„Gott ist zu Brot geworden“ – Leo XIV. vertauscht Subjekt und Objekt
„Gott ist zu Brot geworden“ (Dio che si è fatto pane), sagte Leo XIV. am 5. September bei einer Audienz mit den „Perpetual Adorers of the Blessed Sacrament“.
Wörtlich genommen deuten diese Worte auf die Häresie der „Impanation“ hin: das göttliche Wort, vereint mit Brot, das Brot bleibt, in gewisser Weise analog zur Menschwerdung.
Die katholische Lehre ist die Transsubstantiation. Nach der Wandlung bleibt die Substanz des Brotes nicht mehr bestehen. Nicht Gott wird zu Brot, sondern das Brot wird zum Leib Christi.
Die wohlwollende Auslegung lautet, dass Leo XIV. eine fromme oder metaphorische Sprache verwendet.
Benedikt XVI. bediente sich einer ähnlichen Ausdrucksweise. Im Jahr 2008 sagte er, dass Christus „si è fatto pane“ („Brot geworden ist“), und im Jahr 2005 sprach er von der Hostie, „nella quale Gesù per noi si è fatto pane“ („in der Jesus für uns Brot geworden ist“).
AI-Übersetzung
@Josefa Menendez , das sichtbare, tastbare und schmeckbare Brot ist nach der Konsekration die species (die Akzidenzien). Anstelle der den Sinnen unsichtbaren Brotsubstanz ist die den Sinnen ebenso unsichtbare Substanz des Leibes Christi getreten, welche der ganze verherrlichte Christus mit Leib und Seele, Gottheit und Menschheit ist. Die eucharistische Realpräsenz besteht und vergeht mit der Brotspecies.
"Kein Brot ist da, nicht bei noch nah in Hostia!
Das, was da ist, Herr Jesu Christ, Du selbser bist!" - dichtete theologisch ganz korrekt Friedrich von Spee.
Also: is nix mit Ihrer Theorie oder der des Papstes!
Man sollte Häresien nicht zu schützen suchen!
@Bethlehem 2014 , Sie haben meinen Kommentar anscheinend nicht verstanden. Er widerspricht Spee ja gar nicht. Lesen Sie bitte die betreffenden Abschnitte im Katechismus und/oder in einer traditionellen Dogmatik.
Prevost hat diese Häresie schon mal im Juni 2026 gesagt. Es ist nicht das erste Mal. Die Wahrheit lautet: Das Brot wird zum Leib Christi.
Eine verkürzte Rede für "Brot des Lebens" (Messkanon: Brot des Lebens und Kelch des Heils...). Leicht missverständlich, aber nicht häretisch.
... ganz so einfach ist das nicht, denn Jesus IST das Brot des Lebens und WIRD es nicht! Also: wenn der Papst in einer entscheidenden Frage Luthers Worte verwendet, sollte dies nicht gerechtfertigt werden, sondern korrigiert.
In der Gabenbereitung der Heiligen Messe betet der Priester: "Wir bringen dieses Brot vor dein Angesicht, damit es uns das Brot des Lebens werde." Denken Sie darüber nach