... Tat zählt mehr als Wort. Das hier gezeigte Verhalten läßt nur einen Schluß zu: Das sind gar keine konsekrierten Hostien. Hätte der "Priester" sie tatsächlich gewandelt, also dabei auch daran geglaubt, daß er dies tun will und tut, dann hätte er sie ehrfurchtsvoll wie das behandelt, was sie dadurch geworden wären. Er hat sie jedoch behandelt und behandeln lassen wie Brotplättchen. Sie wurden zwar nicht an die Vögel verfüttert, aber eben so behandelt wie (relativ teures) Brot. So behandeln Protestanten die Backoblaten, mit denen sie "Abendmahl" spielen. Also braucht sich hier niemand aufzuregen.
@lingualpfeife & ThomasMorus laufen Excellenz etwa Reklame für RTL mit dem Logo auf der Kasel? Immerhin. Luxemburg ist nah und das Geld ist knapp (man höre den Kommentar). Und "Pausenclown"? Na, also, für viele "Katholiken" (und sonstige noch viel mehr) ist ein Bischof doch kaum etwas anderes als eine nette bunte (Q.E.D.) Live-Folklore-Attraktion. Und bei so manchen ist diese Haltung ja durchaus nachvollziehbar. Das Wort "Bischofswürde" habe ich schon lange nicht mehr gehört.
Man sollte bitte nicht "die Atheisten" sagen, und bitte auch an Agnostiker, Indifferente, Heiden und schlichte Kirchenfeinde aus Opportunität denken. Unter ihnen gibt es gewaltige Unterschiede in Bezug auf Moral, Intellekt und Motivation. Darin sind sie nicht anders als "die Christen". Und ein bißchen beweisunlustiger Atheist steckt ja wohl auch in jedem von uns, wenn's um fremde Götter(vorstellungen) geht. Statt von ihnen "Beweise" zu verlangen, sollten wir sie mit unserem Zeugnis über-zeugen.
"Ein außergewöhnliches Ereignis"? Wohl kaum. Und natürlich überrascht es den Priester nicht. Eine Hostie von immensem Durchmesser, die kaum auf die "Patene" paßt, und , weil sie dünn gebacken ist, nicht plan liegt und unter Spannung steht, biegt sich unter Einfluß natürlicher Kräfte (Lichtwärme, Feuchtigkeit, Trocknung, Luftzug, Vibration des Altartisches durch Bewegung von liturgischen Geräten und herumlaufende Liturgen, was immer) plötzlich durch und hebt ihren Rand vom Teller, während sie in der Mitte weiter aufliegt. Ein zitterndes Teleobjektiv und die schlechte Videoauflösung täuschen hernach Bewegungen vor. Dieses Phänomen ist schon oft unter ähnlichen Bedingungen vorgekommen, mir ist es beim Wiedereinpacken solcher Hostien nach Entnahme eines Exemplars aus der Schachtel passiert; und nur weil es in Lourdes vorkommt, ist noch lange kein Aufsehen wert, sondern eher mal genaueres Hingucken. Ab 00:20 kann man trotz der groben Videoauflösung präzise sehen, daß die Hostie sich in der Mitte durchbiegt und Kontakt mit der Patene behält. Von "schweben" kann also keineswegs die Rede sein, nur vom normalen Verhalten einer großen flachen Hostie.