Klaus Elmar Müller

Bischofsweihen der Piusbruderschaft abzulehnen, heißt die Muttergottes zurückzusetzen

Teils ausdrücklich auch gegen Bischof Athanasius Schneider, vor allem aber gegen die Priesterbruderschaft St. Pius X. formiert sich eine Phalanx hochrangiger Geistlicher von ansonsten konservativer Gesinnung. Das von denen bislang Kritisierte wird plötzlich kleingemacht, als läge keine kirchenweite Notlage vor.
Hier indes wiederum ein wichtiger Aspekt, nämlich die neue päpstliche Reduzierung der Mariologie, also der Lehre über die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria:
Der amerikanische Pater Paul Robinson FSSPX (Foto), der außer Theologie auch Ingenieurswissenschaft, Mathematik und Informatik studiert hat, analysiert im "Athanasiusboten" (März 2026) die päpstliche Lehrnote "Mater populi fidelis", welche es für "immer unangemessen" erklärt hatte, die heilige Muttergottes als "Miterlöserin" und "Mittlerin aller Gnaden" zu bezeichnen.

Pater Robinson wirft dem Dokument Protestantismus und Heuchelei vor und schreibt unter anderem:


"Wenn die Muttergottes nicht Miterlöserin ist, dann (...) zertritt die Muttergottes der Schlange nicht den Kopf (...)
Der Text vermeidet tunlichst die offene und einfache Häresie, aber ist giftdurchtränkt (...)

Das Dokument stellt eine protestantische Sicht auf das Verhältnis zwischen unserem Herrn Jesus Christus und der Muttergottes dar. Aus dieser Sicht besteht eine Konkurrenz".
Schon gegen die protestantisierenden Jansenisten vor1700 habe der hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort gesagt:
"(...) niemals ehrt man Jesus Christus mehr, als wenn man Seine heiligste Mutter ehrt".

Pater Paul Robinson desweiteren über das Dokument "Mater populi fidelis":
"Es ist leicht, hier eine gewisse Heuchelei des Verfassers, Kardinal Victor Fernández, hervorzuheben. Er empfindet nagende Beunruhigung darüber, daß die Titel 'Miterlöserin' und 'Mittlerin aller Gnaden' bei den Gläubigen Verwirrung anstiften und ihrer Vereinigung mit Gott im Wege stehen könnten (...)
Es beunruhigt ihn allerdings weit weniger, daß seine Erlaubnis in 'Fiducia supplicans', homosexuelle Paare zu segnen, ihnen eine irreführende Botschaft vermittelt oder sie gar in den Irrtum führen könnte."

Die Einschränkung der traditionellen Lehre über die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria, die der Heilige Vater Leo XIV. verfügt hat, Kardinal Fernández bestätigend, bedeutet m.E. eine weltweite Krisenlage des katholischen Glaubens und berechtigt laut Canon 1323 CIC zu Bischofsweihen auch ohne Billigung des Papstes.
Es sei denn, die Lehre über die hl. Maria wäre eine Nebensache, hätte nur einen unwesentlichen Bezug zum Erlösungswirken Gottes, wie das unsere protestantischen Mitchristen glauben.


Die Zitate von Hochwürden Pater Robinson in "Athanasiusbote" März 2026, Seiten 8-10: Neue Ausgabe des St.Athanasius Boten
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Aquila

Solange die Piusbruderschaft (durch Predigten und schriftlich) an der (dogmatisch falschen und in pastoraler Hinsicht spaltenden und verwirrenden) Aussage festhält, die „NEUE MESSE” sei grundsätzlich schlecht, wird es wohl keine gemeinsame Basis mit Rom geben.
Das ist so schade und traurig, weil die Piusbruderschaft segensreich wirken könnte, wenn sie die (würdig zelebrierte) „NEUE MESSE” ebenfalls als das wahre Messopfer betrachten würde!

Rainer Gast

boah ey....
@Aquila hast du darüber nachgedacht, was du hier von dir gibst?
Jesus selbst sagte, niemand kann 2 Herren dienen!

ingrid kaletka

Je mehr unsere HEILIGE GOTTESMUTTER vom antichristlichen Vatikan geschmäht wird, desto mehr lieben und verehren wir sie als MITERLÖSERIN und MITTLERIN ALLER GNADEN und desto mehr beten wir den HEILIGEN ROSENKRANZ, die WAFFE DER ENDZEIT GEGEN SATAN UND SEINE ANHÄNGER!