Schneider: Römischer Ritus ist ein Löwe, den Franziskus einsperren will
Um das Messopfer wiederherzustellen, ist es unerlässlich, dass die Priester dem Herrn zugewandt sind. Das sagte Bischof Schneider vor CrisisMagazine.com (18. März). Er stellt fest, dass:
- die Geistlichen aller großen Religionen in die gleiche Richtung schauen wie ihre Gemeinde
- dies die Haltung im Tempel von Jerusalem war
- die Kirche seit den ersten Jahrhunderten so gebetet hat
- dies ein unveränderliches apostolisches Gesetz ist
- dies für die ältesten Kirchenväter die liturgische Orientierung darstellt
- selbst die lutherische Liturgie dieser Regel folgt.
Die Mode, sich dem Volk zuzuwenden, begann mit den Calvinisten, die weder an das Opfer noch an die Gegenwart Christi in der konsekrierten Hostie glauben. Nach dem Zweiten Vatikanum hielt der Missbrauch Einzug in den ehemals lateinischen Ritus, um ihm die Atmosphäre eines Vortrags oder einer Versammlung zu verleihen.
Schneider kommt zum Schluss, dass der Novus Ordo "mangelhaft" ist, während der Römische Ritus 2007 mit Summorum …Mehr
Wozu schreiben diese Menschen Bücher,
welche die Leser bezahlen müssen?
Die Bibel sagt völlig klar:
Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.
(Matthäus 10,8; EÜ)
Diese Menschen machen in der Zeit der Apocalypse
noch Geschäfte mit Büchern!
Über das Internet könnte dieser Mensch seine Ansichten kostenlos verbreiten!
Welche Art Hirten sollen das sein?
Ein schönes Bild ist für mich auch der Busfahrer. Da würde es uns auch sehr beunruhigen, wenn der Fahrer sich uns während der Fahrt die ganze Zeit freundlich zuwendet. Statt aufmerksam auf die vor uns liegende Straße zu schauen.
Ich schätze die tridentinische Messe auch sehr und finde es schade, dass der Papst solche Regeln erlassen hat. Allerdings sollte man auch nicht zu zweidimensional denken. Gott ist schließlich überall. Da hinten, da vorne, da drüben, in mir und um mir und im Gartenteich ist er auch. Ich möchte damit keinesfalls die alte Messe kritisieren, aber wir können Gott nicht den Rücken zu kehren, weil Gott ja schließlich überall ist. Sonst könnte ich ja den Tabernakel zu hängen und Gott sieht mich nicht. Oder wie Don Camillo das Kreuz umdrehen und Jesus sieht mich nicht. Aber gerade davor solchen Gedanken warnen Priester in einem Buch von 1914.
Im tridentinischen Ritus wird nach Osten gebetet. Zum Tabernakel hin. Aber die Bezeichnung "dem Herrn zuwenden" ist hier, finde ich irreführend. Vorallem falls der Tabernakel mal leer ist, was ja durchaus auch mal vorkommen kann, wenn alle Hostien gebraucht wurden. Dann ist der Leib Christi ja gar nicht im Tabernakel.
Deshalb möchte ich NICHT die alte Messe kritisieren, aber vor einem zweidimensionalen Verständnis warnen.
Gott ist in allen Dingen. Das ist die Lehre des Deismus. Die ganze Welt ist von der Seele Gottes durchdrungen, durch die sie lebt und atmet. Sich nur darauf zu berufen ist eine Verfälschung des wahren christlichen Glaubens. Das Wesen unseres (katholischen) Glaubens ist die Dreifaltigkeit- die Existenz Gottes in der Person des Vaters, in der Person des Sohnes und in der Person des Heiligen Geistes. Ohne das wäre unser Glauben ein Nichts und wir könnten wie Hoppi-Indiander die Bäume anbeten. DerTabernakel ist die Wohnung des dreifaltigen Gottes und die tridentinische Messe ist die Form unsern christlichen Gott anzubeten
Thomas a Kempis schreibt: „Was der Mensch an sich oder anderen nicht zu bessern vermag, das muss er geduldig tragen, bis Gott es anders macht.“
Er stellt fest, dass:
- die Geistlichen aller großen Religionen in die gleiche Richtung schauen wie ihre Gemeinde
- dies die Haltung im Tempel von Jerusalem war
- die Kirche seit den ersten Jahrhunderten so gebetet hat ..... >> Man stelle sich das umgekehrt vor: die Politiker sprechen und zeigen dem VOLK den Rücken. Na das wäre ein Aufschrei. -
Aber GOTT ist schweigsam, daher kann man mit ihm (fast) alles machen, was man will. -
JA, nur will das eben keiner wahrhaben und kehrt ganz höflich, dem Ehrengast den Rücken zu.
Das ist eben der Anstand der heutigen Zeit!
Wenn wir keine Kirchen mehr haben:
.... wird es vermehrt Feldmessen u.ä. geben, sofern nicht Verräter lauern um selbst das unmöglich zu machen - und auf das wird es hinauslaufen, sonst könnte man ja auch die Kirche nützen.
"Um das Messopfer wiederherzustellen, ist es unerlässlich, dass die Priester dem Herrn zugewandt sind."
Unerlässlich ist vielmehr zuerst und vorrangig die Annahme des Tridentinischen Messbuches, wobei die Bezeichnung "Tridentinische Messe" S.E. nicht gefällt - nach seiner eigenen Aussage. Das Warum hätten wir schon gewusst.
Im übrigen bedarf es keiner "Wiederherstellung" des Messopfers, denn die Tridentinische Messe hat für alle Zeit Bestand und kann nicht unterbrochen werden - nach Quo Primum des heiligen Papstes Pius' V.
vermutlich weil die Bezeichnung ,,tridentinisch'' suggeriert, der römische Ritus sei erst mit dem Konzil von Trient eingeführt worden und habe ein anderes, älteres Messbuch abgelöst. So in etwa argumentieren das Liturgische Institut und auch viele moderne Theologen. Wer sich tiefer damit beschäftigt, wird feststellen, dass das Konzil von Trient die bisherigen Missalien sensibel überarbeitet hat. Also kein Vergleich mit dem was die Missa normativa liturgiegeschichtlich darstellt. S.E. wird wohl darauf abzielen, dass der alte Ritus besser als auf Gregor den Großen zurückgehend bezeichnet werden sollte.
Muss Schneider die "moderne[n] Theologen oder sonstige liturgische Machenschaften interessieren? "tridentinisch" suggeriert gar nichts, weil jeder wissen muss, was es mit dem Tridentinischen Messbuch für eine Bewandtnis hat und Schneider weiss es auch. Es gibt also kein "vermutlich".
Wir brauchen keine andere Bezeichnung für den Ritus, der beim Konzil von Trient für alle Zeit festgesetzt wurde - durch einen heiligen Papst.
Die Mächtigen unterdrücken ihre Völker weil sie es können!
„Die Wahrheit ist wie ein Löwe. Man muss sie nicht verteidigen. Lass sie einfach los. Sie wird sich selbst verteidigen,” spricht der Hl. Augustinus.
Deshalb versucht der heutige Mensch, vorallem in Machpositionen seine Lügen als Wahrheit zu verkaufen, bezichtigt den Warhaftigen der Lüge und spricht von Fakten ohne jemals mit Fakten belegen zu können. Aber Lügen haben bekanntlich kurze Beine