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Monsignore Bernard Tissier de Mallerais ist verstorben RIP

Mgr Tissier de Mallerais, Bischof der SSPX, ist gestern Abend gestorben.
Die Beerdigung findet am Freitag, den 18. Oktober um 9.30 Uhr in Écône, Schweiz, statt.
AI-Übersetzung

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alfredus

@Mir vsjem Das Lehramt ist anscheinend bei Ihnen gelandet ... ! Sie arbeiten mit Unterstellungen und halten die heutige FSSPX für Rom-Hörig ! Rom und die FSSPX sind so verschieden wie Feuer und Wasser ! Wäre dem so, dass die FSSPX mit der Konzil-Kirche einig ist, hätte Benedikt XVI. der Bruderschaft mit Freuden einen kirchlichen Status gegeben ! So mußte auf die Forderungen von Benedikt XVI. ihre Sendung in der Konzilskirche aufgehen zu lassen, von diesen abgelehnt werden, das ist fakt . Nehmen Sie das mal zur Kenntnis @Mir vsjem ... !

Mir vsjem

Genau richtig: "sich..selbst zum Lehramt machen"
Und so haben sie sich auch das Neue Kirchenrecht zu eigen gemacht und berufen sich sogar auf die einzelnen §§ dieses häretischen Kirchenrechts, das ihr Gründer, Erzbischof Lefebvre, zu seinen Lebzeiten samt und sonders verworfen hat.
Wo die FSSPX heute steht offenbart ihre Distanz zu Erzbischof Vigano.
Statt mit denen sich zu vereinen, die dem katholischen Glauben treu sein wollen, ziehen sie eine Verbrüderung mit dem apostatischen Rom vor.
Die FSSPX richtet sich schon lange nach dem Neuen Kirchenrecht; so gab sich Bischof Fellay dafür her, wo doch Lefebvre das Neue Kirchenrecht verurteilte.
Erzbischof Lefebvre: „Was das Kirchenrecht betrifft, wie können wir unsere Identität wahren und den Kampf weiterführen, wenn wir uns den allgemeinen Rechtsvorschriften der Konzilskirche, nämlich dem NEUEN KIRCHENRECHT, unterwürfen?“
Jawohl, die NEUE FSSPX hat sich ihr UNTERWORFEN.
Lefebvre: „Es ist klar, daß es in diesen Fällen [hier: Religionsfreiheit und das Neue Kirchenrecht] eine Pflicht für jeden katholischen Geistlichen und Gläubigen ist, zu widerstehen UND DEN GEHORSAM ZU VERWEIGERN. Der blinde Gehorsam ist ein Widersinn UND NIEMAND IST FREI VON VERANTWORTUNG DAFÜR, WENN ER DEN MENSCHEN MEHR GEHORCHT ALS GOTT, und dieser Widerstand MUSS ÖFFENTLICH SEIN, wenn das Übel öffentlich und ein Gegenstand des Ärgernisses für die Seelen ist (hl. Thomas Su. th. II.II., 33,4)."
In seinem Buch "Offener Brief an die ratlosen Katholiken" sagt Lefebvre (S. 123), wo es darum geht, dass "alle Religionen das Heil bringen" und dass Geistliche und Laien gleichberechtigt seien lt. dem Neuen Kirchenrecht ("man sieht Laien, die allein Begräbnisse abhalten und Kranken das Viatikum bringen.."):
"Das neue Kirchenrecht verstärkt noch diese Auffassung. Es verleiht den Gläubigen ganz neuartige Vorrechte, indem es den Unterschied zwischen ihnen und den Priestern verringert und Neuerungen einführt, die es als "Rechte" bezeichnet: Laientheologen können an katholischen Universitäten Lehrkanzeln der Theologie erlangen, Laien beteiligen sich am Gottesdienst durch Verrichtungen, den Trägern bestimmter niederer Weihen vorbehalten waren, und an der Verwaltung gewisser Sakramente: Sie spenden die heilige Kommunion und teilen sich mit dem Priester in die Durchführung der Trauungszeremonien...."
Auch die Neue FSSPX teilt sich inzwischen mit den "Priestern" der Sekte in der Durchführung der Trauungszeremonien...

Und in der Doktrinellen Präambel erklärte sich die Neue FSSPX mit dem Neuen Kirchenrecht einig:
"8. In Übereinstimmung mit den oben genannten Richtlinien (h) (III,5), sowie mit Kanon 21 des Kirchenrechts versprechen wir, die allgemeine Disziplin der Kirche und die kirchlichen Gesetze ...... zu respektieren."
Warum wurden die diabolischen Verhandlungen mit dem Ketzer-Rom nicht augenblicklich abgebrochen, als diese dieses verteufelte Dokument verfasste?
Warum wurde es an "Kardinal" Levada nach Rom gesandt?

Stimmen nachfolgende Aussagen der FSSPX noch:
"Unser Kampf, in den konkreten Umständen, die wir durchleben, erfordert, dass wir zuallererst die Reinheit der Lehre verteidigen, wenn wir treu sein wollen unserer priesterlichen Pflicht und geistige Früchte hervorbringen wollen in den Seelen. Die Verteidigung der Lehre verlangt auch die Widerlegung und Bekämpfung der modernen Irrtümer, welche die Kirche seit mehr als 50 Jahren heimsuchen, widrigenfalls wir durch Unterlassung sündigen würden.
Die Haupt-Herausforderung ist deshalb die: wenn die Fortführung des Kampfes für die Tradition kompromittiert wäre durch zweideutige offizielle Texte, unterzeichnet von den Oberen, wäre das Gemeinwohl der Bruderschaft in Gefahr durch den Verrat der Wahrheit und einen schwerwiegenden Kompromiss mit den konziliaren Autoritäten."
2000 begann der Niedergang und die Piusbruderschaft sich auf falscher Fährte bewegte, indem sie den Glaubenskampf einstellte zugunsten der Versöhnung mit dem Neu-Rom.
(Nehmen auch Sie das mal zur Kenntis, @alfredus)

Mir vsjem

Korrekter kann es nicht mehr beschrieben werden, @Gerd Bayer. Ihr Kommentar ist präzise.

Gerd Bayer

13. Dieser „Kampf“ reduziert sich nun notwendigerweise zu einem „Kampf“ mit bloßen rhetorischen Floskeln, weil man seit Jahrzehnten versäumt hat, eine solide, theologische Basis zu erarbeiten.

Gerd Bayer

12. Übrig bleibt nur noch ein „Kampf“ um die „alte“ Messe – im 62er Ritus, der damals schon als Sprungbrett zur sogenannten Neuen Messe gedacht war und ein fadenscheiniger Kampf gegen die Irrtümer des 2. Vatikanums, wobei dieses von ihnen dennoch als Konzil der Kirche betrachtet wird.

12 weitere Kommentare von Gerd Bayer
Gerd Bayer

11. Damit haben sie „de facto“ den Kampf gegen den Modernismus aufgegeben.

Gerd Bayer

10. Gemäß ihres Grunddogmas der Anerkennung der modernistischen Hierarchie als legitime Hierarchie der Kirche, schreiten sie immer weiter voran auf dem Weg der Angleichung an den Modernismus.

Gerd Bayer

9. Als Folge dieser im Grunde modernistischen Vor-Urteile, akzeptieren sie jetzt auch schon „Bischöfe“ wie Huonder, der in Wirklichkeit gar kein gültig geweihter Bischof und Priester war, weil er nur die modernen Weihen empfangen hat.

Gerd Bayer

8. Sie weihen mittlerweile „Priester“ nicht mehr nach, die im modernen Ritus geweiht wurden; wobei selbst Erzbischof Lefebvre in seiner Predigt zu den Bischofweihen als den Hauptgrund für seine Bischofsweihen, die zweifelhafte Gültigkeit der modernen Priesterweihen angeführt hat.

Gerd Bayer

7. Sie lesen die Hl. Messe „una cum“ mit einem reißenden Wolf, d.h. sie feiern das hl. Meßopfer nicht mehr in Einheit mit der katholischen Kirche, sondern mit der antichristlichen Gegenkirche. Sie setzen sich damit zudem in Einheit mit dem Ritus der Neuen Messe, die ihr „Papst“ täglich „feiert“, wobei diese sogenannte Neue Messe ein Gott nicht wohlgefälliges Kainsmahl ist, in dem die Früchte der Erde und der menschlichen Arbeit und nicht das makellose Lamm Gottes aufgeopfert wird, wodurch diese nicht zum Segen, sondern zum Fluch gereicht!

Gerd Bayer

6. Sie zerstören dadurch den Glauben an das unfehlbare Lehramt an der Wurzel, da sie ihr persönliches Urteil grundsätzlich, bzw. gewohnheitsmäßig über das Urteil ihres „Papstes“, d.h. des Lehramtes der Kirche, selbst in Glaubens- und Sittensachen, stellen, womit sie sich letztlich selbst zum Lehramt machen.

Gerd Bayer

5. Anderseits eignen sie sich selbst immer mehr einen schismatischen Geist an, da sie ihren „Oberhirten“ grundsätzlich nicht gehorchen, obwohl sie diese als rechtmäßig anerkennen.

Gerd Bayer

4. Weil sie den Papst der Menschenmachwerkskirche für den legitimen Nachfolger Petri und die Bischöfe für rechtmäßige Inhaber des Amtes halten, können sie Ihren Gläubigen nicht mehr sagen, welche Leute die guten Hirten und welche die reißenden Wölfe sind.

Gerd Bayer

3. Sie glauben nicht mehr an die Indefektibilität der Kirche (Dogma). Ja, sie räumen dadurch implizit ein, daß die katholischen Hirten und die katholische Kirche, die Menschen in die Irre und letztlich in die Hölle führen kann!

Gerd Bayer

2.
· Sie glauben nicht mehr an die Unfehlbarkeit des ordentlichen, täglichen Lehramtes (verurteilt v. Pius IX.)

Gerd Bayer

1. Aufgrund der vielen „zweifelhaften Heiligsprechungen“ durch die Modernisten halten sie diese nicht mehr für unfehlbar. Damit werden aber alle Heiligen zu zweifelhaften Heiligen, weil man dann bei Keinem mehr mit absoluter Sicherheit wissen kann, ob er auch im Himmel ist. Die „Kirche“ der FSSPX ist somit eine „Kirche“ von zumindest zweifelhaften, wenn nicht sogar unheiligen „Heiligen“.

Gerd Bayer

Hier eine kleine Zusammenfassung, die es gläubigen Katholiken mit solidem, katholischen Grundwissen ermöglichen soll, ohne Hilfe eines Priesters auf einfache Weise zu erkennen, wie sich die FSSPX seit ihrer Gründung, kontinuierlich vom rechten, katholischen Glauben mehr und mehr entfernt:

Ihr Sedisvaki @Mir vsjem habt in England sogar einen Türsteher zum Papst gewählt...also Kiefer tiefer halten.

Christof Bernhart

Die Pforten der Hölle haben Rom überwunden, aber dank Priestern wie Ihnen bleibt die Verheißung bestehen, dass sie die Kirche niemals überwinden können. Was 1970 ganz bescheiden in der Schweiz begann, ist heute zu einer blühenden weltweiten Bewegung geworden. Es ist erhebend, in vollen Kirchen in Würde und Wahrheit die Messe zu feiern. Auch dank Ihnen sind wir unerschrocken und blicken mit Freude und Gottvertrauen in die Zukunft. Ich danke Ihnen für alles. Requiem aeternam dona eis, Domine: et lux perpetua luceat eis.

Mir vsjem

Absurd. CHRISTUS hat die Verheissung SEINER KIRCHE zugestanden und nicht "Rom".
Vor GOTT "blüht" nicht mehr viel - merken Sie sich das. Was gefeiert wird in der FSSPX ist die una-cum-Messe des Roncalli.

Peter Endgültig

Wenn man schon Latein verwendet sollte man es auch richtig tun 🧐

Vates

Bin persönlich tieftraurig über dieses unfaßbar unglückliche irdische Ende von Weihbischof Tissier de Mallerais, dem treuesten und schlichtesten Erben des epochalen Erzbischofs Lefebvre.
Kannte ihn von vielen öffentlichen Auftritten her und von drei privaten Unterhaltungen mit ihm recht gut und konnte ihn daher wohl richtig einschätzen.
Sein Verlust ist schwerwiegend für die Wahrung des Erbes von Eb Lefebvre in der innerlich leider gespaltenen FSSPX!
Ein kostbares Andenken an ihn ist für mich nicht nur sein Autogramm, sondern vor allem die von ihm in deutscher Sprache besprochene Doppelkassette mit dem ergreifenden prophetischen "Flammengebet" des hl. Ludwig Maria Grignion de Montfort (der die Kirchenkrise voraussah).
Msgr. Tissier trug es mit der ihm eigenen Vehemenz überaus eindringlich vor, so daß die Kassette ein wahrer Schatz für mich ist!
R.I.P.

Vered Lavan

Toll ! Das ist wunderbar dass Sie ein solches Andenken haben. Wäre es möglich für Sie das digital abzuspeichern und bei Gtv hochzuladen? 🤔

Vates

@Vered Lavan:
Tut mir leid, das ist mir technisch leider nicht möglich!