Geschiedene Wiederverheiratete. Die Pseudomessianität des Sentimentalen
von Mons. Marian Eleganti
Es geht nur noch um Nähe, nicht um Wahrheit. Während die Seelsorge vor Amoris Laetitia im Umgang mit geschiedenen Wiederverheirateten vor allem Objektivität bzw. die Verbindung von Wahrheit und Liebe anstrebte, operiert die synodale Kirche mit einem vorwiegend sentimentalen Vokabular, das wenig beiträgt, die Situation dieser Menschen nach sakramentstheologischen und kanonisch gerechten Kriterien objektiv zu klären. Betont wird ausschliesslich die Nähe, die Begleitung, die Wertschätzung (ein inflationär gebrauchtes Wort) dieser Paare durch die Vertreter der Kirche, nicht ihr Auftrag, sie in der Wahrheit zu führen. Frage: Was soll ich am Sünder eigentlich wertschätzen, z.B. am Bankräuber, Ehebrecher, Dieb, Gewalttäter? Ich kann den Sünder lieben (ihm wohlwollen, d.h. ihm das Heil wünschen), ja, während ich seine Sünde gleichzeitig kompromisslos verurteile. Aber wie geht in diesem Zusammenhang …Mehr
Eleganti tadelt massiv Papst Franziskus. Und bestritt gegenüber der FSSPX eine Notlage. Nicht stimmig!