Aus „er/sie/es“ wird „sie*er, si_er, xier, nin, sier oder dey …“
Ein Gastbeitrag von Josef Kraus
Genderideologen kennen, wenn es um die Produktion von sprachlichem Irrsinn geht, kein Halten mehr. Die mit „Glottisschlag“ (logopädiebedürftigem Zungenschnalzer) herausgestotterten Gender-Pluralformen „BürgerInnen/Bürger*innen/Bürger/innen, Bürger_innen/Bürger:innen“ reichen ihnen nicht aus. Nun wollen sie mit tatkräftiger Unterstützung des ZDF das ganze System der Pronomen umkrempeln. Es sind dies Leute (oder Leut/:*_Innen?), die nominell nicht selten mit Professorentiteln daherkommen; dann nennen sie sich hochtrabend „Genderlinguisten“ mit entsprechenden Dissertationen oder gar Habilitationsarbeiten. Solchermaßen kamen schon vor Jahren solch abstruse Wortschöpfungen wie „das Lehrix“, das „Professix“ zustande. Letzteres an der Humboldt-Universität Berlin. „Wissenschaftsstandort Deutschland“ eben! Um wie viel kreativer sind da doch Namen wie Asterix, Obelix, Majestix, Troubadix, Idefix …?
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Hoffentlich verwenden die Sprecher und Sprecherinnen, Moderatoren und Moderatorinnen, Experten und Expertinnen in den Mainstream-Medien bald möglichst viele dieser abartigen Wortschöpfungen, damit man sie gar nicht mehr versteht (was für unsere Seele und unsere Nerven besser wäre)! (Ihr Gender-Plural-Gequatsche ist jetzt schon schwer zu ertragen!)
Also, liebe Exqert:innen: Bitte noch mehr Englisch (shoppen, distance-learning, social Media, outlet center, carsharing, haircutting...) und noch mehr Wort-Verunstaltungen und noch radikalere Vermeidung männlicher Substantive (also: „Studierende”, „Flüchtende”, „Handwerkende”, „Radfahrende”, „Taxilenkende”, „Totengrabende”, „Mordende”, „Richtende”, „Mesnernde”...), dann hört Euch wenigstens niemand mehr zu!