Zu den synodalistischen Mantras von Franziskus gehörte neben "Begleiten, Unterscheiden" vor allem "Zuhören". Sein Nachfolger und Bewunderer Leo XIV. wollte aber weder Eb Viganò noch Don Pagliarani von der FSSPX zuhören noch will er es jetzt den Wallfahrtsleitern "zum Stuhl Petri". Für sie alle gab bzw. gibt es keine Audienz bei ihm, wohl aber für ganz andere Personen, die für entgegengesetzte Positionen leider nur allzu willig Gehör bei ihm finden...... . Die Früchte dieses Verhaltens sprechen für sich!
Demnach haben also bisher nur 2 FSSPX-Priester zur Enttäuschung von Leo XIV. und "Tucho" von dessen "großzügigen Angebot" Gebrauch gemacht, bei einem Verlassen des erklärten "Schismas" Zuflucht bei einem Diözesan-Bischof zwecks "Umpolung" zu suchen und zu finden und nach bestandener Prüfung von ihm nach einem Jahr "ad experimentum" inkardiniert zu werden..... .
Es wäre sehr schön, wenn Kard. Burke auch die kirchlich anerkannten Erscheinungen und Botschaften der Gottesmutter Maria ernst nehmen und öffentlich erwähnen würde, insbes. Quito (wie es neulich Bischof Strickland getan hat!), La Salette und Fatima (namentlich III)!
Wenn man sich das "Hohelied der Synodalität" im kürzlichen Video von Leo XIV. vornimmt, kann man nicht im Ernst glauben, daß er sich Brandmüllers gute Stellungnahme zum Thema zu Herzen nimmt, oder?
Radcliffe möge sich bzgl. der trid. hl. Messe an die Bulle "Quo primum" des hl. Papstes Pius V. und an "Summorum pontificum" von Benedikt XVI. (..Die alte Messe war nie verboten und kann gar nicht plötzlich verboten werden") erinnern, bevor er von sich gibt, "daß die Kirche erklärt habe, daß ein Ritus (die trid. hl. Messe) nicht verwendet darf", was in Wirklichkeit "zu einer Quelle der Spaltung wurde" ("Traditionis custodes", das zu Recht ignoriert wird)! Niemals wird ein lateinischer NOM (der ohnehin die allerkleinste NOM-Variante ist....) den überlieferten römischen Ritus ersetzen, der bis zum Ende der Zeiten bleiben wird!
Kann ein wahrer Bischof "vergessen", was in Mt 28,19-20 und Mk 16,16 geschrieben steht, daß die Apostel alle Völker lehren (nicht "zwingen") sollen, alles zu halten, was Christus ihnen geboten hat? Das ist nicht nur der Dienst am Nächsten, sondern zuerst der Dienst Gottes, denn "ohne Glauben kann niemand Gott gefallen" (Hebräerbrief)! Der höchste Dienst am Nächsten ist und bleibt zu allen Zeiten die Evangelisierung durch die vollständige Glaubensverkündigung und die Taufe zur Rettung der Seelen im Gehorsam gegen Gott. Kein noch so "komplexes Phänomen" kann daran auch nur das geringste ändern!
Das "christliche Konzept des gerechten Krieges" beruht eindeutig auf dem Naturrecht, nämlich dem Recht auf Selbstverteidigung gegen einen ungerechten Angreifer und entspricht damit der Notwehr eines Volkes oder Landes, wobei bestimmte Prinzipien beachtet werden müssen. Dies alles ist schon im "Gottesstaat" des hl. Augustinus grundgelegt, wurde in der Folge weiterentwickelt und nie von der Kirche verurteilt. Es ist also grundfalsch, "Krieg an sich auf jeden Fall als nicht gerecht" zu bezeichnen (Vesco)!
Ist eine noch nie dagewesene "christlich-muslimische Pilgerreise" etwas anderes als seit jeher verbotener unchristlicher Synkretismus? Der ist aber jetzt "erlaubt" und wird sich offenbar immer mehr ausweiten, während die katholische Tradition zunehmend verbannt wird...... .
Hoffentlich ist dieser Besuch einer hl. Messe im überl. röm. Ritus durch den Konvertiten Vance keine bloße Instrumentalisierung derselben zu politischen Zwecken (z.B. Präsidentschaftskandidatur). Leider hat er sich im religiösen Kapitel seines neuesten Buches zumindest sehr befremdlich über Eucharistie, Himmel und Hölle geäußert, worüber er "Nachhilfe" zu brauchen scheint..... .
Ergänzend sei dazu bemerkt, daß auch die FSSPX (die ein Priesterseminar in Argentinien unterhält) eine jährliche Wallfahrt nach dem Nationalheiligtum in Luján veranstaltet.
Hat Wilmer also "die Katze aus dem Sack gelassen", indem er stolz ausposaunte, daß seine synodale Kirche (die traditionswidrig ist!) nicht nur überkonfessionell, sondern auch interreligiös sei, indem sie "den gemeinsamen Weg mit unseren jüdischen und muslimischen Brüdern und Schwestern" gehe!? Ist das mit "In illo uno unum" gemeint? Dann wäre die berühmte Schauung von A.K. Emmerick mit der "neuen, wunderlichen, tollen Kirche von Katholiken, Protestanten und allen Sekten" noch untertrieben! Aber da ohnehin alle, alle in den Himmel kommen, braucht man doch die synodale Kirche überhaupt nicht, was ihre Erfinder gar nicht merken....... .
Warum verwenden die Synodalisten immer häufiger selber den traditionsfremden Begriff "synodale Kirche" statt "katholische Kirche" und liefern damit ihren Gegnern eine regelrechte Steilvorlage? Der niederl. Weihbischof Musaerts hat neulich in seinem offenen Brief an Leo XIV. den Synodalismus so glänzend wie noch kein anderer charakterisiert und sogar Kard. Burke hat öffentlich gefordert, von ihm abzulassen. Mögen sie Gehör finden!
Man darf wirklich gespannt sein, wie das sich im Vatikan in die Länge ziehende kirchenrechtliche Verfahren gegen Rupnik endet, das immer noch eine der schlimmsten offen en Wunden aus der Franziskuszeit ist...... .
Fühlte sich Kard. Woelki vor dem II. Vatikanum bzgl. Tradition und Lehre der Kirche etwa in der Fremde? Die Richtigkeit und Wichtigkeit des Axioms "Lex orandi, lex credendi" war noch nie besser begründet als heute. Der organisch gewachsene überl. röm. Ritus apostolischen Ursprungs (wie auch analoge Riten) ging mit der ebenso entfalteten beständigen Lehre Hand in Hand! Vice versa Liturgiereform und Konziliarität-Synodalität mit der größten Kirchenkrise als Ergebnis! Das ver sacrum der Kirche besteht in der Renaissance der hl. trid. Messe als Initialzündung zur Lösung der Kirchenkrise; die Erstlingsfrüchte knospen schon unübersehbar!
Inkaufnahme von Leiden für die trid. hl. Messe bis in die immer dringlicher werdenden prophezeiten Katakomben hinein, aus denen sie siegreich hervorgehen wird, weil sie niemals verloren geht
Die falschen und unfaßbaren Behauptungen von Westen bzgl. der angeblich gottgewollten und mit der kath. Tradition voll und ganz in Einklang stehenden Verpflichtung zur Unterstützung eines Moscheebaus sind eine Frucht von "Abu Dhabi" und "Singapur", die unbedingt von höchster Stelle aus revidiert werden müssen!
Warum legt die FSSPX im Gegensatz zu Eb Lefebvre einen m.E. unnötigen und sinnlosen Rekurs gegen die von ihr mit gutem Grund als ebenso ungerecht wie ungültig bezeichneten Sanktionen ein, die sie deshalb vollkommen zu ignorieren hat?
Warum gehen diese Gläubigen mit ihrem Priester nicht in die längst angemahnten "Katakomben"? Weil sie die mit "TC" begonnene Verfolgung der TLM nicht wahrhaben wollten! Wie anders handelten die Getreuen der trid. hl. Messe nach der Einführung des NOM, die sich in der ersten Zeit in Garagen, Kellern usw. um ihre standhaften Priester sammelten und so den überl. röm. Ritus vor dem Untergang bewahrten, bis sie einen Bischof fanden, der durch die Gründung seines "wilden Seminars" in der Schweiz die Renaissance der "Messe aller Zeiten" einleitete!