Mosebach: Ja, die Tradition wird Franziskus töten
Der deutsche Autor Martin Mosebach sprach mit LifeSiteNews.com (4. Oktober) über Traditionis custodes.. Schlaglichter.
- Franziskus wirft den Altritus-Katholiken vor, das Zweite Vatikanum anzugreifen, obwohl das Gegenteil der Fall ist. Sie kritisieren, dass die Reform der Messe durch Paul VI. nicht dem Vatikanum II folgte.
- Das wichtigste Versäumnis von Franziskus in TC ist, dass er die Lehre von Benedikt XVI. verschweigt, dass die Römische Liturgie nie verboten wurde, weil sie nicht verboten werden kann.
- Die Gläubigen zu zwingen, zwischen den Riten hin und her zu wechseln, ist ein Angriff auf ihre geistliche Integrität. Für Menschen, die nicht wissen, was ein Ritus ist - die Mehrheit der westlichen Katholiken - ist dies jedoch ein völlig unverständlicher Standpunkt.
- Im Kirchenrecht gibt es kein "Hoc volo, sic iubeo!" (dies will ich, also befehle ich es) in wesentlichen Fragen.
- Jene, die sich TC widersetzen, müssen bereit sein, …Mehr
Leider werden die Oberen der FSSP, denen Mosebach gehörig die Leviten gelesen hat, ihren unheiligen Gehorsam bis zum Untergang fortsetzen!
Nein, nicht die Tradition wird Bergoglio töten, sondern der Herr selbst. Das 6. Siegel wird bald geöffnet werden. Das ist dann sein Ende. Und auch das Ende der abgefallenen Amtskirche.
Man müsste eigentlich präzisieren. Die Tradition ist Werkzeug Gottes und somit Helfer Gottes im Kampf gegen Satan. Wir sollten bei jeder Tätigkeit des täglichen Lebens als Werzeug Gottes handeln. Sich dem Bösen entgegenstellen gegen gesellschaftliche, sogar staatliche Bestrebungen. Mit dem ora et labora durch den Tag gehen.
"Ein scheinbares Entgegenkommen wird die Modernisten niemals zufrieden stellen."
Modernisten sind die, die keine Kirche wollen, sondern einen Freizeitclub. Und bitte, in 50 Jahren ist das Moderne ein alter Dreck und man muss weiter modernisieren. Wohin soll denn das führen ?
Die Modernisten haben für sich selbst die Kirche schon abgeschafft. Wenn sie nur den Freiheitsclub sehen, täuschen sie sich gewaltig, denn im Hintergrund ist die Satanskirche, die Freimaurerei. Sie werden dann bald einmal sehen, wohin sie ihre Freiheit geführt hat
Die sogenannten "Ecclesia Dei" Gemeinschaften werden nicht um die Entscheidung "Leben oder Tod" herumkommen entweder völlige Unterwerfung inklusive Vernichtung und Damnatio memoriae oder Weiterleben in und für Christus auch unter dem Titel "Schisma", obschon dieser Vorwurf auch 1988 schon nicht rechtens war.
bin mal sehr gespannt, ob dann die petrusbruderschaft als gemeinschaft, wie die piusbruderschaft weiter machen wird, sich auflöst oder, was unwahrscheinlich ist, wieder sich zurück in die piusbruderschaft eingliedern wird ?
ich schätze mal, dass zumindest einige dieser priester versuchen werden, von der piusbruderschaft aufgenommen zu werden und einige andere, vielleicht versuchen werden, sich unter einen neuen namen, neu zu gründen, unter einen status ähnlich der piusbruderschaft ?
was glaubt ihr ?
"...sich unter einen neuen namen, neu zu gründen, unter einen status ähnlich der piusbruderschaft ?
was glaubt ihr ?"
Es wird ihnen nicht viel anderes übrigbleiben, obwohl es dann ja nicht viel anders wäre wie jetzt.
Das Neue wäre dann irgendwie ja auch keine Tradition mehr.
Vielleicht ein "Sammelbecken" für in Ungnade gefallene Priester der Tradition eröffnen und aus diesen allen, einen Neubeginn starten, wo ihnen niemand mehr alles wegnehmen kann.
Also eine Spaltung ist wohl leider unumgänglich unter diesen Umständen.
Eine sehr schwierige Konstellation, die da heraufbeschworen wird. Aber es ist ja noch nicht soweit und sich rechtzeitig darauf vorzubereiten ist nie verkehrt.
Wenn sich dunkle Regenwolken am Himmel zeigen, dann kann man sich schon mal einen Schirm besorgen, nicht erst abwarten, bis man nass wird.
Die meisten Kardinäle, Bischöfe und Priester sind leider auch so wie Bergoglio, sonst wäre Bergoglio schon längst nicht mehr Papst oder wäre es nicht geworden. Eine Hand wäscht die andere.
Das Kartenhaus der Konzilssekte wird einst in sich zusammenfallen und über ihr wird wieder die Wahrheit triumphieren.
Es wird die Stunde sein, da die Tradition über allem steht. Rein und makellos.
"Die Petrusbruderschaft muss nun eine bittere Lektion lernen, denn sie hatte fälschlicherweise geglaubt, dass sie durch die Abspaltung von Pius X. und die Unterwerfung unter das Diktat der Reform mit Sicherheit und Anerkennung belohnt würde."
@Klaus Elmar Müller Besser spät draufkommen als gar nicht, wie etwa die servilen Oberen der ehem. Ecclesia Dei Gemeinschaften, die das argentinische Scheusal um Geduld bitten, weil sie noch nicht ganz im konziliaren Sumpf gelandet sind und glauben, durch ihre Unterwürfigkeit ihre Institute retten zu können! Jetzt helfen nur noch Bischofsweihen durch die FSSPX, damit die katholische Hierarchie nicht ausstirbt!