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Vatikan entlässt Äbtissin - löst Zusammenbruch des Klosters aus

Im April wurde Mutter Aline Pereira Ghammachi, die Äbtissin des Zisterzienserklosters San Giacomo di Veglia in Italien, ohne ein ordentliches kanonisches Verfahren abgesetzt. SilereNonPossum.com veröffentlichte die römischen Dekrete am 16. Mai.

Mutter Ghammachi wurde im Frühjahr 2018 mit 34 Jahren die jüngste Äbtissin Italiens. Sie war bekannt für ihre großen blauen Augen und ihr gewinnendes Lächeln.

Obwohl das Kirchenrecht und der gesunde Menschenverstand eine formelle und transparente Anklage verlangen, wurde Mutter Ghammachi nur gesagt: "Sie wissen, was Sie getan haben."

Zu den Schlüsselfiguren, die gegen sie vorgehen, gehören Schwester Simona Brambilla, Präfektin des vatikanischen Dikasteriums für Ordensleute, und Pater Mauro Giuseppe Lepori. Er ist ein Schweizer Zisterziensermönch und der derzeitige Generalabt des Zisterzienserordens. Silere Non Possum beschuldigt ihn des Narzissmus.

Das Zisterzienserinnenkloster hat in den letzten Jahren rund ein Dutzend apostolische Besuche erlebt, die durch einen Brief eines Außenstehenden ausgelöst wurden.

Bei den ersten Visitationen wurde Mutter Ghammachi von Fehlverhalten freigesprochen. Erst in späteren Berichten wurde ihr eine toxische Führung vorgeworfen.

Am Karfreitag teilte Pater Lepori dem Nonnenkloster mit, dass es einer Kommissarin, Schwester Martha Driscoll, einer 81-jährigen amerikanischen Trappistennonne, unterstellt werden würde.

In den folgenden Wochen verließen fünf Nonnen das Kloster. Eine von ihnen sagte einer lokalen Zeitung, dass das vatikanische Dikasterium für Ordensleute "den Frieden" innerhalb des Klosters zerstört habe: "Wir fühlen uns erdrückt."

Nachdem der Kommissar mit der Übernahme begonnen hatte, verließen im Mai weitere sechs Nonnen das Kloster.

Von 32 Zisterzienserinnen im Jahr 2023 sind derzeit nur noch 16 übrig - aus Loyalität gegenüber dem Orden, so Rom, und aus Altersgründen, so Mutter Ghammachi. Die zwölf Nonnen, die den Orden in den letzten Wochen verlassen haben, leben an einem nicht näher bezeichneten Ort.

Lokale Medien berichteten, dass der Zisterzienserorden beabsichtigte, das Kloster zu verkaufen. Die junge Äbtissin hatte es jedoch geschafft, die Finanzen innerhalb weniger Jahre zu sanieren und die Schulden zu begleichen.

AI-Übersetzung
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Heribert Nuhn

Es ist ja wohl ein großer Unterschied, ob eine Oberin entlassen wird oder ob sie stirbt. Wenn sie stirbt, kann es offensichtlich in ihrem Sinne aus der Gemeinschaft heraus weitergehen. Wenn sie aber entlassen wird, dann hat innerhalb der klösterlichen Gemeinschaft wahrscheinlich das Meiste gepaßt, aber äußere Kräfte haben das Zusammenleben mißbilligt. Dann kann eigentlich aus dieser Gemeinschaft auch keine Nachfolgerin kommen. In unserer Zeit haben externe Kräfte auf rechtgläubige Gemeinschaften einen starken Einfluß! Entweder geht es jetzt mit Papst Leo weiter wie bisher oder er hat noch nicht alle Entscheidungen im Griff, selbst oder durch Vertraute.

michael7

Ohne ein wirklich schuld-klärendes Verfahren einer übergeordneten "Autorität" wird es kaum jemand "Rechtmäßigkeit" der Nachfolge annehmen wollen oder können!

Josefa Menendez

Der diktatorische Bergoglio-Effekt: Das vatikanische Dikasterium für Ordensleute hat "den Frieden" innerhalb des Klosters zerstört: "Wir fühlen uns erdrückt."

michael7

Auch ein modernistisch(=autoritär) geführter Vatikan sollte langsam erkennen, dass es ohne ein kanonistisch-klärendes Verfahren nicht geht und dass bloß "autoritäre" Entscheidungen nicht das Ideal einer wirklich kirchlichen Untersuchung oder Klärung sein können!

Franz Xaver

Micheal7, dass es ohne kanonistisch-klärendes Verfahren geht, ist im Anlassfall wohl erwiesen, dass es kontra legem und moralisch höchst bedenklich ist, steht für mich außer Zweifel, denke aber dass die kirchenrechtlichen Bestimmungen nicht alle ausgeschöpft sind, und ich mir durchaus eine Wiederaufnahme des Verfahrens vorstellen könnte; meines Wissens nach, hat die Betroffene daran gedacht, einen Rechtsbehelf oder eine Rechtsmittel an den Papst einzubringen. Man wird also sehen, wie die Sache ausgehen wird.

Lutrina

Was hat sie denn schlimmes getan? Den alten Ritus wiedereingeführt etwa?

Bethlehem 2014

@Franz Xaver Wo ist hier Ihr Kirchenrecht?

Franz Xaver

Nun, wie allgemein bekannt, hat Franziskus das Kirchenrecht in einigen Fällen ignoriert, und das ist möglich, weil er als Oberster Richter und Gesetzgeber nicht daran gebunden ist. Soweit ich sachbezogen in der Angelegenheit weiß - und das ist nicht viel, um die Frage der Rechtmäßigkeit einer Verfahrensdurchführung nach kanonischem Recht beurteilen zu können - fand die Amtsenthebung am Todestag Bergoglios/Franziskus, also nicht durch die nach kanonischem Recht höchste Autorität selbst statt, und wie ich - allerdings auch aus nicht verifizierter Quelle - weiß, hat die Amtsenthobene rechtliche Schritte dagegen angekündigt, über die zu entscheiden Papst Leo XIV befugt wäre. Eine Wiederaufnahme des - rechtmäßigen oder unrechtmäßigen - Verfahrens wäre möglich; daher: Abwarten, ein allerletztes höchstrichterliches Wort wäre noch offen.

Bethlehem 2014

"...ein allerletztes höchstrichterliches Wort wäre noch offen."
Da stimme ich Ihnen vollkommen zu! - Meine Frage war ja auch eher etwas zwischen den Zeilen...
Etwas anders sehe ich die Sache zwischen Papst und Kirchenrecht. Der Papst steht zwar über dem Kirchenrecht, muß sich aber insofern daran halten, als daß er nicht einfach das Recht ausüben könnte - oder willkürlich das Gegenteil davon.
Er müßte wohl zuerst das Kirchenrecht ändern, bevor er anders handelt, als das Kirchenrecht (noch) vorgibt.
So halte ich es z. B. für unverantwortlich, daß Johannes Paul II. Erzbischof Lefebvre "exkommuniziert" hat: gegen ein Kirchenrecht, daß er keine fünf Jahre zuvor selbst approbiert hat. Eigentlich spricht dies schon gegen eine Heiligsprechung des Papstes.
Aber ich will eigentlich auf dieses Thema nicht näher eingehen...

Franz Xaver

Einmal vorweg: Ich gebe keine theologische, moralische oder dogmatische Bewertung zur Stellung des Papstes und seiner absolutistischen Machtfülle ab, ich stelle nur die aktuelle dogmatische und kanonische Rechtslage nach dem geltenden Codex Iuris Canonici fest; ob diese mir gefällt sei dahingestellt. Und nun die Frage an Sie, Bethlehem 2014: Welcher Autorität untersteht ein im Amt stehender Papst? Einem Laien, einem Priester, einem Bischof, einem Kardinal, einem Kollegium? Wer führt ein Strafverfahren gegen einen Papst, wenn dieser sich nicht an die Bestimmungen des Kirchenrechtes hält? Ich sage Ihnen: Niemand, weswegen die Stellung des Papstes einem absoluten Herrscher entspricht. Für solche Personen gilt der Rechtsgrundsatz "princeps legibus solutus", was nichts anderes bedeutet, als dass er selbst de postetate an kein Gesetz gebunden ist, und er daher auch kein Gesetz abändern oder neu erlassen muss, um eine Ausnahme für sein Verhalten zu schaffen - er ist schlichtweg nicht an seine eigenen Gesetze gebunden. Ob ich das gut finde und mir das gefällt, ist eine andere Sache, ändert aber auch nichts an der gegebenen Sach- und Rechtslage.

Bethlehem 2014

Das wäre reine Rechtswillkür: einem Vater nicht entsprechend, eher einem Tyrannen. Nicht einmal der Titel "Monarch" wäre da noch angebracht.
Natürlich: es gibt noch das Naturrecht usw.

Franz Xaver

Es ist nichts anderes als reine, positivistische Rechtswillkür mit Auswirkung auf das forum externum, Bethlehem 14. Ob der princeps ein Tyrann oder ein wahrer "Vater ist, wird von moralischen Gesichtspunkten beurteilt werden müssen, und genau das drückt der Grundsatz "salus animarum suprima lex" ja auch aus und bezieht sich auf das forum internum.

Bethlehem 2014

@Franz Xaver Also: ich halte eine positivistische Rechtswillkür für vollkommen fehl am Platz = in der Kirche. Und das sogar im Bewußtsein, daß diese meine Haltung zum Kirchenrecht letzteres nicht verändern wird!

Franz Xaver

Sind Sie, Bethlehem 2014, demnach dafür, den status de fide, der diese Willkür dogmatisch festlegt, nämlich, dass der Papst die volle und oberste Jurisdiktionsgewalt über die gesamte Kirche nicht bloß in Sachen des Glaubens und der Sitten, sondern auch in der Kirchenzucht und der Regierung der Kirche besitzt, abzuschaffen?

Bethlehem 2014

@Franz Xaver Der Papst muß sein Amt in Gerechtigkeit ausüben - keinesfalls in Willkür! Dazu ist ihm die Gewalt nämlich nicht gegeben: um niederzureißen!
Will heißen: wenn er sich über das Kirchenrecht hinwegsetzen will, kann er das z. B. nicht einfach im Nachhinein tun, ohne, daß eine entsprechende Person zuvor davon gewußt hätte. Sie wissen sicherlich, daß im Kirchenrecht der Grundsatz "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht" nicht gilt. Kann sich der Papst einfach über diesen Grundsatz hinwegsetzen? ohne Ankündigung?
Der Papst könnte also z. B. einfach einen Priester exkommunizieren, weil er die "alte" Messe feiert, ohne, daß er diese Exkommunikation zuvor angekündigt hätte?
[Er könnte dies natürlich auch nicht ohne Weiteres mit einer solchen Ankündigung...!]
Oder: er könnte alle Priester, die gestern noch die neue Messe gefeiert haben, heute dafür exkommunizieren?
Fazit: auch der Papst kann ein ungerechtes Gesetz nicht zu einem gerechten erklären. Das wäre die Quadratur des Kreises: der Wahrheit (Gott) vollkommen entgegengesetzt.
Der Papst kann auch via Kirchenrecht eine Häresie nicht zum Dogma erklären, oder sehen Sie das etwa anders?

Franz Xaver

Unzählige Personen, Bethlehem 2014, haben sich mit der Frage des Gehorsams in der Katholischen Kirche beschäftigt. Hier einige Darstellungen, die auch meine Ansichten dazu wiedergeben.
Weihbischof Athanasius Schneider veröffentlichte einen Text betreffend das Wesen und die Grenzen des Gehorsams gegenüber dem Papst sowie eine mögliche Pflicht zum Ungehorsam. Er schrieb: „Der Papst wurde von Christus selbst mit einer großen Autorität ausgestattet. Diese dürfe aber „die Integrität des katholischen Glaubens nicht schwächen“. Daher habe jede Autorität und jeder Gehorsam Grenzen, auch die Autorität des Papstes und der Gehorsam ihm gegenüber. „Gehorsam“, so Bischof Schneider, „ist nicht blind oder bedingungslos, sondern hat Grenzen. Wo es eine Sünde gibt, sei es eine Todsünde oder eine andere, haben wir nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, den Gehorsam zu verweigern“.
Der Papst sei als Stellvertreter Christi verpflichtet, der katholischen Wahrheit zu dienen und sie nicht zu verändern. Daher „muß man dem Papst sicherlich gehorchen, wenn er unfehlbar die Wahrheit Christi verkündet [und] wenn er ex cathedra spricht, was sehr selten ist. Wir müssen dem Papst gehorchen, wenn er uns befiehlt, die Gesetze und Gebote Gottes zu befolgen, [und] wenn er administrative und gerichtliche Entscheidungen trifft (Ernennungen, Ablässe usw.)“.
Wenn jedoch „ein Papst Verwirrung und Unklarheit in Bezug auf die Integrität des katholischen Glaubens und der heiligen Liturgie stiftet, dann darf man ihm nicht gehorchen, sondern muß der Kirche aller Zeiten und den Päpsten gehorchen, die während zwei Jahrtausenden ständig und klar alle katholischen Wahrheiten im gleichen Sinne gelehrt haben“.
In Krisenzeiten, in denen die Kirchenführer ihren Pflichten als Hirten, die die Herde zu Christus führen, nicht nachkommen, seien daher andere Glieder des mystischen Leibes Christi aufgerufen, zu helfen und den Glauben zu verteidigen:
„Wenn die Verantwortlichen in der Kirche (Papst, Bischöfe), wie es in unserer Zeit der Fall ist, ihre Pflicht, die Integrität und die Klarheit des katholischen Glaubens und der Liturgie zu bewahren und zu verteidigen, nicht treu erfüllen, ruft Gott die Untergebenen, oft die Kleinen und Einfachen in der Kirche, dazu auf, die Fehler der Oberen auszugleichen, durch Appelle, Korrekturvorschläge und, am stärksten, durch stellvertretende Opfer und Gebete.“
Kardinal Gerhard Müller, ehemaliger Präfekt der Glaubenskongregation, hat vor nicht langer Zeit klargestellt, dass Prälaten, die irrige Lehren verbreiten, nicht gehorcht werden sollte. Einem „offensichtlich häretischen Bischof“ sei nicht zu folgen, nur weil es formale Gründe vorschreiben würden, „sonst wäre der religiöse Gehorsam ein blinder Gehorsam, der nicht nur der Vernunft, sondern auch dem Glauben widerspricht. Das Recht, sich zu widersetzen, ist natürlich streng an die geoffenbarten Wahrheiten gebunden“, so Kardinal Müller. Das gelte auch für den Papst, der nicht über dem Gesetz Gottes stehe und keine „unbegrenzte Macht“ habe. was hingegen ein enger Mitarbeiter von Papst Franziskus im jüngsten Kardinalskollegium angedeutet zu haben scheint. In diesem Zusammenhang bezeichnete Kardinal Müller die Bischofssynode über die Synodalität als „feindliche Übernahme der Kirche“.
Angesichts dieser Kirchenkrise könnte der Ungehorsam sogar zur Pflicht werden, wenn man die Regel hinzu denkt, dass man Gott mehr gehorchen muss als den Menschen. Bischof Schneider schrieb dazu:
„Gegen die Autorität eines Papstes oder eines Bischofs, die die Grenzen des göttlichen Gesetzes der Integrität und der Klarheit des katholischen Glaubens überschreitet, muß man entschiedenen Widerstand leisten, der auch öffentlich werden kann. Dies ist das Heldentum unserer Zeit, der schwerste Weg zur Heiligkeit heute. Heilig zu werden bedeutet, den Willen Gottes zu tun; den Willen Gottes zu tun bedeutet, Seinem Gesetz immer zu gehorchen, insbesondere, wenn dies schwierig ist oder uns in Konflikt mit Menschen bringt, die, obwohl sie legitime Vertreter Seiner Autorität auf Erden sind (Papst, Bischof), leider Irrtümer verbreiten oder die Integrität und Klarheit des katholischen Glaubens schwächen.“
Die heilige Kirche, Exzellenz Schneider weiter, ist erstens und zutiefst eine göttliche Einrichtung, und sie ist in ihrer übernatürlichen Bedeutung ein Geheimnis. Zweitens hat sie auch die menschliche und sichtbare Realität, die sichtbaren Glieder und die Hierarchie (Papst, Bischof, Priester).
Wenn Mutter Kirche eine der tiefsten Krisen ihrer Geschichte durchmacht, wie es in unserer Zeit der Fall ist, wo die Krise alle Ebenen des kirchlichen Lebens in erschreckendem Ausmaß berührt, ruft uns die göttliche Vorsehung auf, unsere Mutter Kirche zu lieben, die nicht in erster Linie von ihren Feinden gedemütigt und verhöhnt wird, sondern von innen heraus von ihren Hirten. Wir sind aufgerufen, unserer Mutter Kirche zu helfen, ein jeder an seinem Platz, ihr zu einer wahren Erneuerung zu verhelfen durch unsere eigene Treue zur unveränderlichen Integrität des katholischen Glaubens, durch unsere Treue zur beständigen Schönheit und Heiligkeit ihrer Liturgie, der Liturgie aller Zeiten, durch unser intensives geistliches Leben in der Einheit mit Christus und durch Taten der Liebe und der Nächstenliebe.
Das Geheimnis der Kirche ist größer als nur der Papst oder der Bischof. Manchmal haben Päpste und Bischöfe der Kirche Schaden zugefügt, aber gleichzeitig hat Gott andere Werkzeuge benutzt, oft die einfachen Gläubigen, einfache Priester oder einige Bischöfe, um die Heiligkeit des Glaubens und des Lebens in der Kirche wiederherzustellen.
Der Kirche treu zu sein, bedeutet nicht, allen Worten und Taten eines Papstes oder eines Bischofs innerlich zu gehorchen, da der Papst oder ein Bischof nicht mit der gesamten Kirche identisch ist. Und wenn ein Papst oder ein Bischof einen Weg unterstützt, der die Integrität des Glaubens und der Liturgie beschädigt, dann ist man in keiner Weise verpflichtet, ihm innerlich zu folgen, denn wir müssen dem Glauben und den Normen der Kirche aller Zeiten, der Apostel und der Heiligen folgen.
Die katholische Kirche ist die una sancta apostolica ecclesia, die Christus gegründet hat, und es ist der ausdrückliche Wille Gottes, dass alle Menschen Glieder Seiner einen Kirche, Glieder des mystischen Leibes Christi werden sollen. Die Kirche ist nicht das Privateigentum eines Papstes, sondern er ist nur der Vikar, der Diener Christi. Deshalb kann man die Fülle der Katholizität nicht von dem Verhalten eines bestimmten Papstes abhängig machen. Einem Papst muss sicherlich dann gehorcht werden, wenn er unfehlbar die Wahrheit Christi verkündet, wenn er ex cathedra spricht, was sehr selten und seit mehreren Päpsten nicht der Fall gewesen ist. Klar muss ein Katholik dem Papst gehorchen, wenn befiehlt, die Gesetze und Gebote Gottes zu befolgen, aber auch, wenn er Verwaltungs- und Rechtsprechungsentscheidungen trifft (Ernennungen, Absetzungen, Amtsenthebungen, Entgegennahmen oder Ablehnung von Rücktritten aus kirchlichen Ämtern, Exkommunikationen, Ablässe, usw.). Wenn jedoch ein Papst Verwirrung und Zweideutigkeit in Bezug auf die Integrität des katholischen Glaubens und der heiligen Liturgie stiftet, dann darf man ihm nicht gehorchen, sondern muss der Kirche aller Zeiten und den Päpsten gehorchen, die über zwei Jahrtausende hinweg alle katholischen Wahrheiten in demselben Sinne ständig und klar gelehrt haben. Diese katholischen Wahrheiten lassen sich auch im Katechismus finden. Ich folge dem Katechismus und der Liturgie aller Zeiten, denen die Heiligen und unsere Vorfahren auch gefolgt sind.
Prof. Roberto de Mattei führte einmal unter dem Titel, „Gehorsam und Widerstand in der Geschichte der Kirche“, gehalten beim Rome Life Forum am 18. Mai 2018, folgendes aus:
„Es ist ein falscher Gehorsam, wenn eine Person Männer vergöttert, die in der Kirche Autorität repräsentieren (Papst oder Bischof), wenn diese Person Befehle annimmt und Bestätigungen ihrer Vorgesetzten zustimmt, die die Klarheit und Integrität des katholischen Glaubens offensichtlich schädigen und schwächen. Der Gehorsam hat eine Grundlage, ein Ziel, Bedingungen und Grenzen. Nur Gott hat keine Grenzen: Er ist unermeßlich, unendlich, ewig. Jedes Geschöpf ist begrenzt, und diese Grenze definiert sein Wesen. Deshalb gibt es auf Erden weder unbegrenzte Autorität noch unbegrenzten Gehorsam. Die Autorität ist durch ihre Grenzen definiert, und der Gehorsam ist ebenfalls durch seine Grenzen definiert. Das Bewußtsein dieser Grenzen führt zur Vollkommenheit in der Ausübung der Autorität und zur Vollkommenheit in der Ausübung des Gehorsams. Die unüberwindliche Grenze der Autorität ist die Achtung vor dem göttlichen Gesetz der Integrität und Klarheit des katholischen Glaubens, und die Achtung vor diesem göttlichen Gesetz der Integrität und Klarheit des katholischen Glaubens ist auch die unüberwindliche Grenze des Gehorsams“.
Der heilige Thomas stellte die Frage: „Sind die Untertanen verpflichtet, ihren Vorgesetzten in allen Dingen zu gehorchen?“ (Summa theologica, II-IIae, q. 104, a. 5); seine Antwort ist negativ. Wie er erklärt, gibt es zwei Gründe, warum ein Untertan nicht verpflichtet sein kann, seinem Vorgesetzten in allen Dingen zu gehorchen. Erstens wegen eines Befehls einer höheren Autorität, da die Hierarchie der Autoritäten respektiert werden muss. Zweitens, wenn ein Vorgesetzter einem Untergebenen etwas Unrechtes befiehlt, zum Beispiel, wenn Kinder nicht verpflichtet sind, ihren Eltern zu gehorchen, wenn es darum geht, eine Ehe zu schließen, die Jungfräulichkeit zu bewahren oder Ähnliches. Der heilige Thomas schließt daraus:
„Der Mensch ist Gott absolut und in allen Dingen, innerlich und äußerlich, unterworfen; er ist daher verpflichtet, Gott in allen Dingen zu gehorchen. Die Untergebenen sind jedoch nicht verpflichtet, ihren Vorgesetzten in allen Dingen zu gehorchen, sondern nur in bestimmten Dingen. (…) Man kann daher drei Arten des Gehorsams unterscheiden: der erste, der zum Heil genügt, gehorcht nur in den verbindlichen Dingen; der zweite, der vollkommen ist, gehorcht in allen erlaubten Dingen; der dritte, der ungeordnet ist, gehorcht auch in den unerlaubten Dingen“ (Summa theologica, II-IIae, q. 104, a. 3).
Der Gehorsam ist demnach weder blind noch bedingungslos im Sinne eines Kadavergehorsams, zu dem – schändlicherweise - zB Jesuiten oder Opus Dei-Angehörige verpflichtet werden, sondern hat Grenzen. Wenn zB eine Sünde vorliegt, sei es eine Todsünde oder eine andere, haben wir nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, den Gehorsam zu verweigern. Papst Franziskus hat mit seiner Schrift amoris laetitia zweifellos in Bezug auf den Empfang einer Sündenvergebung und der Hl Eucharistie an Personen, die in Sünde verharren, einen Fall einer Gehorsamsverweigerung gesetzt, und mich, und viele andere auch, zu einer correctio filialis veranlasst.
Gleiches gilt auch für Fälle, in denen man aufgefordert wird, etwas zu tun, was der Integrität des katholischen Glaubens oder der Heiligkeit der Liturgie schadet. Die Geschichte lehrt, dass ein Bischof, eine Bischofskonferenz, ein Konzil und sogar ein Papst in ihrem nicht unfehlbaren Lehramt Irrtümer verkündet haben.
Was sollten die Gläubigen unter solchen Umständen denn tun? In seinen verschiedenen Werken lehrte der heilige Thomas von Aquin, dass es in Fällen, in denen der Glaube gefährdet ist, rechtmäßig, ja sogar angemessen ist, sich einer päpstlichen Entscheidung öffentlich zu widersetzen, wie es im Übrigen der heilige Paulus gegenüber dem heiligen Petrus, dem ersten Papst, getan hat. Der heilige Paulus, der gewiss dem heiligen Petrus unterstellt war, wies ihn öffentlich zurecht, weil die Gefahr eines Skandals in einer Glaubensangelegenheit drohte.
Und der heilige Augustinus bemerkte dazu:
„Auch der heilige Petrus hat ein Beispiel gegeben, damit diejenigen, die regieren, aber gelegentlich vom rechten Weg abkommen, eine Zurechtweisung, auch wenn sie von ihren Untergebenen kommt, nicht als unangemessen zurückweisen“ (ad Galater 2, 14)“ (Summa theologica, II-II, q. 33, a. 4, ad 2).
Der Widerstand des heiligen Paulus äußerte sich in einer öffentlichen Zurechtweisung des heiligen Petrus, des ersten Papstes.
Der heilige Thomas widmet der brüderlichen Zurechtweisung in der Summa eine ganze Frage. Die brüderliche Zurechtweisung kann auch von den Untergebenen gegenüber ihren Vorgesetzten und von den Laien gegenüber den Prälaten ausgesprochen werden. „Da aber eine tugendhafte Handlung durch die richtigen Umstände gemildert werden muß, folgt daraus, daß ein Untergebener, wenn er seinen Vorgesetzten korrigiert, dies nicht mit Unverschämtheit und Härte, sondern mit Sanftmut und Respekt tun soll“ (Summa theologica, II-II, q. 33, a. 4, ad 3). Wenn eine Gefahr für den Glauben besteht, sind die Untergebenen verpflichtet, ihre Prälaten, einschließlich des Papstes, zu tadeln, auch öffentlich:
„Wegen der Gefahr eines Skandals im Glauben tadelte Paulus, der ja dem Petrus unterstellt war, diesen öffentlich“ (ibidem).
Die Person und das Amt des Papstes haben eben ihren Sinn darin, nur der Stellvertreter Christi zu sein, ein Instrument und nicht der Zweck, und als solches muss dieser Sinn genutzt werden, wenn wir das Verhältnis zwischen Mittel und Zweck nicht auf den Kopf stellen wollen. Es ist wichtig, dies in einer Zeit zu betonen, in der es vor allem unter den gläubigsten Katholiken viel Verwirrung in dieser Hinsicht gibt. Außerdem ist der Gehorsam gegenüber dem Papst oder dem Bischof ein Mittel, nicht der Zweck.
Der Papst hat die volle und unmittelbare Autorität über alle Gläubigen, und es gibt keine Autorität auf Erden, die ihm übergeordnet ist, aber er kann weder durch falsche noch durch zweideutige Aussagen die Integrität des katholischen Glaubens, die göttliche Verfassung der Kirche oder die beständige Tradition der Heiligkeit und des Opfercharakters der Liturgie der Heiligen Messe verändern und schwächen. Wenn dies geschieht, besteht die legitime Möglichkeit und Pflicht der Bischöfe und sogar der Laien, nicht nur private und öffentliche Appelle und Vorschläge für Lehrkorrekturen vorzubringen, sondern auch in „Ungehorsam“ gegenüber einer päpstlichen Anordnung zu handeln, die die Integrität des Glaubens, der göttlichen Verfassung der Kirche und der Liturgie verändert oder schwächt. Dies ist ein sehr seltener, aber möglicher Umstand, der die Regel der Verehrung und des Gehorsams gegenüber dem Papst, der berufen ist, den Glauben seiner Brüder zu bestätigen, nicht verletzt, sondern bestätigt. Solche Gebete, Appelle, Vorschläge für Lehrkorrekturen und ein sogenannter „Ungehorsam“ sind im Gegenteil ein Ausdruck der Liebe zum Papst, um ihm zu helfen, sich von seinem gefährlichen Verhalten zu bekehren, indem er seine primäre Pflicht vernachlässigt, die ganze Kirche eindeutig und mit Nachdruck im Glauben zu bestätigen.
Das Erste Vatikanische Konzil lehrte dazu folgendes:
„Denn den Nachfolgern Petri ist der Heilige Geist nicht dazu verheißen worden, daß sie durch seine Eingebung eine neue Lehre verkünden sollten, sondern damit sie unter seinem Beistand die durch die Apostel überlieferte Offenbarung oder Glaubenshinterlage heilig bewahren und treu auslegen“ (Erstes Vatikanisches Konzil, Dogmatische Konstitution Pastor aeternus, Kap. 4).
In den vergangenen Jahrhunderten hat sich im Leben der Kirche ein Rechtspositivismus durchgesetzt, der mit einer Art von Papolatrie verbunden ist. Eine solche Haltung zielt darauf ab, die äußeren Ordnungen der Oberen und das Recht auf ein bloßes Instrument in den Händen der Machthaber zu reduzieren, wobei die metaphysische und moralische Grundlage des Rechts selbst vergessen wird. Von diesem legalistischen Standpunkt aus, der heute in der Kirche vorherrscht, ist das, was die Autorität verkündet, immer gerecht.
Die traditionellen geistlichen Traktate lehren, wie der Kirche und dem Papst oder dem Bischof zu gehorchen ist. Diese beziehen sich jedoch auf die Zeiten der Normalität, als der Papst und die Bischöfe die Integrität des Glaubens und der Liturgie tapfer und unmißverständlich verteidigten und schützten.
Jetzt leben wir offensichtlich in der außergewöhnlichen Zeit einer globalen Glaubenskrise auf allen Ebenen der Kirche. Ein Katholik muss die oberste Autorität des Papstes und seine universelle Leitung anerkennen. Wir wissen jedoch auch, dass ein Papst bei der Ausübung seiner Autorität Missbrauch zum offensichtlichen Schaden des katholischen Glaubens und der Heiligkeit der Liturgie der Heiligen Messe begehen kann, wie es in der Geschichte ja auch geschehen ist. Wir sollten dem Papst gehorchen, auch dem gegenwärtigen Papst, aber wenn wir im Verhalten eines Papstes einen offensichtlichen Widerspruch finden, sollten sich unsere Urteile an der zwei Jahrtausende alten Tradition der Kirche, d. h. der konstanten Lehre der Päpste durch Jahrtausende und Jahrhunderte orientieren.
Ein Pater, namens Enrico Zoffoli, hat einmal zum Ausdruck gebracht, dass die schlimmsten Übel der Kirche ihren Ursprung nicht in der Bosheit der Welt, der Einmischung oder der Verfolgung der Laien durch andere Religionen, sondern vor allem in den menschlichen Elementen, aus denen der Mystische Leib besteht: den Laien und dem Klerus. „Es ist die Disharmonie, die durch den Ungehorsam der Laien gegenüber dem Werk des Klerus und des Klerus gegenüber dem Willen Christi entsteht“ (Potere e obbedienza nella Chiesa, Mailand 1996, S. 67):
„Gegen die Autorität eines Papstes oder eines Bischofs, die die Grenzen des göttlichen Gesetzes der Integrität und der Klarheit des katholischen Glaubens überschreitet, muß man entschlossenen Widerstand leisten, der öffentlich werden kann. Dies ist das Heldentum unserer Zeit, der schwerste Weg zur Heiligkeit heute. Heilig zu werden bedeutet, den Willen Gottes zu tun; den Willen Gottes zu tun bedeutet, Seinem Gesetz immer zu gehorchen, insbesondere dann, wenn dies schwierig ist oder uns in Konflikt mit Menschen bringt, die, obwohl sie legitime Vertreter Seiner Autorität auf Erden sind (Papst, Bischof), leider Irrtümer verbreiten oder die Integrität und Klarheit des katholischen Glaubens schwächen.“
Solche Momente sind in der Geschichte der Kirche sehr selten anzutreffen, aber sie haben sich, wie es einigermaßen klar erkennbar ist, auch in unserer Zeit ereignet.
Viele haben im Laufe der Geschichte ein heldenhaftes Verhalten an den Tag gelegt und sich den ungerechten Gesetzen der politischen Autorität widersetzt. Noch größer ist das Heldentum derer, die sich gegen die Auferlegung von Lehren durch die kirchliche Autorität gewehrt haben, die von der beständigen Tradition des Glaubens und der Liturgie der Kirche abweichen. Der kindliche, fromme und respektvolle Widerstand führt nicht zum Austritt aus der Kirche, sondern vervielfältigt die Liebe zur Kirche, zu Gott und zu seiner Wahrheit, denn Gott ist die Grundlage jeder Autorität und jedes Gehorsams.
Aus Liebe zum päpstlichen Amt, zur Ehre des Apostolischen Stuhles und zur Person des Papstes scheuten sich einige Heilige, z. B. die heilige Birgitta von Schweden und die heilige Katharina von Siena, nicht, die Päpste zu ermahnen, manchmal sogar in etwas schärferen Worten, wie wir sehen können, wenn die heilige Birgitta die folgenden Worte des Herrn an Papst Gregor XI. berichtet:
„Fang an, die Kirche zu reformieren, die ich mit meinem eigenen Blut erkauft habe, damit sie reformiert und geistig in ihren ursprünglichen Zustand der Heiligkeit zurückgeführt werden kann. Wenn Du diesen meinen Willen nicht befolgst, dann kannst Du ganz sicher sein, daß Du von mir vor meinem ganzen himmlischen Gericht mit der gleichen Art von Urteil und geistlicher Gerechtigkeit verurteilt werden wirst, mit der man einen weltlichen Prälaten verurteilt und bestraft, der seines Ranges enthoben werden soll. Er wird öffentlich seines heiligen, päpstlichen Gewandes beraubt, besiegt und verflucht. Genau das werde ich mit Dir tun. Ich werde Dich von der Herrlichkeit des Himmels wegschicken. Aber, Gregor, mein Sohn, ich ermahne Dich erneut, Dich in Demut zu mir zu bekehren. Höre auf meinen Rat“ (Buch der Offenbarung, 4, 142).
Die heilige Katharina von Siena, eine Kirchenlehrerin, richtete folgende unverblümte Ermahnung an Papst Gregor XI. und forderte ihn auf, die Kirche energisch zu reformieren oder, sollte er dies nicht tun, auf das Papsttum zu verzichten:
„Heiligster und liebster Vater, Deine arme unwürdige Tochter Katharina in Christus, dem süßen Jesus, empfiehlt sich Dir in seinem kostbaren Blut. Die göttliche Wahrheit verlangt, daß Du Gerechtigkeit übst über die Fülle der vielen Ungerechtigkeiten, die von denen begangen werden, die im Garten der heiligen Kirche gefüttert und geweidet werden. Da Er Dir die Autorität gegeben hat und Du sie übernommen hast, solltest Du Deine Tugend und Macht gebrauchen; und wenn Du nicht gewillt bist, sie zu gebrauchen, wäre es besser für Dich, darauf zu verzichten, was Du übernommen hast; das wäre mehr Ehre für Gott und Gesundheit für Deine Seele.“
Wenn die Autoritätspersonen in der Kirche (Papst, Bischöfe), wie es in unserer Zeit der Fall ist, ihre Pflicht, die Integrität und die Klarheit des katholischen Glaubens und der Liturgie zu bewahren und zu verteidigen, nicht treu erfüllen, ruft Gott die Untergebenen, oft die Kleinen und Einfachen in der Kirche, dazu auf, die Fehler der Oberen auszugleichen, durch Appelle, Korrekturvorschläge und, am stärksten, durch stellvertretende Opfer und Gebete.
Während der tiefen Kirchenkrise im 15. Jahrhundert, in der der hohe Klerus oft ein schlechtes Beispiel gab und in seinen pastoralen Pflichten schwer versagte, wurde Nikolaus Kardinal von Kues (1401–1464) durch einen Traum tief bewegt, in dem ihm die geistige Realität der Macht der Selbsthingabe, des Gebets und des stellvertretenden Opfers gezeigt wurde. Er sah in einem Traum die folgende Szene: Mehr als tausend Nonnen beteten in der kleinen Kirche. Sie knieten nicht, sondern standen. Sie standen mit offenen Armen, die Handflächen nach oben gerichtet, in einer Geste der Hingabe. In den Händen einer schlanken, jungen, fast kindlichen Nonne sah Nikolaus den Papst. Man konnte ihr ansehen, wie schwer diese Last für sie war, aber ihr Gesicht strahlte vor Freude. Diese Haltung sollten wir uns zum Vorbild nehmen.
Mit all dem Voranstehenden kann ich mich ohne Widerspruch identifizieren.

Bethlehem 2014

"Mit all dem Voranstehenden kann ich mich ohne Widerspruch identifizieren."
Diese Worte könnten auch von mir stammen!
Danke für die Zusammenstellung, die ich mir abgespeichert habe!

alfredus

Ich bin der Weinstock sagt Jesus und ihr seit die Reben ... ! Wenn nun die Reben zu sehr beschnitten werden, betrifft das auch den Weinstock und er kann keine Früchte tragen ! Wer sind die welche die Reben Christi beschneiden und damit zerstören ? Es ist der böse Feind, der Widersacher Gottes, der viele Menschen in seiner Gewalt hält . Oft sind es Menschen die dem hohen Klerus angehören ... !