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Brief von Pater Pagliarani: „Die ungerechte Verurteilung ist eine enorme Demütigung“

Am 19. Juli veröffentlichte Pater Davide Pagliarani, Generaloberer der Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX), von Menzingen in der Schweiz aus einen weiteren Hirtenbrief auf LaPorteLatine.org, in dem er die unrechtmäßige Bischofsweihe gegen den Willen von Papst Leo XIV. rechtfertigte. Schlüsselstellen (der vollständige Brief folgt weiter unten).
- „Bis zum allerletzten Tag habe ich auf eine Geste des guten Willens – oder zumindest des einfachen Verständnisses – seitens des Heiligen Stuhls gehofft.“
- „Diese völlig ungerechte Verurteilung stellt eine immense Demütigung für Menschen dar, deren einziger Wunsch darin besteht, den wahren Glauben zu verteidigen und sich für das Heil der Seelen einzusetzen.“
- „Ich möchte, dass Sie verstehen, dass diese tiefe Demütigung, die in erster Linie die Mitglieder der Bruderschaft betrifft, in den Augen Gottes eine Bedeutung hat, die Ihnen nicht entgehen darf.“
- „Die Sanktionen sollen auch Sie auf ziemlich grausame Weise treffen.“
- „Wenn es notwendig …Mehr

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Alfredus .

@Franz Xaver Diese Angst vor dem Antichrist ist berechtigt, denn er ist ein Teufel und wird auch Sie früher oder später ängstigen ... !

ein zeitzeuge

Katholiken wissen, dass der Teufel eine reale Macht hat, aber Jesus Christus hat das Böse bereits am Kreuz besiegt, und durch Glauben, Gebet und die Sakramente, vor allem aber durch das Wirken der Gottesmutter sowie des Hl Erzengel Michael vermag der Teufel, machtlos gegen jene, die sich an Gott binden, keine Wirkmacht zu entfalten und daher auch keine reale Angst zu verbreiten.

Josefa Menendez

Prevost kennt Christus nicht, denn er ist nicht Sein Schaf. Prevost leistet seinen Teil, um die Passion der Kirche zu vollziehen. Er strebt danach, eine neue auf eine falsche Ökumene basierende Kirche zu bauen, welche dem Antichristen als Plattform dient. Prevosts Finsternis ist mit dem Licht der FSSPX unvereinbar.

Josefa, von welchem Licht der FSSPX sprechen Sie. Erzbischof Lefebvre hat gemeinsam mit Johannes XXIII. das Missale Romanum, die einzige Messe der Katholischen Kirche verworfen. Johannes XXIII. , der Gesetzlose hat eine Abschrift des Missale Romanum, als Missale Romanum Editio typica oder Messbuch 1962 eingeführt. Als Freimaurer und Krönungseid-Brecher, Johannes XXIII. exkommuniziert. Wer diese Straftaten, wie Prevost und Sie deckt, wird zum Mittäter.

ingrid kaletka

Wir Katholiken, die JESUS CHRISTUS lieben, nehmen diese Demütigung an, da wir wissen, dass wir sie mit den VERDIENSTEN des HEILIGEN ANTLITZES vereinen dürfen!

Rosalia

Es fragt sich, wer da nicht warten konnte.
Wie wäre es mal mit Geduld? Geduld und Langmut sind Tugenden.
Die Kirche Christi ist halt in ihren Entscheidungen nicht immer so schnell, wie wir Menschen gerne hätten!

Alfredus .

@Rosalia Worauf sollen wir denn warten ... ? Etwa bis der Antichrist kommt und uns den letzten Glauben nimmt ... !

Rosalia

Wollen Sie Herrgott spielen?
Der wird auch kommen, wenn wir nicht auf ihn warten.

Alfredus .

@Piusbruder Bis zuletzt gewartet ... ! Das haben die meisten der Gläubigen getan und auch dafür gebetet ! Aber man hat den Eindruck, dass Leo XIV. in keiner Weise Notiz genommen hat von diesem wichtigen Anliegen der FSSPX ! Aber zu der noch größeren Verschärfung der Exkommunikation raffte er sich auf und das mit Blick auf die Ökumene und der Welt-Religionen . Das war kein Dienst an der Kirche und der Wiedervereinigung im Glauben, sondern ein festzementieren der Spaltung . Warum hassen gerade die Modernisten die Tradition ? Diese ist ein Spiegel in dem sie sich nicht finden können ! Selbst viele der Konzils-Päpste schauen diesen einen Spiegel nur von hinten an, sonst müßten sie weinen ... !

Rainer Gast

Ich empfinde das nicht als Demütigung, sondern als Ritterschlag.
Rom hat sich mit dieser Handlung selbst demaskiert.
"18 Wenn die Welt euch hasst, so wisset: Mich hat sie schon vor euch gehasst.
19 Wärt ihr von der Welt, so würde die Welt das Ihrige lieben. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch von der Welt auserwählt habe, deshalb hasst euch die Welt.
20 Gedenkt des Wortes, das ich zu euch gesprochen habe: Der Knecht ist nicht mehr als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen. Haben sie mein Wort gehalten, so werden sie auch das eure halten." Joh 15:18-20
NACHTRAG:
Ich denke, ich muß meine obigen Worte ein wenig präzisieren, da sonst die Gefahr besteht, in Stolz zu verfallen und unbewußt von den christlichen Prinzipien abzurücken.
Natürlich ist genau dieser Fehler nicht mein Ziel und darum habe ich mich entschlossen, diese Erklärung anzufügen.
Man kann schon diesen Vorgang als Bestätigung dafür ansehen, daß man sich auf dem rechten Pfad befindet, aber man darf dabei auch niemals aus dem Auge verlieren, daß jene, die vom Modernismus derart besessen sind, auch Kinder Gottes sind und wir dafür beten und alles uns Mögliche dazu betragen müssen, damit sie Ihren Irrtum erkennen und zu Gott zurückkehren.
Wann und wie das geschieht, liegt einzig und alleine in Gottes Hand, aber in diesem Zusammenhang möchte ich nur auf die vielen heiligen Märtyrer verweisen, die uns ein Beispiel gegeben haben, wie man mit seinen Peinigern verfahren sollte, um das Himmelreich zu erlangen.
Sie alle haben für Ihre Feinde gebetet, anstatt sie zu verurteilen.

prince0357

Im Grunde ist die Exkommunikation a echtes Kompliment. Nur die Bischöfe und ihre Weihespender der FSSPX sind offiziell extra ecclesiam.
Kein einziges Mal hörte ich in den letzten Jahren dieses über Bischöfe der chinesischen kath patriotischen Vereinigung.

Piusbruder

"Bis zum allerletzten Tag hoffte ich auf eine Geste des guten Willens – oder zumindest auf einfaches Verständnis – seitens des Heiligen Stuhls." Nach meiner Ansicht gab es von Papst Leo, den XIV, keinerlei Interesse an einer Verständigung. Er war und ist vermutlich froh, daß er die Fußkranken des Fortschritts nun endlich los ist und nun die Kirche ungestörter zu neuen "Höhen" führen kann. Sollten sich die Pseudotraditionalisten (man kann nicht traditionell sein und VII als katholisch anerkennen) nun freuen, da sie die Guten und noch drin sind, werden sie sich vermutlich schon bald sehr wundern.

catharina

Betrachtet die FSSPX die Strafen wirklich und ganz ehrlich als "Demütigung"? Oder nicht vielmehr als Bestätigung dafür, die wahre Kirche mit wahrer Lehre und wahren Sakramenten zu sein? Wer die Einstellung der FSSPX und ihre - zumeist internen - Aussagen über das modernistische Rom kennt, dem dürfte es eher peinlich sein, solche salbungsvollen Demutsbekundungen zu lesen.

Klaus Elmar Müller

Das modernistische Rom ist für die FSSPX zugleich jenes Rom, das den Nachfolger des hl. Petrus stellt. Vom Papst gemaßregelt zu werden, schockiert ebenso wie die Diagnose einer längst gewussten Krankheit.

catharina

Ist es nicht ein Unterschied, wirklich gedemütigt oder aber in seinem Stolz bestätigt zu sein?

Josefa Menendez

Prevost liegt nichts an den Schafen, denn er ist Mietling. Nur die synkretistische Welteinheitsreligion interessiert ihn. - Liebe FSSPX: Ein Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie Mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen (Joh 15)

Ana W. Hwang teilt das

"Diese völlig ungerechte Verurteilung stellt eine immense Demütigung für Menschen dar, deren einziges Ziel es ist, den wahren Glauben zu verteidigen und für das Heil der Seelen zu wirken", heißt es in dem Schreiben.
Pagliarani zeigte sich enttäuscht über die Haltung des Papstes. "Bis zum letzten Tag habe ich auf eine Geste des Wohlwollens oder zumindest des einfachen Verständnisses seitens des Heiligen Stuhls gehofft."

1625
Hallo Tschüss

Sehr gute Worte,
Christus und der wahren Kirche treu bleiben
Wer noch nicht verstanden hat welcher geistige Kampf sich vor unseren Augen abspielt möge die Augen aufmachen was Prevost und seine Helfer tun.
Die Bischofsweihen haben der Kirche katholische Bischöfe geschenkt.
Welche Sorte Bischöfe von Rom ernannt werden kann man am Bischof von Eichstätt sehen und mit solchen Ernennungen läuft ein weltweites Programm die Kirche noch vollends zerstören zu wollen.
Dank der treuen Katholiken wird dieser Plan nicht gelingen
Bei den Bischofsweihen war ich durch ein Transparent beeindruckt, dass das katholische Elsass in Treue zum Werk von Erzbischof Lefebvre steht und das kann man auf alle Landstriche ausweiten, die treuen Katholiken halten durch!!

Alfredus .

@Guntherus de Thuringia Natürlich kann man das eine oder andere anders sehen und beurteilen, aber im Kern ist die Exkommunikation der FSSPX ein großes Leid für alle, die an der Hl. Messe aller Zeiten hängen ... ! Schon Johannes Paul II. hätte das nicht machen dürfen, hat er doch in Assisi mit Fremdreligionen gebetet . Man kann doch nicht die Ökumene und die Allerlösung predigen und jene die treu den Glauben der Väter hüten, exkommunizieren ? ! Das ist ein wahrer Widerspruch in sich selbst . Schon Benedikt XVI. hätte das ändern müssen und tat es nicht . Für Leo XIV. hätte das eine gute Chance sein können, aber auch er hat auf die anderen, die das Konzil gewollt und geleitet haben gehört und die Wunde der Kirche noch weiter vertieft ... !

Guntherus de Thuringia

@Alfredus .. gewiss ist die Exkommunikation leidvoll. Man kann sie auch als ungerecht empfinden. Aber in der Kirche gilt, ob sie rechtens und gültig ist. Wer das erkennt, sollte Konsequenzen ziehen. Vor allem: Wozu ist man überhaupt katholisch? Worauf kommt es an?

Rainer Gast

@Guntherus de Thuringia Ganz bestimmt NICHT auf bedingungslosen Gehorsam demjenigen gegenüber, der Häresien verlangt, verbreitet und gut heißt!

Pazzo 2

"Selig, wenn ihr um Meinetwillen (Weg - Wahrheit - Leben) Verfolgung leidet!"

Guntherus de Thuringia

Der Brief ist bewegend und menschlich verständlich geschrieben. Er möchte Trost, Zusammenhalt und religiöse Zuversicht vermitteln und erreicht das wohl auch bei vielen Betroffenen.
Theologisch und kirchenrechtlich enthält er jedoch gelinde gesagt problematische Aussagen: diese setzen faktisch voraus, dass die FSSPX selbst zuverlässig beurteilen kann, wann römische Sanktionen „vor Gott“ ungültig sind, und sie identifizieren die Tradition mit der eigenen Gemeinschaft.
Pater Pagliarani behauptet, die Verurteilung der FSSPX sei letztlich eine Verurteilung der katholischen Tradition selbst. Hier verteidigt Pagliarani die Tradition nicht nur, er identifiziert die Tradition mit der FSSPX. Diese Selbstidentifikation ist katholisch nicht zu rechtfertigen

Pazzo 2

Aber er meint das doch gewiß nicht auf sich alleine bezogen, sondern er spricht für alle, die sich der Tradition verbunden fühlen. Schließlich sind sie alle auf dem "Mist" (sorry) der FSSPX gewachsen.

Guntherus de Thuringia

@Pazzo 2 , das ist ja die Ursache des Dramas. Man darf, soll und kann die Tradition in der Kirche verteidigen, wie u.a. die Ecclesia-Dei-Gemeinschaften beweisen. Aber die FSSPX will das in eigener Regie. Das geht aber in der katholischen Kirche nicht. Das ist der Hauptgrund für den geschehenen Bruch. Ich hoffe, ihre Oberen sehen es irgendwann ein. Die FSSPX wäre nur dann im Recht, wenn die katholische Kirche nicht mehr katholisch wäre

Pazzo 2

@Klaus Elmar Müller Kommentieren und gleichzeitig blockieren: ziemlich schwach! Was versprechen sie sich davon? Von dieser Sorte gibt es einige hier!

Klaus Elmar Müller

Oh, das wusste ich gar nicht mehr. dass ich Sie blockiert habe. Aber Ihr beleidigender Ton ("von dieser Sorte") lässt mich bei meiner Entscheidung bleiben.

Pazzo 2

Dieser Hinweis auf Ihr Verhalten ist nicht der erste. Sie haben nie darauf reagiert!

Klaus Elmar Müller

@Pazzo 2 Über das Unrecht hinweglächeln könnten nur jene, die den Nachfolger Petri verachten.

Heribert Nuhn

Was ist daran gemütigend, wenn man für das Wahre und Richtige einsteht und deshalb bekämpft wird, - von denen, die es besser wissen (sollten).

Pazzo 2

Schade, daß es als Demütigung empfunden wird.