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Gloria Global am 5. November 2018
Schweizer Nuntius empfiehlt die Alte Messe
Der aus den USA stammende Schweizer Nuntius Thomas Gullickson empfiehlt auf seinem Blog ein Video des kanadischen Webdesigners und katholischen Konvertiten Brian Holdsworth. Holdsworth besuchte am Christkönigssonntag mit Frau und fünf Kindern zum ersten Mal eine Alte Messe. Zitat: „Da war kein Geschwätz. Die Menschen waren dort, um Gott im Gebet zu suchen.“
Gemeinsamer Weg zu einem gemeinsamen Ziel
Holdsworth erlebte die Gläubigen als eine grosse Einheit, was er beim Novus Ordo Messen ganz selten bemerkt. Für ihn stellen hundert verschiedene Zugänge zu Gott keine gesunde Vielfalt dar. Das alltägliche Leben biete genug Individualismus und Selbstbespiegelung. Diese Dinge würden höchstens zu Zwietracht führen.
Ironie der Kirchengeschichte
Holdsworth bemerkte, dass die Gläubigen aktiv und konzentriert an der Messe teilnahmen, während viele im Novus Ordo häufig zerstreut seien. Er bezeichnet es als Ironie, dass die Einführung der Neuen Messe mit dem Versprechen einer „tätigeren Teilnahme“ verbunden wurde.
Eine Blase von Frieden und Ruhe
Holdsworths Ehefrau sagte, dass sie sich während der Messe in einem Raum von Frieden und Ruhe gefühlt habe. Das sei ein Stück Himmel gewesen, wo man sich selbst in Stille und Gebet vergessen könne.
Schlussfolgerung und eine große Frage
Das Paar rechnete damit, dass die Alte Messe anders sei, aber – Zitat: “wir hätten nicht erwartet, dass sie so anders ist”. Es stellt sich ihnen die Frage, wie die Kirche ihren jahrtausendealten Ritus mit einer einzigen Handbewegung wegwischen konnte, um etwas radikal anderes durchzudrücken. Holdsworth ist darüber schockiert, wie schnell die Messe durch einen Ritus ersetzt wurde, der die Versprechungen, mit denen er antrat, nicht erfüllen kann.
Zukunftsmusik
Erzbischof Gullickson bezeichnet Holdsworths Video als ein Meisterwerk und Bestätigung für Papst Benedikts Erkenntnis, dass eine gegenseitige Befruchtung der beiden Riten einen Fortschritt bedeute. Gullickson empfiehlt das Video als Schritt in eine Zukunft, die – Zitat – „schneller kommen könnte, wenn wir empfänglicher wären.“

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Delphina

www.youtube.com/watch

alfredus

Jeder Rosenkranz und jedes Gesätzchen ist ein Dank an unsere liebe und treue Muttergottes, gleichsam ein duftender Blumenstrauss @Tina 13 ! Der Rosenkranz ist eine der Voraussetzungen damit uns die Gottesmutter helfen und für uns bitten kann. Damit erfüllen wir eines ihrer Wünsche von Fatima. Kein Gebet ist umsonst gebetet, es gereicht uns immer zum Segen. 🙏 🙏 🙏

Tina 13

Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein.

Tina 13

Die Muttergottes im Ave Maria grüßen, heißt ihr Rosen schenken

Ein weiterer Kommentar von Tina 13

ZEUGNIS GEBEN >Mein Zeugnis vom Fasten<

alfredus

Die " Alte Messe ist ewig Neu " ! So wie ein Edelstein kostbar bleibt und Gold auf ewig strahlt, so ist es bei dieser gottgewollten " Heilgen Messe aller Zeiten .. ! Die lateinische Kirchensprache, heute bewusst als störend und nicht zeitgemäß hingestellt, war das verbindende Glied einer dem Wort nach wirklichen Weltkirche und den Freimaurern verhasst. Zu einer Abschaffung der lateinischen Kirchensprache, hätte die Mehrzahl der Konzilsväter nicht zugestimmt und trotzdem geschah es. Ab hier muss man erkennen, dass die Kirchenfeinde, auch Progressisten genannt, schon damals sehr stark waren und durch die Konzilspäpste Unterstützung und Zuspruch erfuhren. Jeder der nachfolgenden Päpste hätte hier was tun können, doch sie waren offensichtlich schon damals nicht frei. So kam es zu dem was heute die " Alte Messe " ersetzen soll. 🤫 🙏 🤬

Melchiades

@Klaus Elmar MüllerEugenia-Sarto
Bloss keine Anpassung an die tridentinische Messe.
Anpassung wäre in diesem Sinne eigentlich eher wie es Prof. Dr. Georg May schrieb ; und somit würde aus der NOM im Grunde die tridentinische Messe in Deutsch.Was, wenn man ehrlich ist, gerade den vielen Katholiken, die nun die eher protestantische Neue Messe besuchen, helfen würde sich an die wahre heilige Messe zu gewöhnen. Wäre dies ein Kompromiss ? Ja, aber Luther & Co würden zu Recht wieder vor der Tür stehen und nicht gedanklich in die Kirche bzw. in den Ritus eindringen können. Und aus der Kirchengeschichte wissen wir, dass der Papst es schon mal erlaubt hatte, dass die wahre heilige Messe in der Landessprache zelebriert wurde. Also weshalb sollte man sich gerade nicht bei etwas so wichtigen, wie gerade das Zelebrieren der wahren heiligen Messe zu nutze machen ? Wenn viele Katholiken gerade vor dem Latein zurück schrecken ? Denn so wäre die ganze Anpassung nur auf die Sprache bezogen nicht auf den Ritus selbst und alle Katholiken würden letztendlich nur eine heilige Messe feiern, nämlich die tridentinische Messe. Was so denke ich, um einiges besser wäre, als das, was wir heute miterleben bzw. erdulden müssen. Da die NOM und die tridentinische Messe nicht einmal mehr den gleichen Sinn verfolgen. Denn eine Messe, wo der Mensch der Mittelpunkt steht ( der Herr eher einer Randfigur gleicht) und die heilige Messe aller Zeiten, die den Opfer des Herrn in allem gedankt, haben keine Ähnlichkeit. - Oder, als kleiner gedanklicher Scherz. Könnte sich auch nur ein Katholik vorstellen, dass in einer tridentinische Messe der Tabernakel irgendwo an der Seite oder ( übertrieben gesagt) in der Besenkammer versteckt wird ? Oder man verzweifelt Ausschau nach Kniebänken und Kommunionsbänken hält ? Nein !!! Siehst, und genau da, würde dann der Deubel an den Hörner gepackt werden, weil der Tabernakel auf Seinen Platz zurück kehrt und so mancher Pfarrer sich wo hin beißen müsste , weil er genau diese Bänke zu Feuerholz verarbeitet hat und sie nun neu kaufen muss.

Ein weiterer Kommentar von Tina 13
Tina 13

Gekommen von den vier Winden, versammelt zum Festmahl Gottes

Erich Foltyn

ich habe einmal als junger Bursch ein Buch in die Hand bekommen mit dem Titel "Liturgie", weil ich wollte wissen, was da in der Hl. Messe vor sich geht, aber ich habe kein Wort verstanden. Und so kenne ich mich im Alter noch immer nicht aus.

Erich Foltyn

Jesus soll ja gesagt haben, er mag die Lauen nicht, das hat ja den Grund, daß man sich für Gott entscheiden soll ohne Vorbehalte. Also muss man sich entweder in die Kirche hinein arbeiten unter Hintanstellung von Berufs- und Familien-Interessen und je frömmer man ist, desto mehr wir von einem verlangt oder man muss davon gehen, weil Jesus mag einen nicht. Oder man lebt halt im Rang des ewig Lauen, aber da ist man nicht allein. Man kann sich aber nicht einfach zu den Frömmeren dazu stellen. Eigentlich ist jeder ein Lauer, der nicht voll im Kirchendienst ist. Es gibt aber bei den Lauen auch verschiedene Intenstitäten. Und die Hl. Messe ist halt ihrer Gestaltung nach auch ein Mittel, um die Leute zu unterscheiden und ihnen das bewußt zu machen. Aber die Gründe, warum Menschen nicht in die Kirche gehen sind oft jenseits von allem, was die Kirche beeinflussen kann. Hier ist nicht genug Platz, um Beispiele zu schreiben.

2 weitere Kommentare von Erich Foltyn
Erich Foltyn

@SvataHora man kann sich schon entfremden, wenn man in der Hl. Messe nicht mitbeten und nicht mitsingen kann, weil man den Text und die Lieder nicht kennt und wenn es plötzlich alles anders ist und man weiss nicht, wann man niederknien und aufstehen muss. Aber es ist ja der Sinn, den Spreu vom Weizen zu trennen und es waren da erfahrungsgemäß ein Teil der Kirchenbesucher sehr wohl eingeweiht, wie die Messe läuft. Ich selber müßte ja erst mit viel Zeit und Mühe in der Pfarre singen lernen, woher das Andere können weiß ich nicht. Sie sind dann irgendwann vormittags dort und bekommen da Insider-Informationen und ich weiß ja gar nicht, wo das ist. Aber deswegen bin ich nicht gegen die Kirche, es kann jedem immer wieder passieren, daß er etwas nicht weiß und steht dann da wie die Kuh vor dem neuen Tor. Aber in meinem Alter mache ich mir nix mehr draus.

Erich Foltyn

die Tridentinische Messe war das Arrangement, daß ein engerer Kreis gebildet wurde um den Klerus, der getrennt war vom normalen Kirchenvolk. Das muss man aber hinnehmen, daß man nicht überall dazu gehört, wenn man die Voraussetzungen nicht hat. Einerseits schloss es Kleingläubige aus, weil sie sich nicht auskannten und die entsprechenden Kontakte nicht hatten, andererseits erzeugte es einen Ehrgeiz aufzusteigen. Die Öffnung der Kirche hat damals schon einen Sinn gehabt, aber schließlich löst sich alles in Nichts auf und man muss wieder zumachen. Vor allem soll aber kein Kirchenmann in den Medien auftreten. Die Öffentlichkeit vernichtet jeden.

Ministrant1961

Wehrter @Reaktionär Katholisch, bei vielen was sie schreiben, bin ich zumeist einverstanden. Vieles sehe ich ähnlich wie sie, aber heute muß ich ihnen einmal widersprechen. Sie schreiben, die überlieferten Messe aller Zeiten würde nur dann Sinn machen, wenn die Menschen bereits tief in der kath Wahrheit stehen. Das bezweifle ich. Ganz im Gegenteil finde ich, hat die hl. Messe aller Zeiten, eine unglaublich große Wirkung auf alle, die sie feiern, selbst kirchenferne Personen, die aus irgendwelchen Gründen, bei einer tridentinischen Messfeier zugegen waren, sind oft ganz ergriffen aus dieser Messe raus gekommen, was ich selbst schon so erlebt habe. Das ist auch der Grund, warum Personen die die alte Messe jeden Sonntag feiern, eigentlich so gut wie nie, irgendwann nicht praktizierenden Katholiken werden. Nom Messebesucher sind hier x Mal gefährdeter, ein gutes Glaubensleben aufzugeben.

Eugenia-Sarto

@Reaktionär Katholisch Zumindest enthält die neue Messe ein Gift. Nämlich das des Protestantismus. Es ist geradezu erschütternd, dass schon manche Katholiken die neue Messe nicht mehr von der protestantischen unterscheiden können. Es gibt noch gute Priester, die die neue Messe würdig zelebrieren. Das habe ich auch erlebt.
Wenn aber schon Kardinal Ottaviani feststellte, dass die neue Messe ein auffallendes Abrücken der katholischen Theologie der heiligen Messe darstellt, dann müssen wir diese Aussage auch ernst nehmen.
Es ist eben nicht Gott gefällig, dass die Liturgie an katholischer Glaubenssubstanz verloren hat.
Vor allem ist der Opfercharakter bei vielen neuen Messen nicht mehr gesichert. Zum Schaden der Gläubigen.

Tina 13

Mission Angelus