Digitale Überwachung und Menschenwürde: Eine katholische Sicht auf die geplante EU-Chatkontrolle
Digitale Überwachung und Menschenwürde: Eine katholische Sicht auf die geplante EU-Chatkontrolle
In den vergangenen Monaten wird in Europa erneut über Gesetzesinitiativen gesprochen, die Anbieter wie WhatsApp oder Telegram befugen oder verpflichten könnten, private Nachrichten automatisiert zu scannen. Unabhängig vom konkreten politischen Ausgang stellt sich für Christen die Frage:
Welche moralischen Maßstäbe gibt uns der Glaube, wenn staatliche Systeme tief in die Privatsphäre eingreifen?
1. Die Menschenwürde als Fundament
Die katholische Kirche lehrt, dass jeder Mensch als Ebenbild Gottes geschaffen ist (Gen 1,27). Daraus folgt die unveräußerliche Würde des menschlichen Gewissens, seiner Freiheit und seiner innersten Gedankenwelt.
„Die Würde des Menschen gründet in seiner Erschaffung zum Bild und Gleichnis Gottes.“
— Katechismus der Katholischen Kirche (KKK) 1700
Digitale Kommunikation ist heute ein Teil dieser inneren Sphäre. Sie ersetzt Briefe, Gespräche und Familienfotos. …Mehr
Digitale Überwachung und Menschenwürde: Eine katholische Sicht auf die geplante EU-Chatkontrolle
Am besten ist's: man führt keine Chats...Handyverbot im Bundestag...und aus!!!!
Australien: Teenager klagen gegen neues Social-Media-Gesetz
Australische Jugendliche wollen die geplante Verschärfung der dortigen Social-Media-Gesetze in letzter Minute verhindern. Die Gruppe „Digital Freedom Project“ gab heute bekannt, sie habe ein Verfahren vor dem Obersten Gerichtshof des Landes angestrengt.
Darin träten zwei 15-Jährige stellvertretend als Kläger auf. Vor rund einem Jahr hatte das Parlament in Canberra ein Gesetz verabschiedet, das Jugendlichen unter 16 Jahren den Zugang zu sozialen Netzwerken wie TikTok und Instagram verbietet.
Es ist die höchste Altersgrenze, die jemals in einem Land für die Nutzung solcher Plattformen festgelegt wurde. Sie soll am 10. Dezember in Kraft treten. Dann werden mehr als eine Million Konten von Nutzerinnen und Nutzern unter 16 Jahren abgeschaltet.
Das „Digital Freedom Project“ kritisierte das Gesetz als grob überzogen. Kommunikationsministerin Anika Wells verteidigte die Verschärfung des Jugendschutzes. „Die Regierung steht weiterhin entschlossen auf der Seite der Eltern und nicht auf der Seite der Plattformen.“
Medienberichten zufolge plant auch die Videoplattform YouTube eine Klage.
red, orf.atAgenturen
Gebetsapps: Spirituelles Angebot mit Haken
Ich muss lachen, mit welcher Vehemenz die Leute immer noch glauben, dass man "nur" im Social-Media Bereich überwacht werden kann oder wird...siehe GTV & KI Diskussion...man vergisst dabei, dass jede Handyverwendung unglaublich mehr Informationen bereit stellt...wem und wozu auch immer.
Ich habe kein Handy...zwei weitere Personen in meinem Umfeld ebenfalls nicht...wir gelten mittlerweile als Exoten!
Aktualisierung am 24. November 2025: Mit einem schmutzigen Trick versucht man, Chatkontrolle durchzusetzen, obwohle es im Ministerrat keine Mehrheit dafür gibt.
"Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt".
vor 1 Stunden in Kommentar, 1 Lesermeinung
Wenn ein paar Linksmedien/Katholiken gegen die Gebets-App Hallow mobil machen, dann zeigt das, dass das eigene Angebot einfach schwach ist und wie gut die APP wirklich ist - Ein Kommentar von Roland Noé