Bischof Glettler verwies auf ein Projekt in Innsbruck, bei dem die Pfarrkirche Petrus Canisius teilweise umgestaltet wird. Dort entsteht eine Boulderhalle, während der Altar im Zentrum erhalten bleibt und weiterhin liturgisch genutzt wird. "So eine Transformation birgt natürlich logistische und emotionale Herausforderungen", sagte Glettler. "Wir müssen im Dialog die Gläubigen auf diesem Weg mitnehmen, da solche Veränderungen oft irritieren." Gleichzeitig betonte er, die Kirche bleibe auch in dieser Transformation "der Raum, wo man nichts liefern muss, wo der Mensch zur Ruhe kommt und Gott begegnet".
Mit der Schenkung an die Piusbruderschaft ist der Minoritenkirche in Wien erspart geblieben, von der Erzdiözese als Party- und Kletterhalle mißbraucht zu werden.