata

Ad Orientem: wenn man manchmal hört und sieht, welch bestialische Dinge manche Leute fertigbringen, dann habe ich schon öfter gedacht: "Weg mit denen, die sind es nicht einmal wert, im Zuchthaus ihr täglich Brot zu kriegen, während viele kleine Kinder auf der Welt hungern müssen". - Andererseits sind viele heute strikt gegen Todesstrafe. Aber man sollte die Aussage von Papst Leo dennoch nicht gleich als "Lüge" kennzeichnen. Obwohl er Papst ist, ist er doch auch nur ein Mensch, der dauernd zu irgendetwas Stellung nehmen soll.

Ad Orientem

@Turbata Was aber ist eine Lüge wenn es die Unwahrheit ist? Selbstverständlich lügt er. Im übrigen eine ernsthafte Frage, wer hat den Prevost installiert? Der liebe Gott bestimmt nicht....Also nein er ist nicht Papst auch wenn Sie dies noch gerne 100 Mal glauben wollen

Turbata

Ad Orientem: es steht jedem zu, seine Meinung und seine Empfindungen zu sagen. Das hilft uns weiter. Zwischen "Lüge" und "Wahrheit" gibt es immer Zwischentöne, manchmal bewusst, um tatsächlich zu betrügen; manchmal aber auch, weil man meint, differenzieren zu müssen. - Es geht mir hier auch nicht darum, ob ich von Papst Prevost begeistert bin oder nicht: er wurde gewählt - und damit ist er Papst. Und darum trägt er diesen Titel! Woher wissen Sie eigentlich, dass Papst Leo XIV nicht rechtmäßig gewählt wurde? Waren Sie dabei? Das müssten sie eigentlich genau erklären! - Unter zivilisierten Menschen gehört es sich auch, andere mit Anstand anzusprechen oder über sie zu sprechen. Wenn Sie z. B. einen Arzt nicht mögen, z. B. "Dr. Meyer", dann gehört es sich nicht, über ihn: "Der Meyer" (oder so ähnlich) zu sagen. - Wer das nicht einsieht, ist einfach ein ungehobelter Zeitgenosse! - Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Feiertag!

hiti

Sehr gut, was Sie da schreiben...

Werte teilt das

Leo XIV sagt implizit: "Alle Päpste bis inkl. Benedikt XVI. waren nicht für das Leben."

2400
Ursula Sankt

Kardinal Ratzinger (später Papst Benedikt XVI.) schrieb 2004 in seinem Memo über die Kommunion und Politiker, die Abtreibungen befürworten: „Nicht alle moralischen Fragen haben das gleiche moralische Gewicht wie Abtreibung und Euthanasie. … Selbst unter Katholiken kann es legitime Meinungsverschiedenheiten über Kriegführung und die Anwendung der Todesstrafe geben, nicht jedoch in Bezug auf Abtreibung und Euthanasie.“

Ursula Sankt

@Tradition und Kontinuität