Die Marienerscheinung von La Salette.
Dieter Houy Am 19. September 1846 erschien den beiden Hirtenkindern Maximin Giraud, der damals elf Jahre alt war, und der fünfzehnjährigen Melanie Calvat auf der Bergalm hoch über dem Dorf La Salette bei Grenoble in den französischen Alpen Maria mit umfangreicher Botschaft.
Wehe den Bewohnern der Erde! Gott wird Seinem ganzen Zorne völlig freien Lauf lassen, und niemand wird sich so vielen vereinten Übeln entziehen können.Die Häupter, die Führer des Gottesvolkes, haben das Gebet und die Buße vernachlässigt, und der Dämon hat ihren Verstand verdunkelt; sie sind irrende Sterne geworden, die der alte Teufel mit seinem Schweife nach sich zieht, um sie zu verderben. Gott wird es der alten Schlange gestatten, Entzweiungen unter die Regierenden, in alle Gesellschaften, in alle Familien zu bringen; man wird körperliche und geistige Peinen erleiden; Gott wird die Menschen sich selbst überlassen und wird Strafgerichte senden, die während mehr als 35 Jahren …Mehr
Strafgerichte mehr als 35 Jahre hintereinander? Dann wäre die Prophezeiung ca. 1880 erfüllt gewesen. Mit den Weltkriegen oder gar mit unserer Zukunft hat La Salette dann nichts mehr zu tun.
Die Marienerscheinung von La Salette.
Die grosse Botschaft von La Salette
Die Grosse Botschaft (Ausschnitte aus dem Geheimnis von Melanie)
«Viele werden den Glauben verlassen. Die Zahl der Priester und Ordensleute, die sich von der wahren Religion trennen, wird gross sein; unter diesen Personen werden sich selbst Bischöfe befinden...
Schlechte Bücher wird es auf der Erde im Überfluss geben, und die Geister der Finsternis werden überall eine Kälte gegen alles ausbreiten, was den Dienst GOTTES betrifft. Sie werden eine sehr grosse Macht über die Natur haben. Es wird Kirchen geben, in denen man diesen bösen Geistern dient...
Der Stellvertreter meines Sohnes wird viel zu leiden haben, da die Kirche eine Zeitlang schweren Verfolgungen ausgesetzt sein wird. Das wird die Zeit der Finsternisse sein. Die Kirche wird eine schreckliche Krise durchmachen. Da der hl. Glaube an GOTT in Vergessenheit geraten ist, will jeder einzelne sich selbst leiten und über seinesgleichen stehen. Man wird die bürgerlichen und kirchlichen Gewalten abschaffen. Jede Ordnung und jede Gerechtigkeit wird mit Füssen getreten werden. Man wird nur Mord, Hass, Missgunst, Lüge und Zwietracht sehen, ohne Liebe zum Vaterlande und zur Familie. Der Heilige Vater wird viel leiden. Ich werde bei ihm sein bis zum Ende, um sein Opfer anzunehmen...
Die bürgerlichen Regierungen werden alle dasselbe Ziel haben, das da ist, die religiösen Grundsätze abzuschaffen und verschwinden zu lassen, um für den Materialismus, Atheismus, Spiritismus und alle Arten von Lastern Platz zu schaffen...
Auf den ersten Hieb seines Schwertes, das wie ein Blitz einschlagen wird, werden die Berge und die ganze Natur vor Entsetzen zittern, weil die Unordnungen der Menschen und ihre Verbrechen das Himmelsgewölbe durchdringen. Paris wird niedergebrannt und Marseille verschlungen werden. Mehrere grosse Städte werden niedergebrannt und durch Erdbeben verschlungen werden. Man wird glauben, alles sei verloren. Man wird nur Menschenmord sehen. Man wird nur Waffengetöse und Gotteslästerungen hören. Die Gerechten werden viel leiden; ihre Gebete, ihre Bussübungen und ihre Tränen werden zum Himmel emporsteigen, und das ganze Gottesvolk wird um Verzeihung und Erbarmen flehen und meine Hilfe und meine Fürbitte anrufen. Dann wird Jesus Christus durch eine Tat seiner Gerechtigkeit und seiner grossen Barmherzigkeit für die Gerechten seinen Engeln befehlen, alle seine Feinde dem Tode zu überliefern. Plötzlich werden die Verfolger der Kirche Jesu Christi und alle der Sünde ergebenen Menschen zugrunde gehen, und die Erde wird wie eine Wüste werden. Dann wird der Friede, die Versöhnung GOTTES mit den Menschen werden. Man wird Jesus Christus dienen, ihn anbeten und verherrlichen...
Apostel der Endzeit
«Auf zum geistigen Kreuzzug!» predigte der Bischof von Grenoble beim 100-Jahr-Jubiläum der Erscheinung. 2006 feiern wir das 160. Jahr und das sittliche Chaos hat sich noch vergrössert. Die am Abgrund stehende Welt wird die mütterlichen Alarmsignale auch heute überhören. Doch die Jungfrau sprach mit Melanie, der Seherin von La Salette, über die Apostel der Endzeit, die sie wie in einem Film sehen durfte: «Meine Augen sahen alles». Parallelen zu Medjugorje sind unübersehbar: «Wir leben in einer Zeit der Entscheidung, die auch ihre neuen Apostel erfordert. Und zu einem Apostel wird man, wenn man durch sein eigenes Beispiel die Liebe der Gottesmutter weitergibt.» (Seherin Mirjana 12. 2. 96).
Ich sah die Apostel der Endzeit in ihrem Gewand. Sie trugen eine schwarze Soutane aus solidem Stoff, ohne Knöpfe... In anderen Gegenden sah ich die Jünger der Apostel der Endzeit. Ich erkannte klar, dass diese Herren, die ich Jünger nenne, einen Teil des Ordens bildeten. Es waren freie Männer, junge Menschen, die sich nicht zum Priestertum berufen fühlten, die aber ein christliches Leben führen und ihr Heil wirken wollten. Sie begleiteten die Priester auf ihren Missionsfahrten und arbeiteten mit aller Kraft an ihrer Heiligung und an der Rettung der Seelen. Sie waren sehr fromm und voller Eifer für die Ehre GOTTES. Diese Jünger betreuten die Kranken, die nicht beichten wollten. Sie betreuten die Armen, die Verwundeten, sie nahmen an Versammlungen teil, kümmerten sich um Gefangene, um Angehörige der Sekten u. a. Ich sah sogar solche, die mit Gottlosen assen und tranken, und auch mit solchen, die weder von Gott noch von Priestern etwas hören wollten. Und da versuchten diese irdischen Engel mit ihnen zu sprechen, sie zu Gott zurückzuführen und diese armen Seelen zu retten, von der jede den Wert des Blutes Jesu Christi besitzt, der uns so unendlich liebt. Diese Schau war ganz deutlich, ganz klar und liess mir keinen Zweifel darüber, was ich sah; ich bewunderte die Grösse GOTTES, seine Liebe zu den Menschen und die grossen Bemühungen, sie alle zu retten. Und ich sah, dass seine Liebe auf Erden nicht begriffen werden kann, da sie alles übersteigt, was selbst die Frömmsten nicht begreifen können.
So sah ich denn, dass das Evangelium Jesu Christi in seiner ganzen Reinheit auf der ganzen Erde und allen Völkern gepredigt wurde. Ich sah, wie die Schwestern mit allen möglichen geistlichen und leiblichen Werken der Barmherzigkeit beschäftigt waren und sich genauso wie die Missionare auf der ganzen Erde ausbreiteten...
Ähnlich wie später im südfranzösischen Lourdes und im portugiesischen Fatima ist auch die Marienoffenbarung von La Salette nicht einem hochgestellten Vertreter der Kirche oder einer hohen Persönlichkeit gemacht worden, sondern einfachen Kindern in einem bis dahin unbekannten Dorf. Die 14jährige Melanie Calvat und der 11jährige Maximin Giraud, beides Kinder armer Hirten, die sich bei den Bauern als Viehhüter verdingten, beaufsichtigten am 19. 9. 1846 auf einer Alp bei La Salette eine kleine Herde. Plötzlich, wie aus heiterem Himmel, stand eine strahlende Kugel vor ihnen, «die leuchtete, wie hundert Sonnen». Aber die Lichtfülle tat ihren Augen nicht weh. Es war ein angenehmes, warmes Glänzen, wie Glut vom Kohlenfeuer. Da wurden auf einmal Konturen sichtbar, und aus dem Strahlenkranz löste sich eine schöne junge Frau, die auf einem Stein kauerte und weinte. Sie hatte die Arme auf die Knie gestützt und hielt ihr Gesicht in den Händen vergraben. Die Dame war prächtig gekleidet. Ihr silberweisser Umhang glitzerte von goldschimmernden Perlen und blühende Rosen.
Das Kreuzbild von la Salette
Die zwei Hirtenkinder sahen die Muttergottes weinend auf einem Stein sitzen. Melanie: «Die HI. Jungfrau trug an ihrem Hals ein sehrschönes Kreuz.
Drei lebensgrosse Bronzefiguren entsprechen den drei Phasen der Erscheinung: die sitzende und weinende Madonna, daneben die stehende Jungfrau mit den zwei Kindern und oben wie sie in den Himmel entschwebt.
Es schien golden und leuchtete in hellem Licht, mit einem Christus darauf, unser Herr mit ausgebreiteten Armen am Kreuz. Auf der rechte Seite des Kreuzes, beinahe am Ende, befand sich ein Hammer, auf der linken eine Zange. Die natürliche Körperfarbe des Gekreuzigten leuchtete mit grosser Kraft. Manchmal schien es, dass er tot sei; sein Haupt war geneigt und der Körper wirkte wie zusammengesunken. Mich überfiel tiefes Mitleid. Ich hätte gern der ganzen Welt seine unbekannte Liebe verkündet... Er wollte sterben, ja sterben, um seine unendliche Liebe zu uns, unserer Seele, unserem Gedächtnis einzuprägen. Dann wieder schien er lebendig zu sein; er hielt das Haupt erhoben, die Augen offen und machte den Eindruck, aus eigenem Willen am Kreuz zu hängen. Manchmal schien er auch zu sprechen. Er wollte anscheinend zeigen, dass er für uns am Kreuz hing, aus Liebe zu uns, um uns an sich zu ziehen, und dass seine Liebe heute die gleiche ist wie zu Beginn des Jahres 33 und immer andauern wird.» Das Kreuzbild beschützt uns während der Prüfungen, weil die Engel des Herrn es umgeben und uns gegen Jedermann verteidigen werden. Es leuchte während der drei finsteren Tage (70-73 Std. dauernd), so dass auch die Zweifler es sehen werden. (Verheissung von Ham).
Wir sollen vor diesem Bilde möglichst täglich das Kurzgebet verrichten, die HI. 5 Wunden und das kostbare Blut verehren.
Wir beten Dich an, o heiliger Herr Jesus Christus und preisen Dich, denn durch Dein hl. Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst.
Gelobt und gepriesen sei das heiligste Herz und das Kostbare Blut Jesu im heiligsten Altarsakrament. (jedesmal 500 Tage Ablass) HI.Pius X.
Die grosse Botschaft von La Salette...