Hl. Theresa v.A. + hl. Josef
Heute ist der Gedenktag der großen hl. Theresia von Avila, einer großartigen Frau, Mystikerin und Kirchenlehrerin. Sie lebte das Wort Jesu, das wir heute betrachten: "Wer in Mir bleibt und in wem Ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von Mir könnt ihr nichts vollbringen." (Joh 15,5) Aus ihrem reichen Leben will ich ein paar Gedanken herausgreifen: 1. Ihre tiefe Verehrung zum hl. Josef 3 Jahre lang lag sie gelähmt danieder. Die Ärzte hatten sie aufgegeben. Nun vertraute sie sich ganz dem hl. Josef an und wurde geheilt. Voll Freude schrieb sie über den hl. Josef, dass er in allen Nöten hilft! Zusammen mit der hl. Theresia bitte ich heute den hl. Josef für alle unheilbar Kranken, besonders die ME/CFS Kranken. Mögen sie auf ihre Fürsprache wieder gesund werden. 2. Die Hilfe der heiligen Engel Die hl. Theresa war emotional negativ an Menschen gebunden. Trotz all ihrer Bemühungen kam sie davon nicht los. So vernahm sie von Jesus, mehr mit den Engeln Kontakt zu haben. Aus dem innigen Gespräch mit den hl. Engeln wuchsen ihr Kraft, Weisheit und Liebe, die sie dann so berühmt machten. Bitten auch wir immer wieder laut den hl. Schutzengel um Hilfe! 3. Die tiefe Vereinigung mit Jesus Ihre 2. Bekehrung erlebte sie beim Blick auf den leidenden Heiland. Nun galt ihr Verlangen, sich Jesus im inneren Gebet hinzugeben. Dabei half ihr einerseits ein Heiligenbild von Jesus am Ölberg als auch das betrachtende Lesen von christlichen Büchern. Eine Hilfe war für die hl. Theresa auch das Rosenkranzgebet, das sie langsam, betrachtend betete. Nehmen wir uns Zeit für Innere Gebet, wo wir täglich ca. 15 Minuten still werden, Jesus in unserer Seele besuchen, bei Ihm verweilen und Seinen barmherzigen Blick auf uns ruhen lassen. 4. Früchte der Barmherzigkeit bringen Das Verweilen bei Jesus führt dann zur treuen Pflichterfüllung. und zwar aus Liebe zu Jesus. Dazu sagt die hl. Theresa: „Der Herr sieht nicht so sehr auf die Größe der Werke als auf die Liebe, mit der sie getan werden.“ 5. Dämonische Bedrängnisse Die hl Theresa hatte Feinde und dämonische Angriffe. So trug sie stets das Weihwasser bei sich und stellte fest: „Oft habe ich erfahren, dass es kein wirksameres Mittel gibt, um die bösen Geister zu vertreiben und ihr Wieder¬ erscheinen zu verhindern, als das Weihwasser.“
Brüder Samariter FLUHM