Bei ihm kämen seit der Premiere am Samstag zudem "wirklich beunruhigende Rückmeldungen" an, berichtete der Stadtdekan. "Dass Mitarbeitende und Besucher brutal an und über die Grenzen des ästhetisch und psychisch Erträglichen geführt werden, religiöse Gefühle entgegen aller sonst gepflegten politischen Korrektheit obszön verletzt werden und ganz bewusst mit der mentalen Gesundheit der Menschen gespielt wird", zählte er auf. Das scheine hier "kein Unfall" zu sein, sondern Teil des Konzepts.
bundesweit ist er bekannt geworden, weil er in der Kirche statt der jährl. schulischen Weihnachtsfeier ein neues alternatives Fest der Werte mit muslimischen Inhalten gutgeheissen hatte, was eine Hetze durch eine rechte Internetplatform ausgelöst hatte PI-Stuttgart | Suchergebnisse | PI-NEWS | Seite 94
Stadtdekan Hermes lobt das Stück aber auch, weil es die patriarchalische klerikalistische "Schuldgeschichte unserer Kirche" aufdecke. Ob die Kirchenhasser Respekt vor solchen Verteidigern der Kirche haben?
In solchen Debatten spricht man oft von der Verletzung religiöser Gefühle. Wer spricht davon, dass unser HERR und Heiland und Seine hl. Mutter beleidigt wird?
Auf mich nicht. Etwas große Ohren und Falten auf der Stirn, mehr nicht. Aber er ist lau, er kritisiert zu Recht die obszöne antichristliche Handlung ,jedoch im gleichen Atemzug äußert er Respekt gegenüber dieser Art einer Vorführung. Zitat: "Das sei "richtig und wichtig", denn es gebe "eine schlimme Schuldgeschichte unserer Kirche". Was denn jetzt? Ist die Schuld jetzt getilgt?
Scheinbar wollen die Leute, dass es ihnen schlecht wird, das ist doch der Kick, oder warum schauen sie sich solche Opern an? Bei anderen Opern, wird es niemandem schlecht, da gehen die Besucher meist froh nach Hause ,oder noch ein wenig ins nächste Restaurant ,um einen schönen Abend ausklingen zu lassen. Aber zur Zeit beherrscht das Hässliche die Szene und wenn es da einem Zuschauer übel wird, dann wird das als Erfolg gewertet. Möge es noch vielen recht übel werden, denn wenn nicht, dann hat die Oper ihren Zweck verfehlt . Und die Zuscheuer suchen es sich ja freiwillig aus, was sie sehen wollen und auf was sie sich da einlassen.