Es wird ernst
„Fiducia supplicans“ beibehaltend und mit „Mater populi fidelis“ befeuern Sie die weltweite kirchliche Notlage im Sinne des Canon 1323 CIC, die eine Exkommunikation von Bischöfen der Priesterbruderschaft St. Pius X. ungültig macht.
Für die Not der Kirche nur ein Beispiel aus Deutschland: Katholische Religionslehrer werden von der Deutschen Bischofskonferenz aufgefordert, ihre Homosexualität vor Schülern zu äußern, um diese zu ermutigen, dasselbe zu tun – Schüler sollen also in der Phase der Pubertät auf schwankende Regungen festgelegt werden, in ihrem Umfeld für immer.
Die Lektüre Ihres Briefes, Heiliger Vater, an die Erzbischöfin von Canterbury ließe eine Bestrafung jener von der FSSPX unerlaubt geweihten Bischöfe geradezu absurd und beinahe boshaft erscheinen.
Zudem würden Sie sich gegen Papst Benedikt XVI. stellen.
Vom regulären Hirten, dem römischen Papst, ungerecht geschlagen zu werden, wird ein Schock und Schmerz für alle Betroffenen sein, eine bittere Bestätigung des kirchlichen Niedergangs.
Als gläubiger Laie wird mich das ebenso schockieren, aber nicht einschüchtern.
„Exkommunikation“ war doch ein verstaubtes Fremdwort der „konziliaren Liebeskirche“.
Sie und Ihr Vorgänger auf der Kathedra Petri haben die echt schismatischen, ja apostatischen Bischofsweihen in China, vorgegeben von der Kommunistischen Partei, anerkannt.
Bitte verzichten Sie auch um Ihrer eigenen Ehre willen auf die Exkommunikation der in weltkirchlicher Notlage weihenden und zu weihenden Bischöfe der Priesterbruderschaft St. Pius X.!
Mit hochachtungsvollen Grüßen!