Skandal in Köln: Das falsche Spiel des Administrators Am 14. und 15. Januar tagte der von Kardinal Wölki eingesetzte Diözesanpastoralrat des Erzbistums Köln. In einem Artikel des Domradios, wird dem amtierenden apostolischen Administrator Rolf Steinhäuser viel Lob ausgesprochen, während wiederum der Administrator viel Lob dem Diözesanpastoralrat ausspricht: "Wir sind in diesen Tagen gewachsen". Im gleichen Artikel wird nebenbei erwähnt, das Steinhäuser über die Rückkehr von Kardinal Wölki ein Scherbengericht hat ausführen lassen: "Er erhielt ein Stimmungsbild zur Rückkehrfrage. Es erfolgte anonym, der Weihbischof sagte zu, das Ergebnis nach Rom zu übermitteln. Dort wird Steinhäuser in absehbarer Zeit über die Lage im Erzbistum Bericht erstatten". Bei der eindeutigen Stimmungslage in diesem Gremium kann das Ziel eines solchen anonymen "Stimmungsbildes" nur eine gezielte Beschädigung des Kardinals sein, um seine Rückkehr nach Köln zu erschweren.