Ischa

Vir, Virus, Vira - soviel Gendersprachunterricht muss sein

Virus: Auf deutsch: Gift (n), Gifttrank (m), Giftstoff (m), Feuchtigkeit (f), Schleim (m)
Vir: Auf deutsch: Mann (m), Held (m), Ehemann (m), Mensch (m), pl: Leute (pl), Krieger (m,pl), Mannschaft (f), Fußvolk (n)
Die Wenigstens wissen, dass der Stamm "vir" beiden Substantiven zugrunde liegt. "Vir" im Indogermanischen bedeutet "Macht", "Kraft", "Gewalt". Durch die dritte syrische Lautverschiebung kam es dann zur Endung -us. Damit wird deutlich, dass der Mann eigentlich "das Giftige" oder "das Schleimige" ist. Das Virus ist ein Krieger, der die Welt bedroht.
Im Rahmen der heutigen Gendersprache finde ich das sehr ungerecht. Es müsste auch die "Vira" (f.) geben. Die "Virae" (pl.) sind die die giftigen, feuchten Frauen. Die breiten sich schon seit hundert Jahren ungehemmt aus.
Ganz verwirrend aber wird die Sache, wenn zum indogermanischen "Vir" der arabische Artikel "al" tritt, denn "vir-al" ist eine Steigerung zu Vir, Virus, Vira.
Das Giftige, Schleimige betrifft dann jeden. Das können …Mehr

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Ischa

Der gleiche "hochwissenschaftliche" Ansatz! 😎

Don Reto Nay

Das ist hochinteressant. Dann muss zwischen vir und virus ein ähnlicher Zusammenhang herrschen wie zwischen "Dame" und "dämlich"? 😂