Fristlos gekündigt wegen AfD-Kandidatur: Hospiz-Mitarbeiterin kämpft um Job und Rechte
Martina Müller war seit Juni 2011 fest im Hospiz Jever beschäftigt und gehörte zu den Mitarbeitern der ersten Stunde. Bevor die ersten Gäste kamen, sei man „auf dem nackten Beton“ unterwegs gewesen, die Türen noch nicht richtig installiert. Später wurde sie 2023 in die Mitarbeitervertretung gewählt und deren Vorsitzende – das Pendant zur Personalratsvorsitzenden. Sie habe sich um Fragen, Anregungen, Sorgen und Probleme der Kollegen gekümmert. Probleme mit der Leitung habe es nie gegeben: „Ich habe meinen Job geliebt und habe viel Vertrauen bei den Mitarbeitern genossen.“
Die fristlose Kündigung sei ein riesiger Schock gewesen, der noch nachwirke. Eine Woche zuvor habe die Geschäftsführung ihr persönlich zu Hause eine Abmahnung überbracht. Auslöser war ein Gruppenfoto der AfD-Kandidaten des Kreisverbands Friesland-Wittmund in der Nordwest-Zeitung. Darin wurde sie aufgefordert, die Kandidatur binnen …alexander-wallasch.de
wir stehen hinter Frau Martina Müller und unterstützen ihren Kampf gegen das Verbrechen der Ausgrenzung,
Die Verfolgung wird schlimmer! Wenn man der Opposition den Raum nimmt, gibt es keine Demokratie mehr!