Kardinal Zen: "Eine Angelegenheit von Leben und Tod für die Kirche"
Seine Ansprache wurde in vollem Umfang auf dem Substack.com-Konto The Pillar veröffentlicht.
Erwähnenswert: Kardinal Zen hat in seiner Rede den Verrat des Vatikans an den chinesischen Katholiken durch den China-Pakt nicht erwähnt.
Kardinal Zen sprach 15 Minuten lang, obwohl ihm nur 5 zugestanden wurden, hauptsächlich über die Ex-Synode.
Er weiß, dass sich die Kirche "in einem entscheidenden Moment der Verwirrung und Spaltung" befindet und dass "eine schwere Verantwortung" auf den Schultern der Kardinäle ruht, die den nächsten Papst wählen werden.
Für Zen ist das Wort Reform "magisch, besonders für junge Menschen, aber auch gefährlich". Eine Reform darf nicht die wesentlichen Elemente der von Jesus Christus gegründeten Kirche untergraben - die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche.
Kardinal Zen prangerte an, dass "mit dem Aufkommen atheistischer Philosophien in der heutigen Zeit und dem daraus resultierenden moralischen Zusammenbruch die Kirche einem noch nie dagewesenen Angriff ausgesetzt ist".
Er glaubt, dass das Zweite Vatikanische Konzil zur richtigen Zeit kam, um die Kirche zu stärken, aber leider wurde es trotz orthodoxer nachkonziliarer Päpste falsch aufgenommen. Zen macht den sogenannten 'Geist des Konzils' für die Krise der Kirche verantwortlich.
Zum Thema homosexueller Missbrauch bemerkt Kardinal Zen, dass dieser als Vorwand benutzt wurde, um die Verfassung der Kirche zu ändern. Außerdem wurde der Klerikalismus anstelle der sexuellen Laster verantwortlich gemacht, was die Demütigung und Entmutigung der gläubigen Priester verdoppelte.
Schließlich warnt Kardinal Zen, die Synodalität sei "eine Frage von Leben und Tod für die Kirche", da die Schlussfolgerungen der Ex-Synode die Kirche näher an die "anglikanische Praxis" heranführen würden: "Wie soll die Einheit der katholischen Kirche bewahrt werden?"
AI-Übersetzung