Elista

"In diesem Bistum möchte ich nicht mehr Priester sein!"

Pfr. Winfried Abel hat genug von seinem eigenen "Pride-Bistum" Fulda - Ein Offener Brief - "Pride" steht am Anfang der Menschheitsgeschichte als Auslöser der Urkatastrophe, die wir Sündenfall nennen, weil der Mensch sich in Stolz gegen Gott stellte

Fulda (kath.net)

"Der Name Jesu sei Euer Gruß!"

Mit diesen Worten pflegte der heilige Nikolaus von Flüe, in dessen Heimat ich einige erholsame Tage verbringen durfte, seine Besucher zu begrüßen. An diesem Schweizer Landespatron, einem Felsen des Glaubens, den man auch den letzten Mystiker des Mittelalters nennt, scheiden sich bis heute die Geister. Denn er stellt "in persona" eine lebendige Frage an die Kirche dar, die ich – auf Sie und die Bistumsleitung bezogen – folgendermaßen formulieren möchte:

"Was unterscheidet die Kirche von Fulda von der säkularen Gesellschaft?"

In meinem Schweizer Urlaub erreichte mich die Nachricht von dem bevorstehenden Christopher-Street-Day in Fulda, zu dem Sie als Generalvikar – sicherlich mit Wissen und Einwilligung unseres Bischofs – ein Grußwort verfasst und auf die Bistums-Homepage gestellt haben.

Sie wollten damit ein Zeichen der Wertschätzung für "queere" Menschen setzen. Mir hat dieses Wort allerdings zwei schlaflose Nächte bereitet. Vielleicht wissen Sie, dass das englische Wort "queer" auch die Bedeutung hat, "nicht richtig im Kopf" zu sein! Ich frage mich: wer ist hier nicht richtig im Kopf?

Sogenannte "Pride-Paraden" sind Symptome einer sittlich entfesselten Gesellschaft, die die Grenzen des Anstands und der Moral überschritten hat, – sie sind eine bunte Darbietung von Perversionen, die Verherrlichung geschmackloser Obszönitäten und ein Spektakel des verlorengegangenen Schamgefühls. Das alles unter dem Motto: "freie Liebe für alle"!

Wenn Sie eine "Pride-Parade" willkommen heißen, dann müssen Sie als promovierter Theologe beim Klang des Wortes "pride" hellhörig werden. "Pride" steht am Anfang der Menschheitsgeschichte als Auslöser der Urkatastrophe, die wir Sündenfall nennen, weil der Mensch sich in Stolz und Anmaßung gegen Gott stellte und die Freundschaft mit Gott aufkündigte. Die erste "Pride-Parade" war bekanntlich der Auszug des Menschen aus dem Paradies. Diesem "Exodus" hat Gott den zweiten Exodus entgegengestellt, den Jesus als der neue Mose angeführt hat (vgl. den griech. Urtext Lk.9,31).

Jesus hat Sünde nie auf "systemische Ursachen" zurückgeführt, sondern auf den Missbrauch der Freiheit und auf den Ungehorsam gegen Gottes Gebote. Ich halte es für eine tragische, zugleich aufschlussreiche Paradoxie, dass sich unsere Bistumsleitung nach der Veröffentlichung der Missbrauchs-Studie, die übrigens nichts Neues ans Tageslicht gebracht hat, "entsetzt" und "tief betroffen" zeigt und zugleich die Dinge begrüßt und befürwortet, die eben diesen Missbrauch verursachen und begünstigen, – nämlich die sittlichen Entgleisungen unserer Gesellschaft! Sie möchten also den Teufel mit Beelzebul auszutreiben?

Im ersten Kapitel der Heiligen Schrift (Gen.1,27) wird bereits eine fundamentale Wahrheit, das Wesen des Menschen betreffend, deutlich benannt: "Gott erschuf den Menschen als Mann und Frau" ("männlich und weiblich"), aber nicht "m/w/d", wie unsere Kirche, den staatlichen Vorgaben und den sog. "humanwissenschaftlichen Erkenntnissen" hörig, in allen ihren Stellenausschreibungen vermerkt. Die Unterschiedlichkeit der Geschlechter als Voraussetzung für Einheit und Fruchtbarkeit gehört wesentlich zur Gottesebenbildlichkeit des Menschen! Müssen wir uns durch die modernen "Humanwissenschaften" eine Schöpfungsordnung erklären lassen, die der göttlichen Offenbarung offen widerspricht?

Die Deutsche Bischofskonferenz und das sog. ZDK haben genau zwei Tage nach dem Heimgang von Papst Franziskus die Sedisvakanz als günstigen Zeitpunkt erkannt, die "Handreichung für Seelsorger*innen mit Segensfeiern für Paare, die sich lieben" zu veröffentlichen. Das zeugt – um mit Peter Winnemöller zu sprechen – "von Taktlosigkeit, Pietätlosigkeit, ja unverfrorener Unverschämtheit". Ich persönlich finde dazu keine anderen Worte.

Ich bin wirklich zutiefst darüber erschüttert, dass "meine" katholische Kirche hierzulande, der ich seit 61 Jahren diene, derart niveaulos geworden ist, dass selbst unsere Bischöfe nicht mehr den Unterschied zwischen sexueller, erotischer, freundschaftlicher und göttlicher Liebe – sexus, eros, philia, agape – kennen, sondern undifferenziert alles gutheißen und segnen, was unter dem Begriff "Liebe" daherkommt!

Noch einmal meine Frage: "Was unterscheidet die Kirche von Fulda von der säkularen Gesellschaft?"

Jesus hat einst seine Jünger mit der Weisung "ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe" (Mt.10,16) ausgesandt. Die Mehrzahl(!) unserer Hirten, die die öffentliche Meinung mehr fürchten als den Tod durch Erschießen, legen das Wort Jesu so aus, als bedeute es, mit den Wölfen zu heulen. Sie übernehmen Parolen, die sich auf neue wissenschaftliche Erkenntnisse berufen und für eine Vielfalt werben, die nichts anderes ist als Beliebigkeit. Die heilige Hildegard von Bingen beschreibt diese Fehlhaltung mit den Worten: "Der Mensch ist ein Rebell, er zerreißt den Schöpfer in die Vielzahl seiner Geschöpfe!" Diese viel gepriesene Vielfalt hat ihren Ursprung in dem Spaltpilz der Sünde, das heißt im Ungehorsam des Menschen, der der Schöpfung Gottes seine selbstgemachte Gegenschöpfung entgegensetzt.

In diesem Zusammenhang begründen Theologen die allseits propagierte Vielfalt mit dem Wort von Papst Benedikt "Es gibt so viele Wege zu Gott, wie es Menschen auf der Erde gibt"! Der große Theologenpapst wollte allerdings damit sagen, dass Gott für jeden Menschen einen ganz eigenen und besonderen Plan hat, den ER begleiten und segnen will. Gott segnet aber nicht die eigenwilligen Lebensentwürfe der Menschen! Hier kommt der Gehorsam des Menschen gegenüber Gott ins Spiel, wie ihn die Kirche kaum noch verkündet.

Daraus ergibt sich ein weiteres Dilemma: die Mehrzahl unserer Bischöfe kennt nicht mehr den Unterschied zwischen Segen und Fluch! Der bekannte irische Autor C.S. Lewis formulierte in seinem Buch "Die große Scheidung" den einprägsamen Satz: "Am Ende werden nur zwei Gruppen von Menschen vor Gott stehen – jene, die zu Gott sagen: 'Dein Wille geschehe', und jene, zu denen Gott sagt: 'Dein Wille geschehe'." Zur ersten Gruppe gehören die Gesegneten: "Kommt, ihr Gesegneten meines Vaters…!" (Mt.25,34). Zur zweiten Gruppe gehören die Verfluchten, deren Lebensentwurf Gott zwar bestätigt, – aber nicht "wertschätzt" oder "segnet"! Die ihren eigenen Weg gewählt haben, gehen in die Verdammnis. Wer etwas von der Unterscheidung der Geister versteht, wird sofort erkennen, dass die "Handreichung" der Bischöfe nicht Segen sondern Fluch enthält.

Darum frage ich Sie: Darf die Kirche, eine menschliche Entscheidung, die eindeutig gegen Gott und seine Schöpfungsordnung gerichtet ist, "wertschätzend anerkennen" oder segnen?

Wenn ein Alkoholiker um einen Segen bittet, dann möchte er von seiner Sucht befreit werden, aber nicht seinen Alkoholismus gesegnet wissen! Wenn aber ein homosexuelles Paar von der Kirche den Segen erbittet, um in seiner Lebensführung bestätigt zu werden, dann muss die Kirche diesen Segen verweigern! Eine Kirche, die sich dem Zeitgeist anbiedert, nimmt am Ende niemand mehr ernst. Wer sich hier auf "Fiducia Supplicans" beruft oder behauptet, die Bibel enthalte keine mahnenden Worte zum Thema "Homosexualität", der legt das Wort Gottes ideologisch aus und etabliert damit sein eigenes Lehramt.

Hätte nicht Johannes der Täufer seinen Kopf retten können, wenn er die Zweit-Ehe des Königs Herodes gesegnet hätte? Hätte der gebildete Humanist und Lordkanzler Thomas More nicht sein Leben erhalten können, wenn er die sechs Ehebrüche seines Königs Heinrich VIII. wertschätzend anerkannt hätte? Waren diese Märtyrer der Kirche alle verrückt oder gar unaufgeklärt?

…Und wir Priester des Bistums Fulda sollen den Ehebruch und die ungeordneten Beziehungen von Menschen segnen – angesichts so vieler treuer Christen – denken Sie auch an die Märtyrer von Uganda! –, die ihr Leben für die Ordnung Gottes und die Unauflöslichkeit der Ehe hingegeben haben? Verhöhnen wir nicht deren Blutzeugnis, wenn wir den Marsch der entfesselten Tollheit anführen??

In einer kürzlich veröffentlichten Pressenotiz unseres Bistums lese ich: "…Angebote für Menschen jeden Geschlechts etablieren sich zunehmend im gesamten Bistumsgebiet. So stehen Seelsorgende für die Segnung nicht kirchlich verheirateter Paare zur Verfügung. Die KHG Marburg und die KjG Fulda bieten Queer-Katholische Gottesdienste an…"

Das ist also moderne christliche Jugendarbeit! …Und dann fragen Sie noch, warum das Fuldaer Priesterseminar leer steht?

Ich kann Ihnen die Antwort geben: ideal gesinnte junge Menschen werden sich in Fulda nie mehr für den priesterlichen Dienst entscheiden, weil sie das Unterscheidende nicht mehr erkennen können. Meinen Sie allen Ernstes, der Priestermangel habe seine Ursachen in der mangelnden "Work-Life-Balance" (Bischof Gerber) des priesterlichen Alltags? Auch dieser Anglizismus ist der säkularen Sprache entnommen. Wenn schon, dann läge es doch an der mangelnden Ausgeglichenheit von gepflegter Gottesfreundschaft und täglicher Arbeit (Work-Prayer-Balance).

Deshalb noch einmal meine Frage: "Was unterscheidet die Kirche von Fulda von der säkularen Gesellschaft?"

Heute möchte ich am liebsten den wenigen Rest-Gläubigen zurufen: "Völker, hört die Signale!" Die Symptome des sittlichen Verfalls der Kirche unseres Bistums sind unübersehbar und unüberhörbar. Da marschiert am Bonifatiusfest auf dem Domplatz unter den Bannerabordnungen unbeanstandet die Regenbogenflagge mit. Die Grabeskirche unseres Glaubensvaters Bonifatius dient fast nur noch als nützliche Kulisse für die lärmenden und kulturlosen Domplatzkonzerte; viele Eucharistiefeiern bilden nur noch eine Staffage für laut beklatschte Darbietungen und billige Unterhaltung. Einem Mitbruder, der zur Faschingszeit bei einem Kostüm-Gottesdienst anstelle einer Predigt eine niveaulose und primitive Büttenrede hielt, schrieb ich in einem Brief: "Deine Verkündigung war eine Versündigung!" Im offenen Ungehorsam gegen den Papst begeht man in allen deutschen Bistümern den "Junia-Tag" und propagiert die "längst fällige" Priesterweihe der Frauen. Kinder ungläubiger Eltern werden getauft, obwohl man weiß, dass man damit den späteren Kirchenaustritt programmiert… In seichten Predigten wird zwar der Name Gottes noch genannt, – aber fast nur noch im Blick auf ein besseres menschliches Miteinander und eine bewohnbare Erde. Der Himmel steht nicht mehr offen!

Den eingangs erwähnten Bruder Klaus von Flüe suchte einmal ein junger Mann auf, der sein Leben in den Dienst Gottes stellen wollte und ihn diesbezüglich um Rat fragte. Der berühmte Einsiedler gab ihm zur Antwort: "Wenn du Gott dienen willst, musst du dich um niemanden kümmern…" Er wollte damit sagen: "Gleiche dich nicht dieser Welt an! Such nicht den Applaus der Menge und frage nicht nach dem Geschmack des Publikums! Geh mutig den Weg, den Gott für Dich vorgesehen hat!"

Mein Fazit: In diesem Bistum möchte ich nicht mehr Priester sein! Ich werde mich in Zukunft nicht mehr "Priester des Bistums Fulda", sondern "Priester der Römisch-Katholischen Kirche" nennen, weil ich im Petrusamt, das in Rom seinen Sitz hat, den Garant für eine Kirche sehe, der immer noch die Zusage Jesu gilt: Die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen. Letzteres ist der Kirche in Fulda nicht mehr garantiert.

KONTAKT Bischof von FULDA

Kopien dieses Schreibens gehen auch an Bischof Dr. Gerber, Weihbischof Dr. Diez und an alle Dechanten.

"In diesem Bistum möchte ich nicht mehr Priester …
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Pazzo 2

@Meik Short Time Author Woher haben Sie ihr fundamentales Wissen, das Sie so eloquent auszudrücken wissen - hier und zu anderen Beiträgen? Eine selten gewordene Wohltat!

la verdad prevalece

Saint Paul teaches that God has decreed eternal …

la verdad prevalece

Der abtrünnige Schwulenaktivist Jorge Bergoglio usurpierte nicht nur das Papsttum, sondern versuchte auch, Gott zu usurpieren und sein heiliges Gesetz mit Füßen zu treten. Doch Gott sei Dank erhält er nun die gerechte Strafe für seinen doppelten Verrat an Gott und der Kirche.

Ein weiterer Kommentar von la verdad prevalece
la verdad prevalece

May God bless and continue to protect you, dear priest Winfried Abel. Thank you very much for your fidelity to Christ and for defending the rights of the Church, which have been trampled upon by the infiltrated gay lobby. 🙏 🙏 🙏

no.news und 9 weitere User verlinken diesen Beitrag
Michele Indietrista

Der Jesuit hat‘s möglich gemacht. Wäre er jemals der Papst gewesen, wir könnten die theologischen Folgeprobleme echt nicht lösen.

Maria Magdalena

Der Jesuit hat auch Sie in seinen Bann gezogen und eingewickelt! Lösen Sie sich endlich!

Michele Indietrista

@Oenipontanus Worin der Erkenntnisgewinn solcher Anwürfe besteht, bleibt schleierhaft.
@Maria Magdalena Der Jesuit wird als Massstab für die Lehre herangezogen, das muss geklärt werden. 1. Ist die Lehre des Katechismus änderbar? Wenn Bergoglio der Papst war, dann darf ein Katholik das glauben. 2. Ist die Ehe in ganzen Fallgruppen auflöslich? Wenn Bergoglio der Papst war, darf ein Katholik das glauben. 3. Kann ein verstockter Sünder, wenn er als solcher stirbt und nicht umkehrt, in den Himmel kommen? Wenn Bergoglio der Papst war, dann darf ein Katholik das glauben. 4. Sind die Änderungen der Liturgie, die in den letzten 60 Jahren getätigt wurden, zwingende Folgerungen aus dem Evangelium? Wenn Bergoglio der Papst war, darf ein Katholik das glauben.
Man kann nicht missionieren, wenn diese Fragen nicht geklärt sind. Entweder verkündigt man Christus, und zwar so, dass derjenige nicht gerettet werden kann, der sich von Ihm abwendet, oder wir lassen die Kirche und den Glauben bleiben.
Es ist Zeit zur Entscheidung.

Maria Magdalena

Tun Sie doch endlich etwas Mutiges!

Maria Magdalena

Rufen Sie mich doch an!

Pfr. Name Name teilt das

Generalvikar von Fulda schreibt Grußwort zur Pride-Dekadenz

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michael7

Wichtige und richtige Worte. Jedoch: Pfarrer Abel tut (fälschlicherweise) so, als wäre das nur ein Problem der Diözese Fulda und nicht eines falschen Lehrers und damit falscher Lehren aus Rom.:
"Wenn aber ein homosexuelles Paar von der Kirche den Segen erbittet, um in seiner Lebensführung bestätigt zu werden, dann muss die Kirche diesen Segen verweigern! ... Wer sich hier auf "Fiducia Supplicans" beruft ..., der legt das Wort Gottes ideologisch aus und etabliert damit sein eigenes Lehramt."
Wer sich auf "Fiducia Supplicans" beruft, etabliert nicht ein eigenes Lehramt, sondern zeigt falschen Gehorsam gegenüber falschen Lehrern und Lehren aus Rom, die ein Katholik nicht als wahre Lehrer anerkennen darf!

John IHS

So ist es, diese Irrlehren kommen aus Rom und viele begrüßen sie. Trotzdem sehr gute , mutige und deutliche Worte von Pfarrer Abel! Sehr selten und vorbildlich! Möge Gott ihm weiterhin Kraft und Standhaftigkeit schenken!

kyriake

....und jetzt will Bischof Gerber auch noch ausdrücklich Homosexuelle zur Priesterweihe zulassen!! 😰😱

Gastleser

Im Bistum Fulda gibt es nicht wenige glaubenstreue Priester. Sie müssten sich einfach mal zusammenschließen und der Diözesanleitung widersprechen.
Warum ist Domdechant Prof. Dr. Kathrein, früher Sekretär bei Erzbischof Dyba, vor einigen Jahren von allen Ämtern zurückgetreten und zwar sieben Jahre vor der Altersgrenze? Warum hat Generalvikar Steinert mit Anfang 60 sein Amt wieder abgegeben? Ich vermute hier Zusammenhänge zum Kurs der Diözesanleitung, sprich Bischof.

Heribert Nuhn

Pfr. Abel, Ihr Leidensweg erschüttert mich, obwohl ich nicht überrascht bin von den Entwicklungen in unserer Kirche. Was mich in den letzten Jahren immer wieder bewegt, ist die Frage: Warum machen unsere Bischöfe etwas, was wir als religiös ausgerichtete Laien schon als falsch erkennen können? Diese Bischöfe haben studiert und wenn sie dabei nur das offensichtliche sich zu eigen gemacht hätten, müßten sie wissen, daß ihr heutiger Weg mit Jesus Christus nichts mehr gemein hat. Sie müssen es wissen. Es ist zu offensichtlich. Warum vertreten DBK und ZdK das, was sie nach außen vertreten? Es bleibt die Frage, wenn unsere Bischöfe nicht auf dem Weg Gottes sind, auf wessen Weg sind sie?

Gastleser

Es ist die pure Angst vor der Welt. Man heult eben gerne mit den Wölfen, das ist so schön bequem. Und man möchte bloß nicht anecken oder gar rechts sein. Die Wahrheit verkünden, gelegen oder ungelegen ist eben nicht mehr angesagt.
Weh euch ihr Lauwarmen: Ich werde euch ausspeien aus meinem Mund.

Heribert Nuhn

@Gastleser Alles OK, aber wer vorgibt, Christus zu verkünden, muß auch Weg, Wahrheit und Leben darauf ausrichten. Sonst können sie einen Wellness-Club aufmachen.

John IHS

Ich vermute , die Antwort auf Ihre Fragen (Herr Nuhn) ist, dass diese Bischöfe dem "Irrtum ausgeliefert" sind, wie es in der Bibel steht. Manche wissen zwar ganz genau, was sie tun, aber viele glauben dem Irrtum wirklich . Sie halten tatsächlich für gut, was böse ist. "Darum lässt Gott sie der Macht des Irrtums verfallen, sodass sie der Lüge glauben." 2. Thess 2,11

Heribert Nuhn

@John IHS: Ich halte es für Kognitive Dissonanz. Wenn diese Bischöfe jetzt zur Wahrheit zurückkehren würden, müßten sie eingestehen, daß ihnen die Suppe nach dem Vaticanum II unkontrolliert übergekocht ist. Aber irgendwann muß der Ofen geputzt werden!