Auf seinem privaten Kanal hat er sich zuletzt auf Bischof Bätzing gewissermaßen eingeschossen, eine durchaus sympathische Haltung, manchmal zwar etwas zu fixiert wirkend.
In seiner steten Hoffnung auf Rom übersah v. Gersdorff, dass der deutsche Synodale Weg kein Gegensatz ist zu den Möglichkeiten, die das von Papst Franziskus zur Kirchenlehre erhobene Abschlussdokument der Weltsynode eröffnet.
Zur Ankündigung der Priesterbruderschaft St. Pius X., Bischöfe zu weihen, fällt ihm die Sitzordnung im Parlament ein: Die Mitglieder der Piusbruderschaft wären die Rechtsextremen, der deutsche Synodale Weg sei linksextrem. Er selber scheint sich der Mitte zuzurechnen, die er als geschwächt bedauert.
Schon Pfarrer Hans Milch + hatte dieses kirchenpolitische "Mann der Mitte"-Sein als der Kirchenkrise nicht angemessen verspottet.
Mathias v. Gersdorff bewegt leider nicht die Wahrheitsfrage, sondern etwas Taktisches, das er seinem Lieblingsfeind Bätzing missgönnt. Der und dessen Synodaler Weg könnten nach geduldeten Bischofsweihen auf gleiches Recht pochen und darum Frauen zu Priesterinnen weihen und Homosexuelle kirchlich trauen.
Darum fordert v, Gersdorff neben einer „Intervention des Heiligen Geistes“ konkret von Leo XIV. "ein härteres Vorgehen" auch gegen die Priesterbruderschaft St. Pius X.!
Diese Positionierung, die moralische Gleichstellung von Bätzing und Piusbruderschaft, die Ignoranz gegenüber dem glaubenstreuen Anliegen der Priesterbruderschaft St. Pius X., lässt die Gesellschaft für TFP in fahlem Licht erscheinen.
Die Stellungnahme des Mathias von Gersdorff: youtube.com/watch?v=ptQaKODmmLY