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Stefan B.

DBK-Bischof Bätzing bestätigt zur Eröffnung der Vollversammlung in Fulda die vollständige Aufgabe des Absolutheitsanspruch der katholischen Wahrheiten und ergeht sich in Relativismus, Ökumenismus und Anbiederung an den linksliberalen Zeitgeist. Nachfolgend ein paar Passagen aus seiner Predigt, die er beim Eröffnungsgottesdienst der Herbst-Vollversammlung der Dt. Bischofskonferenz gehalten hat.
"Die Bedeutung als Sakrament und Instrument des Heils muss nicht exklusiv verstanden werden, wie es über Jahrhunderte geschah („extra ecclesiam nulla salus“; das traditionelle Verständnis muss auch nicht verworfen werden, aber interpretiert und relativiert kann es zu einer universellen Heilshoffnung weiterentwickelt werden, die auch in anderen Religionen Heiliges, Wahres und Gutes erkennt."
(...) "Zum einen braucht es eine deutliche Zurückweisung jener merkwürdigen neointegralistischen Versuche, die in rechtskonservativen Kreisen an den Rändern der Kirche ersponnen werden – vermutlich aus purem Unwillen oder Unfähigkeit heraus, sich mit den gesellschaftlichen Entwicklungen einer säkularen Welt und weltanschaulich neutralen Staaten in einen konstruktiven Dialog zu begeben. Solche Gläubige machen sich mitunter zu Handlangern derer, die den antidemokratischen Umbau ganzer Staaten im Sinn haben und das Weltgefüge einseitig politisch, wirtschaftlich und ideologisch verändern wollen."
(...) "Statt ständig zu fragen, was alles „nicht mehr“ geht und funktioniert, könnten wir beherzt nach dem suchen, was wir in unserem Einsatz für die Menschen und als Beitrag für unsere Gesellschaft „noch nicht“ beherzt genug aus den Quellen unseres Glaubens beitragen. Und da wir es nicht allein schaffen können und müssen – wie es in den vergangenen Zeiten christentümlicher Milieus erdacht wurde, suchen wir doch nach guten Nachbarn, nach Menschen guten Willens, die uns einladen, mit ihnen zusammenzuwirken. Viel zu oft lassen wir uns noch von den Unglückspropheten und ihrer Sicht auf die Welt anstecken und in starre Abwehrhaltung versetzen. Ich möchte auf die Suche nach Kooperationen der Hoffnung gehen, mit denen wir die Saat des Reiches Gottes gemeinsam ausbringen – vor allem in den großen Herausforderungen Krieg, Migration, Klimanotstand und Künstliche Intelligenz, die Papst Leo XIV. für unsere Zeit identifiziert hat."

1750
Ursula Sankt

Brandgefährlch ist das