US-Erzbischof: „Ich habe innerhalb der FSSPX aufrichtige Katholiken und starke Familien kennengelernt“
Erzbischof Bernard Hebda von Saint Paul und Minneapolis äußerte sich am 2. Juli zu den Bischofsweihen durch die Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX):
„In den zehn Jahren, in denen ich diese Ortskirche leite, habe ich viele aufrichtige Menschen kennengelernt, die regelmäßig oder gelegentlich in den Kapellen der FSSPX auf dem Gebiet unserer Erzdiözese den Gottesdienst besuchen. Ich bin beeindruckt von der Stärke ihrer Familien und ihrem Bekenntnis zu traditionellen katholischen Werten.“
Er räumt ein, dass die Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe diese in besonderer Weise betreffen wird, und hofft, dass sie diesen nicht darin folgen werden, „sich von Papst Leo XIV. abzuspalten“.
Monsignore Hebda wies zudem darauf hin, dass die traditionelle lateinische Messe an sechs Orten in der Erzdiözese gefeiert wird, und fügte hinzu: „Ich bin zuversichtlich, dass diejenigen, die die traditionelle lateinische Messe bevorzugen, hier ein Zuhause finden können.“
AI-Übersetzung
Die Einhaltung des depositum fidei findet im Alten Ritus vollkommene Entsprechung. Die Traditionelle Lateinische Messe ist nicht eine von zwei Möglichkeiten. Es gibt nur eine katholische Kirche, das ist die, die die Tradition fortsetzt.
Ich möchte dem Erzbischof nichts Böses, aber: es geht hier gar nicht um ein "Bevorzugen" der überlieferen Liturgie. Es geht letztlich im die Integrität des katholischen Glaubens.
Dem modernen Materialisten ist eben alles eine konsumistische Geschmackswahl. Trotzdem ist dies eine gutwillige Geste.
Und was täte dieser Bischof, wenn die Anweisung aus Rom käme, diese sechs Standorte der traditionellen lateinischen Messe zu schließen? Die gibt es schließlich nur, weil die FSSPX in der Nähe ist. Er fordert aus seiner gut bestallten Position andere zu einem Risiko auf, das er selbst nicht eingeht.
"Monsignore Hebda wies zudem darauf hin, dass die traditionelle lateinische Messe an sechs Orten in der Erzdiözese gefeiert wird, und fügte hinzu: „Ich bin zuversichtlich, dass diejenigen, die die traditionelle lateinische Messe bevorzugen, hier ein Zuhause finden können.“"
Nicht wenige Bischöfe weltweit, versuchen zu retten was noch zu retten ist, ohne dem Papst entgegentreten zu wollen.
Kompromisse machen, das ist das Gebot der Stunde. Monsignore Hebda geht da meiner Ansicht nach einen guten Weg.
Monsignore Hebda ist wohl genau so ein Wolf im Schafspelz wie alle anderen Novus Ordo Bischöfe, er verpackt es lediglich klüger, wobei er wohl nicht kapiert, dass es gar nicht so sehr um die Form der Messe geht, sondern um gelebten Glauben, denn nur dieser kann ein echtes Beispiel geben und lenken.
Offensichtlich bewundert er den gelebten Glauben der Familien, die FSSPX betreut werden.