Vir, Virus, Vira - soviel Gendersprachunterricht muss sein
Vir: Auf deutsch: Mann (m), Held (m), Ehemann (m), Mensch (m), pl: Leute (pl), Krieger (m,pl), Mannschaft (f), Fußvolk (n)
Die Wenigstens wissen, dass der Stamm "vir" beiden Substantiven zugrunde liegt. "Vir" im Indogermanischen bedeutet "Macht", "Kraft", "Gewalt". Durch die dritte syrische Lautverschiebung kam es dann zur Endung -us. Damit wird deutlich, dass der Mann eigentlich "das Giftige" oder "das Schleimige" ist. Das Virus ist ein Krieger, der die Welt bedroht.
Im Rahmen der heutigen Gendersprache finde ich das sehr ungerecht. Es müsste auch die "Vira" (f.) geben. Die "Virae" (pl.) sind die die giftigen, feuchten Frauen. Die breiten sich schon seit hundert Jahren ungehemmt aus.
Ganz verwirrend aber wird die Sache, wenn zum indogermanischen "Vir" der arabische Artikel "al" tritt, denn "vir-al" ist eine Steigerung zu Vir, Virus, Vira.
Das Giftige, Schleimige betrifft dann jeden. Das können wir uns gut am deutschen Wort "Al"-les verdeutlichen. Hier sehen wir ganz klar den verderblichen Einfluss des Arabischen.
Falls das jemand "al"-bern findet, hat er damit wahrscheinlich Recht.