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„Eine Erläuterung kann keine Exkommunikation bewirken“

Am 2. Juli veröffentlichte das Dikasterium für die Glaubenslehre unter der Leitung von Kardinal Víctor Fernández ein Dekret sowie eine begleitende Erläuterung zur Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX). InfoVaticana.com weist darauf hin, dass die beiden Dokumente eine sehr unterschiedliche rechtliche Tragweite haben.

Das Dekret erklärt, dass die sechs Bischöfe, die unmittelbar an den unrechtmäßigen Bischofsweihen vom 1. Juli beteiligt waren, von Rechts wegen exkommuniziert sind.

Das Kirchenrecht erlaubt nur ein deklaratorisches Dekret oder ein gerichtliches Urteil, um solche Strafen zu verhängen, wodurch die rechtliche Wirkung des Dekrets auf diese sechs Bischöfe beschränkt bleibt.

Die Erläuterung geht noch weiter und stellt fest, dass sich die Priester der FSSPX im Schisma befinden und dass Laien, die sich formell dem Schisma anschließen, die Exkommunikation nach sich ziehen.

Die Erläuterung hat jedoch keine strafrechtliche Wirkung, da sie weder ein Gesetz noch eine Strafvorschrift noch ein deklaratorisches Dekret oder ein gerichtliches Urteil darstellt, sondern lediglich eine dogmatische Erläuterung ist.

Darüber hinaus erfordert die Exkommunikation „latae sententiae“ eine individuelle Beurteilung der Schuld und kann nicht durch eine pauschale Erklärung verhängt werden.

Gemäß den Leitlinien des Vatikans aus dem Jahr 1996 stellt der bloße Besuch von Messen der FSSPX keine formelle Anhängerschaft am Schisma dar.

AI-Übersetzung
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Franz Xaver

Dieses kanonische und dogmatische Tohuwabohu war ja zu erwarten und bestätigt nur die Treue der FSSPX zum Glauben und Tradition der katholischen Kirche. Ich werde deshalb nach den 40 Tagen vor der Bischofsweihe weiter für diese täglich für den Heil ihrer Seelen in der Hl Messe beten.

Francesco 95
Francesco 95

Franz Xaver: „In Einheit mit Freimaurer Leo..."

Josefa Menendez

Die ungültige Scheinexkommunikation hat sowieso keine strafrechtliche Wirkung. Die FSSPX begeht Kein Schisma! Für ein „Schisma“ müsste die klare Absicht bestehen, einen schismatischen Akt zu vollziehen und mit den neuen Bischöfen eine hierarchische Jurisdiktion zu errichten.

Josefa Menendez

Die Exkommunikation ist ungültig, da die FSSPX auf der übernatürlichen Ebene des Mystischen Leibes Christi stets in Gemeinschaft mit der Kirche stand/steht. Ihre Sakramente sind nicht nur gültig, sondern werden auch nach den traditionellen Riten gefeiert, die die Kirche seit jeher verwendet. Der „wesentliche“ Punkt ist ihre „Katholizität“.

Francesco 95
Ad Orientem

wissen was Francesco, es erstaunt immer mehr, wie viele sog. Katholiken behaupten Bergoglio und Prevost seien gültige Päpste. Wie nennt man diese Art von kranker Blindheit?

Francesco 95

Pharisäismus.

Guntherus de Thuringia

Die unerlaubten Bischofsweihen bewirkten die Exkommunikation, nicht die Erläuterung.

Dezernat I

Aber nur bei den Weihe Spendern und -empfängern . Also nur bei benannten Bischöfen . CIC :Wer unerlaubt spendet oder Empfängt.

Otto II

@Lisa. Zuerst einmal bräuchten die Eltern eine neue gültige Eheschliessung oder sollten vor dem bischöfl Ordinariat den Sachverhalt klären sofern diese vor 2017 bei den Piusbrüdern simuliert wurde um nicht in Unzucht zu leben. Dann wäre eine schnelle Flucht in eine legitime altrituelle Gemeinschaft gefragt.

Klaus Elmar Müller

Ihre preußisch-bürokratische Einlassdung erinnert an die Komödie von Curt Götz, wo die Eheschließung an der Kürze des Schiffes scheiterte und das fromme kinderreiche Paar als "unzüchtig" doch noch an das Erbe der verstoßenen Sünderin herankam ("Das Haus in Montevideo"). Nachdem die Kirche also barmherzig an die Ränder gegangen ist, kriechen gegen die FSSPX die Bürkratenseelen aus ihren verstaubten Stuben, in denen sie jahrzehntelang nach sowas wie "Exkommunikation" gehungert hatten.

Otto II

Ja die Kirche geht barmherzig an die Ränder zu den Schwulen und zu den Piusbrüdern. Wie Benedikt XVI der väterlich aus pastoraler Sorge um ebensolche persönlichen Unanehmlichkeiten abzumildern und um einen Weg aus der Schmuddelecke aufzuzeigen. Gutmütig aber naiv in der Annahme dass edle ausschließlich theologische und nicht irdisch materielle Motive das Verhalten leiten wie es bei Sekten gewöhnlich ist. Stattdessen wurden stets vulgärtheologische Notstandsthesen als Strohmann vorgeschoben um die Oberhoheit der lukrativen Firma nicht fürs Große und Ganze opfern zu müssen

Lisi Sterndorfer

Wenn also Eltern, die Kapellen der Piusbruderschaft besuchen, aufgrund dieses absurden Dokuments aus Rom ausgeschlossen werden, müssen ihre Kinder unter 18 Jahren dann mit ihnen gehen? Diese ganze Reaktion ist nicht nur rechtlich, sondern auch seelsorgerisch und spirituell ein Albtraum.

Francesco 95