„Das war 100 Prozent Liebe“: Erfahrungsberichte von Müttern nach einer Anenzephalie-Diagnose
In einem bewegenden Bericht erzählt Corrigenda die Geschichte zweier Frauen, die sich trotz einer tödlichen Diagnose für ihr Kind entschieden haben. Ungeborene Kinder, bei denen Anenzephalie oder Exenzephalie diagnostiziert wird, überleben im besten Fall nur wenige Stunden nach der Geburt. In diesen Fällen sehen Gynäkologen wie Joachim Volz eine Abtreibung als einzige Möglichkeit, den betroffenen Schwangeren zu helfen, wie Corrigenda berichtet. Doch es gibt Mütter, die sich trotz des Schmerzes für ihr Kind entscheiden und Ja zu seinem kurzen Leben sagen. Zu diesen Frauen gehören Melanie* und Katja*. Es war anfangs kein leichter Weg, und doch sind sie nun unendlich dankbar, ihn gegangen zu sein. „Was da war, das war 100 Prozent Liebe. Liebe, die ich von meiner Tochter bekam. Und Liebe, die ich meiner Tochter schenken durfte. Wir waren froh und dankbar, dass unsere Tochter lebend auf die Welt kam und wir Zeit mit ihr verbringen durften.“ Sie berichten über das Glück, sich verabschieden …