P. Walbert Bühlmann (2) Über den Vater-Gott der Pygmäen
Bambuti-Pygmäen im Dorf Kero - Der Forscher Paul Schebesta unter Männern. Bild
[...] Die ethnologisch-religionswissenschaftliche Erforschung der Pygmäen steht in engem Zusammenhang mit der Suche nach „religionslosen Völkern“ am Beginn dieses [20.] Jahrhunderts. Verschiedene Gelehrte wandten die Evolutionslehre auch auf die Religion an und meinten, der Monotheismus sei die vorletzte Stufe der religiösen Entwicklung der Menschheit, die vom vorreligiösen Zustand der hordenähnlich lebenden Urmenschen zum Animismus, Totemismus, Manismus über den Polytheismus zum Monotheismus führte, der jetzt seinerseits vom religionslosen Zustand des aufgeklärten, wissenschaftlichen Menschen abgelöst werde. Hier setzte nun Pater Wilhelm Schmidt SVD ein. Er sammelte alles Material über die ältesten heute erreichbaren Völker, zu denen die kleinwüchsigen Pygmäen gehören. Er schickte auch seine Mitbrüder Gusinde, Schebesta, Koppers auf deren Spur. Als …Mehr

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