In "Töten oder sterben lassen" schreibt Spaemann schon vor 20 Jahren vom gesellschaftlichen Druck auf die "Alten" sich "töten" zu lassen.
Was mich jedoch besonders wundert, ist die Tatsache, dass gerade Frauen gegen diesen Wertewandel nicht protestieren, obschon sie die Leidtragenden sind.
Denn gerade das Weib wird älter, ist finanziell ärmer und schließlich schutzlos. Gerade sie werden eher "exekutiert" oder zum "Pseudosuizid" gedrängt werden.
Es ist nur ein kleiner Schritt vom „Recht zu Sterben“ hin zur Pflicht zu sterben. Der „Freie Tod für freie Bürger“ ist eine Illusion jener, die denken, man könne die Büchse der Pandora nach Belieben öffnen und wieder schließen. vollekelle.de/…/vom-freitod-zum…
Heute ist es die Sterbehilfe und morgen... ? Natürlich stimmt die Mehrheit der Menschen zu, wurde sie doch durch Jahre hindurch weichgeklopft ! Der christliche Aspekt wurde ausgeklammert. Heute entscheiden Richter in vielen Bereichen des Lebens, so auch über Leben und Tod, wie bei der Abtreibung ! Morgen schon kann es die Euthanasie sein, um alte und kanke Menschen zu entsorgen ! Denn diese gottlose Entwicklung geht immer weiter ...
Auch das eigene Leben gehört einem nicht allein, sondern auch den anderen und vor allem Gott, der es uns geschenkt hat.
Der Staat hat das Recht und die Pflicht, auch Grenzen der "Selbstbestimmung" aufzuzeigen, sonst dürfte er ja überhaupt keine Gesetze mehr erlassen! Das sollten auch Verfassungsrichter eigentlich wissen!