Kardinal Roches Papier gegen die Messe im römischen Ritus
Kardinal Arthur Roche verteilte beim Konsistorium von Leo XIV. letzte Woche einen Text zur Liturgie. Der Journalist Nico Spuntoni veröffentlichte den zweiseitigen Bericht (Faksimile unten). Es ist eine starke Verteidigung von Traditionis Custodes.
Der Bericht war einer von vier Texten, die an die Kardinäle verteilt wurden. Die anderen wurden von den Kardinälen Tucho (Glaube), Grech (Synode) und Baggio (menschliche Entwicklung) verfasst.
Die stärkste ideologische Ablehnung der Messe im römischen Ritus findet sich in vier Zitaten von Franziskus in den Punkten 9, 10 und 11 des Berichts:
- "Aus diesem Grund können wir nicht zu jener rituellen Form zurückkehren, die die Konzilsväter cum Petro et sub Petro als reformbedürftig empfanden."
- "Die Verwendung der liturgischen Bücher, die das Konzil zu reformieren suchte, war ... ein Zugeständnis, das in keiner Weise ihre Förderung vorsah."
- "Die liturgischen Bücher, die von den heiligen Päpsten Paul VI. und Johannes Paul II. promulgiert wurden …More
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Prevost zensiert Christus, indem er das traditionelle Hl Messopfer (durch Roche) auslöschen will.
Liebe @Eugenia-Sarto, wieder muss ich Ihnen danken, dass Sie trotz der Kirchenkrise den gesunden katholischen Glauben hier leben und zum Ausdruck bringen.
Der Grundirrtum vieler Tradis ist, dass sie meinen, die Liturgie würde den Glauben hervorbringen. Dazu gab es vor längerer Zeit eine ausführliche Analyse aus dem Sedilager, die ich für richtig und aufschlussreich halte. Wenn ich sie wiederfinde, werde ich sie bei Gtv posten. Hier meinen viele, dass die Liturgie zentral für die Bewahrung des Glaubens sei. Die japanischen Katholiken, die im Tokugawa-Shogunat über zwei Jahrhunderte ohne Priester und ohne Liturgie lebten (Kakure Krishitan) haben das Gegenteil als richtig bezeugt. Der Glaube kommt von innen her. Liturgie und Riten können eine Hilfe dazu sein, aber sie sind nicht essenziell. Pax et bonum!
@Erich Christian Fastenmeier Danke für Ihre Worte. Wir haben für unseren Glauben ja erst einmal die göttliche Gnade und die ganze katholische Lehre und unser Gebetsleben. Und Gott macht sich nicht abhängig von den Sakramenten. Das ist auch klar. Ich bin natürlich auch traurig, wenn die alte Messe und alle traditionellen Riten etc aufgegeben würden (was die Modernisten ja schon getan haben) Aber ich kann mir nicht vorstellen, daß Gott die ganze katholische Traditon fallen lassen wird. Unser Papst hat die Vatikansituation durchschaut. Ob er sie reinigen kann, allein? Was verlangt man denn, wenn man nicht mitkämpft.
Danke für Ihre Antwort. Folgender Satz ist gut formuliert: "Und Gott macht sich nicht abhängig von den Sakramenten. "
Das ist für viele hier schwer zu begreifen.
Prevost zensiert die Miterlöserin, den Filioque im Credo, die katholische Tradition Christi, das traditionelle lateinische Hl Messopfer, das Latein, ...aber für die Sodomiten im Petersdom und für die Mutter Erde legt er den roten Teppich.
Ein rechtmäßiger Hirte begeht keinen Traditionsbruch. Prevost (als Auftraggeber von Roche) zeigt schon wieder, welches Geistes er ist.
Es sind finstere Angriffe auf das HEILIGE MESSOPFER - auf den LEIB CHRISTI! Der Geist des Antichristen will es verdrängen um seine antichristliche "Vereinigung aller Religionen" durchzusetzen. Schon im Jahr 2016 gab es - allerdings in Kuala Lumpur als Bischofswappen den "Baum der Religionen" - was natürlich für jeden Katholiken schon damals ein deutlicher Fingerzeig auf das Kommende war. JETZT hat Prevost selbst aus dem BAUM DES LEBENS - welcher JESUS CHRISTUS ist - einen heidnischen "Baum der Religionen" propagiert...da stört ihn das HEILIGE MESSOPFER...er wird zu seiner Zeit die Rechnung vom Höchsten Gericht GOTTES erhalten.
Es ist eine Frage der Zeit, bis Prevost durch Roche es wagt, ein Verbot gegen das Traditionelle Lateinische Hl Messopfer zu veröffentlichen. Auch wenn er weder die Autorität noch die Macht dafür hat. Jesus Selber hat die Heilige katholische apostolische Kirche gegründet und das ist Sein Hl Messopfer.
Prevost und Roche widersprechen Jesus Christus. „Im Namen der feierlichen, unfehlbaren Definitionen sowie der ordentlichen Lehre in Kontinuität und Kohärenz mit der Tradition […] sind fehlbare und reformierbare Handlungen abzulehnen, die offensichtlich diese Tradition zerstören.“ (Pater Calmel 1914-1975)
Aus einem Kommentar von @Boni: "Was Kardinal Arthur Roche hier vorlegt, ist keine nüchterne liturgietheologische Reflexion, sondern ein ideologisches Rechtfertigungspapier für eine bereits vollzogene Repression. Der Text will nicht verstehen, sondern beenden. Nicht integrieren, sondern ausmerzen. Nicht die Tradition schützen, sondern sie unter dem Etikett der „Einheit“ liquidieren.
1. Der zentrale Taschenspielertrick: „Tradition = Reform“
Roches Grundbehauptung lautet: Die Geschichte der Liturgie sei eine Geschichte kontinuierlicher Reform, also sei die nachkonziliare Liturgiereform lediglich der jüngste Ausdruck derselben Tradition."
Da reibt man sich die Augen. Die alte Messe, das Heiligste und Lebendigste, das wir in der katholischen Kirche feiern, verehren und mit inniger Liebe immer wieder neu begehen, wird in keiner Weise von diesem Herrn Kardinal verstanden. Er meint,
die Messe sei veränderlich. Da irrt er sich gewaltig. So, wie Christus die Messe eingesetzt hat, so bleibt sie. Als das immer wieder zu begehende unblutige Kreuzesopfer. Gott ist unveränderlich, aber sehr lebendig . Die Messe soll eben nicht verändert werden, sie ist nicht "tot", sondern höchst lebendig, weil in ihr Gott selber wirkt. Warum lesen die Herren nicht die Worte des heiligen Pius V?
Das ist schon eine Beleidigung für die Anhänger der Tradition , wenn er sagt:"... würde die Tradition auf eine "Ansammlung von toten Dingen" reduziert, die nicht immer alle gesund sind; also er behauptet, daß unsere heilige Messe eine Ansammlung von toten Dingen sei. Wir gehen nach ihm also immer ins Leichenhaus und sind daher nicht alle gesund.
Er merkt noch nicht einmal, daß er die traditionstreuen Gläubigen und Priester beleidigt.
Nach diesem verfehlten Schriftstück, das an die anderen Kardinäle verteilt wurde, bitte ich alle rechtgläubigen Kardinäle und Bischöfe, aufzustehen und sich so etwas nicht gefallen zu lassen. Die Progressisten sind immer aktiv. Wir müssen es auch sein.
ich denke seit dem 2 v k reiben bzw rieben sich sehr viele menschen die augen....seher sepp wudy sagte damals unter anderem:
aus das steht der welt noch bevor ,von anton angerer auf seite 116
One more comment from Sunamis 49
Was Kardinal Arthur Roche hier vorlegt, ist keine nüchterne liturgietheologische Reflexion, sondern ein ideologisches Rechtfertigungspapier für eine bereits vollzogene Repression. Der Text will nicht verstehen, sondern beenden. Nicht integrieren, sondern ausmerzen. Nicht die Tradition schützen, sondern sie unter dem Etikett der „Einheit“ liquidieren.
1. Der zentrale Taschenspielertrick: „Tradition = Reform“
Roches Grundbehauptung lautet: Die Geschichte der Liturgie sei eine Geschichte kontinuierlicher Reform, also sei die nachkonziliare Liturgiereform lediglich der jüngste Ausdruck derselben Tradition.
Das ist historisch verkürzt und theologisch unehrlich.
Ja, es gab Reformen. Aber:
organische Reformen, die wuchsen, nicht solche, die ersetzten;
Reformen, die Riten klärten, nicht solche, die sie abschafften;
Reformen, die das Überlieferte schützten, nicht solche, die erklärten, es sei plötzlich defizitär, problematisch oder gar kirchenspaltend.
Die tridentinische Reform kodifizierte einen bestehenden Ritus.
Die nachkonziliare Reform konstruierte einen neuen.
Das ist kein „Fluss“, wie Roche poetisch behauptet –
das ist ein Dammbruch mit anschließendem Kanalbau.
2. „Quo primum“ missbraucht – Einheit als Vorwand
Wenn Roche sich auf Quo primum beruft, betreibt er eine klassische Verdrehung.
Pius V. schuf Einheit, indem er den gewachsenen römischen Ritus schützte und nur dort eingriff, wo lokale Missbräuche oder Neuerfindungen herrschten. Er schaffte keinen ehrwürdigen Ritus ab, sondern garantierte ihn ausdrücklich.
Roche hingegen argumentiert für Einheit, indem er Vielfalt zerstört, die die Kirche selbst über Jahrhunderte getragen hat.
Das ist nicht Einheit, das ist Uniformierung.
Und Uniformierung war noch nie ein Kennzeichen katholischer Identität, sondern stets ein Kennzeichen ideologischer Systeme.
3. Die große Behauptung: „Der einzige Ausdruck der lex orandi“
Hier liegt der eigentliche Skandal.
Die Behauptung, das Missale Pauls VI. sei der einzige Ausdruck der lex orandi des römischen Ritus, ist:
historisch falsch,
theologisch extremistisch,
und kirchenrechtlich mindestens fragwürdig.
Denn:
Benedikt XVI. hat ausdrücklich erklärt, dass der ältere Ritus niemals abgeschafft wurde.
Die Kirche hat über Jahrhunderte mehrere legitime Ausdrucksformen desselben Glaubens getragen.
Lex orandi war immer reicher als ein einzelnes Buch.
Wer heute behauptet, ein Ritus, der Heilige geformt, Kulturen evangelisiert und Generationen im Glauben gehalten hat, sei nicht mehr Ausdruck der lex orandi, der sagt faktisch:
> Die Kirche hat über Jahrhunderte hinweg falsch angebetet.
Das ist keine Demut vor der Tradition.
Das ist liturgischer Revisionismus.
Die traditionelle lateinische Messe ist kein Hindernis für die Kirche.
Sie ist ein ständiger Prüfstein, ob die Kirche noch glaubt, dass sie etwas empfangen hat – oder ob sie meint, alles neu erfinden zu müssen.
Und genau deshalb wird sie verfolgt.
Roche behauptet frech: "10. Die Verwendung der liturgischen Bücher, die das Konzil reformieren wollte, war von Johannes Paul II. bis Franziskus ein Zugeständnis, das in keiner Weise ihre Förderung vorsah."
Da sprach Benedikt XVI. ganz anders! Er war als Priester entsetzt, als er hörte, man wolle die alte Messe verbieten. Dafür konnte er keinerlei Verständnis aufbringen. Als Papst sprach er später davon, daß alte und neue Messe sich gegenseitig befruchten sollen.
SC hat nie von einem neuen Meßritus gesprochen! Nur der 1965er Ritus kann sich noch auf das Konzil berufen, der 1969er definitiv nicht, sondern nur aufs Consilium.
NOM = „der einzige Ausdruck der lex orandi“ - da müßten jetzt alle Orientalen AUFSCHREIEN!!!
Roche agiert im Auftrag von Prevost. Prevost hat also Roche beauftragt, diese Gegenpropaganda gegen die traditionelle lateinische Hl Messe zu verteilen. Prevost und Roche sind EINS. Für Prevost ist die TLM ein Hindernis im Weg zur synchretistischen Welteinheitsreligion. Die Jesus-treuen Katholiken wissen aber, dass diese das Herz des katholischen apostolischen Glaubens ist.
Und Prevost spricht heuchlerisch auch noch über Meinungsfreiheit. Er selber zensiert, was Jesus will.