Wir wollen die kniende Mundkommunion zurück!
Wer die überlieferte Liturgie kennt, praktiziert, der weiss, dass die Handkommunion undenkbar ist. Der Priester muss nach der Konsekration Daumen und Zeigefinger zusammenhalten bis zur Purifikation nach der Kommunionausteilung. Und warum: Weil sogar im geringfügigsten Teilchen Gott mit Leib und Blut gegenwärtig ist und unser Herr und Heiland keinesfalls eine Verunehrung durch Unachtsamkeit erfahren soll, darum muss der Priester diese strenge Rubrik erfüllen. Würde der Priester dann die Handkommunion austeilen, dann würde diese ganze vorausgehende Handlung grotesk wie ein Kasperltheater, jedenfalls völlig unverständlich wirken. Sagen wir, er könnte sich diesen Zirkus ersparen. Und nach diesem altehrwürdigen Ritus sind die Menschen wohl locker die letzten 1000 Jahre zum Tisch des Herrn hinzugetreten …
Und wenn man dann liest, dass als Beispiel in den USA zwei Drittel der (Novus Ordo-)Katholiken gar nicht an die Realpräsenz glauben, dann spricht dieser Befund Bände ...
Modernismus: als Paul VI. die Alarmglocke läutete.
Es ist sicher nicht falsch zu sagen und darauf hinzuweisen, dass bereits in vielen Köpfen vor dem Konzil modernistisches Gedankengut geherrscht hat. Doch deswegen das Konzil reinzuwaschen zeugt von Unkenntnis der Konzilsdokumente und darüberhinaus wurden doch während des Konzils jene zu Experten ernannt, die zuvor noch unter Modernismusverdacht standen. (Rahner, De Lubac, Congar, …)
Und wenn man Jean Guitton als Zeitzeugen und persönlichen Freund von Paul VI anführt, dann müsste man doch auch dessen Zeugnis anführen, als er versichert hat:
"Ich versichere ihnen, Paul VI hat als getan, um die Messe den Protestanten anzunähern … um ihnen die Rückkehr zur Kirche zu erleichtern." (Radiointerview aus den 90er Jahren)
Pater Paul von Moll – Ich gewähre dir alles, was du für andere von Mir erbitten wirst
schöner erhebender Beitrag; trotz aller Widrigkeiten unserer Zeit liegt immer und jederzeit alles in Gottes Hand
Offener Dankesbrief an Professor Sucharit Bhakdi: Ihre Vorhersagen haben sich leider erfüllt
Der Mut dieses Mannes, nach bestem Wissen und Gewissen für das Wohl der Menschen einzustehen, vor potentiellen Gefahren im Zusammenhang mit der Impfung zu warnen, die Sinnlosigkeit, ja sogar das überaus schädliche Potential der getroffenen Massnahmen anzuprangern, dieser Mut ist wirklich anerkennenswert. Möge der liebe Gott es ihm vielfach vergelten.
Danke, Herr Bhakdi und Gott segne Sie
"Glauben Sie, ich würde jemals jemanden um Erlaubnis bitten, meine die Messe meiner Priesterweihe …
Ich halte es für richtig, Pater Laguerie vorzuwerfen, dass er genau genommen Summorum Pontificum so nicht in Anspruch hätte nehmen können.
Ich halte es für nicht gerechtfertigt, hart über Pater Laguerie wegen seiner ablehnenden Haltung gegenüber der Neuen Messe zu urteilen. Es gibt wohl keinen einzigen Priester, der nur und ausschliesslich den Neuen Ritus liest und der Alten Messe gegenüber ablehnend ist, der sich deswegen erklären muss oder in irgendeiner Form belästigt wird, dem man deswegen Spaltungstendenzen vorwirft, dem man Erklärungen abnötigt, die sicherstellen sollen, dass er auch die Alte Messe akzeptiert und den man zu guter Letzt nötigt, die Alte Messe wenigstens gelegentlich zu lesen, um zu beweisen, dass er kein Spalter ist. (Und schliesslich würde ein solcher ja eine leicht 1000 Jahre rückverfolgbare Messe ablehnen.)
Jemand , der grundsätzlich positiv zur Neuen Messe eingestellt ist, könnte lediglich sagen, dass er diese Meinung nicht teilt, nicht teilen kann. Aber er müsste anerkennen, dass er hier einen Mitbruder vor sich hat, der zweifellos einen katholischen Ritus feiert und seine subjektiven (Gewissens-)gründe, den Neuen Ritus abzulehnen. Und dass ich keinerlei Recht habe zu verlangen, sich für diesen Umstand rechtfertigen zu müssen. Allerdings zwingt TC solche Priester wie Pater Laguerie dazu, genau das zu tun. Man stelle sich vor, die Priester mit dem Novus Ordo müssten alle sich auf diese Weise rechtfertigen.
Die grausame Lieblosigkeit und Bosheit dieses Dokuments TC lässt sich nicht von der Hand weisen.
Es ist also völlig absurd zu behaupten, wegen solcher Priester sei TC erschienen.
Kein Papst hat das Recht, Katholiken einen Jahrhunderte alten gültigen Ritus wegzunehmen, vielleicht ja theoretisch juristisch, aber die Lieblosigkeit eines solchen Aktes würde ihn moralisch zwingen, diesen Akt sofort und unwiderruflich zurückzunehmen.
Es steht uns eine gewaltige Impfkampagne bevor, womöglich Impfzwang. Weil wir nicht wollen, daß es …
Vergelt`s Gott Frau Thürkauf für diese klaren (und belegten) Worte
Wollen Sie sich nicht mit uns zusammentun? – von Regens Franz Schmidberger
Lieber Pater Schmidberger
Im Rahmen meiner Möglichkeiten will ich mich gerne diesem Gebetsaufruf anschliessen … Vergelts Gott
Bertone: "Jede Diskussion und jegliches weiteres Bittgesuch haben daher kein Fundament"
Sehr geehrte Gerti Herzl
"Schwester Lucia bestätigte persönlich, daß dieser feierliche und universale Weiheakt dem entsprach, was Unsere Liebe Frau wollte ("Sim, està feita, tal como Nossa Senhora a pediu, desde o dia 25 de Março de 1984": "Ja, es ist so geschehen, wie es Unsere Liebe Frau am 25. März 1984 erbeten hatte": Brief vom 8. November 1989). Jede Diskussion und jegliches weiteres Bittgesuch haben daher kein Fundament."
Ich denke der Tenor dieser Stellungnahme ist klar ausgedrückt.
Und jetzt meine Frage, welchen Sinn macht dann der Kommentar von Benedikt XVI? …
Und welchen versprochenen Frieden haben wir denn jetzt wirklich? …
Nun muss ich es an dieser Stelle stehen lassen, denn ich kann die Echtheit der behaupteten Fakten weder von der einen Seite noch der anderen nachprüfen, es bleibt dem einzelnen überlassen, ein Urteil zu finden, was ihm glaubwürdiger erscheint ...
Bertone: "Jede Diskussion und jegliches weiteres Bittgesuch haben daher kein Fundament"
Wenn das, was Kardinal Bertone sagt, wahr ist, (sinngemäss jegliche weitere Diskussion ohne Fundament - Fatima ist beendet) dann ist die Aussage von Papst Benedikt XVI am 13. Mai 2010 in Fatima wohl vollkommen unverständlich, da er sagt: "Wer glaubt, dass die prophetische Mission von Fatima beendet sei, der irrt sich!"
Wenn man wissen will, was die Gottesmutter an Gnaden und Wohltaten gewähren würde und kann, dann muss man ein wenig die Geschichte Portugals nach Fatima betrachten. In einem Hirtenbrief vom 11. Feb 1942 schrieben die Bischöfe Portugals: "Wer vor 25 Jahren die Augen geschlossen hätte und sie jetzt öffnete, würde Portugal nicht Wiedererkennen, so tief und umfangreich war die Umwandlung, die durch diesen bescheidenen und unscheinbaren Faktor verwirklicht wurde, der die Erscheinung der allerseligsten Jungfrau in Fatima war. In der Tat, unsere liebe Frau will Portugal retten." (zit. nach Pater Mura und Pater Huber aus "Fatima - Rom - Moskau". Und Pater Stehlen erzählt in seinen Vorträgen, dass der Kardinalpatriarch von Lissabon Card. Cerejeira sich sinngemäss folgendermassen geäussert hat: "Es ist schwierig, in Portugal irgendwo hinzugehen und auch nur eine Handvoll Gegner der Kirche zu finden, so tiefgreifend hat sich das Land verändert!"
Das Land wurde nicht nur vom spanischen Bürgerkrieg bewahrt, sondern auch vom 2. Weltkrieg vollkommen verschont. Und mit Präsident Salazar erhielt das Volk für 40 Jahre einen tiefgläubigen Präsidenten, der das in einer tiefen Finanzkrise steckende Land religiös, politisch und wirtschaftlich zum Erblühen brachte.
Papst Pius XII - Weihnachten 1942
Sehr geehrte Gerti Herzl
Die feierliche Weihe an das Unbefleckte Herz Martens hat Papst Pius XII am 31. Oktober 1942 das erste Mal durchgeführt, im Rahmen einer 23 minütigen Radiobotschaft an die portugiesische Nation. Diese Weihe wiederholte Pius XII im Beisein von 40 Kardinälen, zahlreichen Bischöfen, dem Klerus von Rom und zahlreichen Pilgern am 8. Dezember 1942. Die Folge davon war, dass das Naziregime von diesem Augenblick praktisch nur noch Niederlagen erlitt und auffallend häufig an Marienfesten (Kapitulation in Stalingrad 2. Feb. 1943)
Entommen habe ich dies aus dem sehr lesenswerten und durchaus spannenden Buch von Pater Mura und Pater Huber "Fatima Rom Moskau" erschienen im Sarto Verlag;
Die Autoren beschreiben die verschiedenen Weihen, die die Päpste bis einschliesslich Johannes Paul II vorgenommen haben und welche Gnaden der Himmel der Welt dafür geschenkt hat, betonen aber auch, dass die Weihe Russlands bisher von keinem Papst in der von Maria gewünschten Form erfolgt ist und die Bekehrung Russlands zur einen hl. katholischen und apostolischen Kirche noch aussteht. (auch der von Maria verheissene Friede ist - wie doch gut erkennbar - noch nicht eingetreten)
Den Wortlaut der Weihe findet man auch auf Fatima.ch (unter dem Stichwort Pius XII)
Majotho
Zum 25. Todestag von Max Thürkauf
@Fischl CDs von Prof. Thürkauf kann man zum Beispiel im Josanto media Verlag erwerben … (Jedenfalls habe ich schon einmal eine CD erworben, wobei eben dieser Verlag mit den Urheberrechten angegeben ist. Auf der Webseite findet man dann eine Anzahl von CDs von ihm …)
P.S. Ich habe ihn auch immer (und immer wieder mal) sehr gerne und mit Gewinn gehört ...
Gloria Global am 27. September 2018
@Tradition und Kontinuität Dass es in anderen Religionen auch Gutes, Wahres gibt, ist völlig klar. Kein System könnte am Leben erhalten bleiben, in dem es nur Schlechtes und Lüge gibt.
Und beim Satz "Extra ecclesiam nulla salus" muss man unbedingt die subjektive und die objektive Ebene unterscheiden:
Auf der subjektiven Ebene ist es so, dass der einzelne Mensch durchaus in einem unüberwindlichen Irrtum stecken kann, er also schuldlos nicht der wahren Kirche, der katholischen Kirche angehört. Dieser gehört zwar nicht dem (sichtbaren) Leib der Kirche an, aber der Seele der Kirche. Diese Seele wäre aber bereit zu konvertieren, wenn sie …..
In diesen Intimbereich der Gnade zwischen Gott und der Seele kann der Mensch niemals eindringen und vielleicht (und hoffentlich) ist es so, dass viele Menschen an diesem unüberwindlichen Irrtum gelitten haben und den Weg zu Gott und unserem Heiland gefunden haben. (Diese subjektive Ebene ist keine Errungenschaft vom 2. Vat., das war schon vorher - klar formulierte Lehre der Kirche.)
Auf der objektiven Ebene ist die Frage, ob man kraft bzw. dank einer falschen Religion gerettet werden kann. Wenn sie behaupten wollen, dass man auch dank und kraft der Orthodoxie gerettet wird, dann ist das Papsttum nicht unbedingt nötig und ein von den Päpsten verkündetes Dogma eben doch nicht für alle Menschen verbindliches Glaubensgut. Denn kraft des orthodoxen Glaubens kann ich das ablehnen. Hat der hl. Geist nun durch den Mund des Papstes verkündet .. oder nicht … oder nur für einen Teil der Christenheit? … Hatte Christus, als er zu Petrus sagte, du bist Petrus der Fels und auf diesem Felsen will ich meine Kirche bauen, nur einen begrenzten Teil der Christenheit vor Augen - während der andere Teil völlig korrekt das ablehnen kann, darf?!
Und wenn ich mich dank und kraft der Zugehörigkeit zum Protestantismus retten kann, dann brauche ich die hl. Messe und die Sakramente wie die Beichte nicht. Es braucht nicht einmal die guten Werke - der Glaube genügt. Dann dürfen die Katholiken den Heiland im Altarssakrament anbeten und die anderen dies als Götzendienst betrachten …
Man muss dem 2. Vatikan vorwerfen, dass es hier den Anschein erweckt, als ob die anderen Religionen legitime Heilswege wären. Nach dem Motto 50% oder 70% Wahrheit genügten ja auch, sprich das viele Gute und Wahre, was sich darin findet (Lumen Gentium und Nostra Aetate)
Nur so ist Assisi möglich geworden ...
Piusbrüder: Ächtung der Todesstrafe ist Traditionsbruch
Ich denke, dass der Artikel auf Scholastiker.blogspot hier Klarheit verschaffen hilft - vor allem für die strikten Gegner der Todesstrafe. Man kann - aus Gründen der Klugheit - nämlich durchaus gegen die Anwendung der Todesstrafe sein, aber nicht die prinzipielle lehrmässige Ablehnung der Todesstrafe behaupten, ohne damit die ganze Vergangenheit der Kirche bis zu Benedikt XVI anzuklagen … Genau das aber geschieht momentan durch Papst Franziskus ...
scholastiker.blogspot.com/…/papst-franzisku…
Erzbischof gegen Widerstände: Wolfgang Haas wird 70
Exzellenz, von Herzen will ich mich den vielfachen Segenswünschen und auch dem Dank vieler Schafe aus dem Schafstall anschliessen.
Gottes reichen Segen unter dem Schutzmantel seiner himmlischen Mutter
Kardinal Sarah: „Wir müssen überdenken, wie wir die Kommunion spenden“
Wenn man die Praxis der Handkommunion ändern will, müsste man dann nicht auch die ganze Praxis mit Kommunionhelfern und Pastoralassistenten - in der neuen Liturgie üblich - ändern?! Wenn nur noch geweihte Hände das Allerheiligste berühren dürfen, um die gebotene Ehrfurcht vor Gott zum Ausdruck zu bringen … Muss man nicht gerechterweise zugeben, dass die neue Liturgie und Handkommunion zusammenhängen … (und ich verstehe dies ausdrücklich nicht als Schuldzuweisung, denn für die heutige Praxis, wie die Priester sie vorfinden, trifft sie keine Schuld)
Privatoffenbarungen sind weder eine Basis noch ein Stützpfeiler des Glaubens
@GertiHarzl Sie fragen, ob man ein Ungläubiger ist, wenn man (z.B.) Lourdes ablehnt. Ich würde nicht so weit gehen, aber es wäre doch immerhin seltsam und befremdlich, wenn jemand, der sich zum Katholischen Glauben bekennt, etwas ablehnt, das die Kirche als echt anerkennt. Ich denke, das sind Menschen, die zum Ausdruck bringen wollen, dass sie damit nichts anfangen können. Wenn aber jemand direkt und ausdrücklich gegen Lourdes ist, so vermute ich, dass die Einschätzung von Matthias Lutz richtig ist. Ein solcher wird (auch) das kirchliche Lehramt nicht annehmen. Denn welchen Grund hätte jemand, Lourdes ausdrücklich abzulehnen, wenn nicht in einem Vorbehalt gegen die Kirche selbst.
Privatoffenbarungen sind weder eine Basis noch ein Stützpfeiler des Glaubens
Grundsätzlich ist es richtig, dass der einzelne nicht im Gewissen verpflichtet ist, an Privatoffenbarungen zu glauben. Grundsätzlich ist es richtig auf die Gefahr hinzuweisen, dass Gläubige Privatoffenbarungen letztlich dann höher als die Kirche, ihr Lehramt und den geoffenbarten Glauben schätzen. (was natürlich niemals gestattet ist)
Aber dort wo die kirchliche Autorität selbst zum Schluss kommt, dass die Privatoffenbarung authentisch / echt ist, ist es sehr problematisch, wenn sie diese Hilfestellung des Himmels einfach ignoriert.
Um nur ein Beispiel zu nennen:
Durch die Privatoffenbarung der Gottesmutter in Guadalupe ist das ganze Volk in Mexiko (mehrere Millionen Menschen) in 2 Jahren katholisch geworden. Der Bischof, der mit dieser Privatoffenbarung konfrontiert wurde und deren Echtheit erkannt hat, hat dann auch entsprechend gehandelt.
Andere haben schon das Beispiel Fatima erwähnt. (wobei hier den Wünschen der Gottesmutter sicher nur ungenügend entsprochen wurde.)