calix
calix
02:02

Gloria Global am 15. März.
Papst ohne Thron
Besuch bei der Muttergottes
Das Kreuz im Zentrum des Lebens
Papst will interreligiösen Dialog
Lapsus zur Papstwahl

Gerade die katholische Kirche sollte wuchern mit ihren Pfunden. Stattdessen wird immer und immer wieder Schlichtheit und Einfachheit betont und das die Form nicht wichtig sei. Nur Inhalt zählt. Dies käme irgendwie dem modernen Lebensgefühl näher... wird dann irgendwie fabuliert.
Fakt ist aber: Der Mensch vor 2000 Jahren, der Mensch vor 100 Jahren und der Mensch heute erfreut sich an der schönen Form, an dem Edlen und dem Hochwertigen. Überall in unserem Leben spielt Design eine große Rolle: Kleidung, Alltagsgegenstände, Autos, auch bei der Wahl des Ehepartners. Dies erhebt einfach den Menschen und wird nur dann zur Oberflächlichkeit, wenn es darauf reduziert wird.

calix

Bischöfe von Aachen, Essen, Münster und Paderborn erlauben "Pille danach"
(gloria.tv/ KNA) Den angeblichen Konflikt um die Vergabe der «Pille danach» an katholischen Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen betrachtet die Landesregierung als geklärt. «Ich habe die Zusage der katholischen Kirche, dass auch in allen zuständigen Krankenhäusern unter ihrer Trägerschaft in Nordrhein-Westfalen Frauen nach einer Vergewaltigung die Möglichkeit zur Einnahme einer Pille danach erhalten», teilte Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) am Freitag in Düsseldorf mit.
Alle NRW-Bischöfe trügen eine Erklärung des Erzbistums Köln mit. Danach sei das Angebot einer «Pille danach» Teil der Behandlung von Frauen nach einer Vergewaltigung. «Welches Präparat zur Verhinderung einer Befruchtung angeboten wird, entscheiden auch an katholischen Krankenhäusern Ärztinnen und Ärzte im Rahmen ihrer Therapiefreiheit», so Steffens. Der Kölner Kardinal Joachim Meisner hatte nach der Abweisung einer mutmaßlich …

@MisterX
ich wollte damit nur (!) die Logik der NRW-Bischöfe auf die "Pille davor" (oder wie man sie immer auch nennen möchte) übertragen. Denn wenn eine rein (!) verhüttende Pille danach erlaubt ist um sich gegen eine "verbrecherische Befruchtung" zu wehren, dann könnte man ja auch eine rein verhüttende "Pille davor" als Präventivmaßnahme gegen eine "verbrecherische Befruchtung" erlauben. Einhergehend dann natürlich keinen normalen sexuellen Verkehr mehr haben.
Zur Diskussion stehen natürlich noch die gesundheitlichen Risiken für die Frau, die auf Dauer die "Pille davor" einnehmen müsste. Wahrscheinlich könnte man dies nur rechtfertigen, wenn unmittelbare Bedrohung für eine Vergewaltigung bestünde (z.B. Krieg).
Noch was anderes: Könnte man eigentlich mit Papst Benedikt XVI. sagen, dass das Benutzen von Kondomen einen ersten Schritt zu mehr Moralität für einen Vergewaltiger bei der Vergewaltigung darstellt?

calix

Bischöfe von Aachen, Essen, Münster und Paderborn erlauben "Pille danach"
(gloria.tv/ KNA) Den angeblichen Konflikt um die Vergabe der «Pille danach» an katholischen Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen betrachtet die Landesregierung als geklärt. «Ich habe die Zusage der katholischen Kirche, dass auch in allen zuständigen Krankenhäusern unter ihrer Trägerschaft in Nordrhein-Westfalen Frauen nach einer Vergewaltigung die Möglichkeit zur Einnahme einer Pille danach erhalten», teilte Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) am Freitag in Düsseldorf mit.
Alle NRW-Bischöfe trügen eine Erklärung des Erzbistums Köln mit. Danach sei das Angebot einer «Pille danach» Teil der Behandlung von Frauen nach einer Vergewaltigung. «Welches Präparat zur Verhinderung einer Befruchtung angeboten wird, entscheiden auch an katholischen Krankenhäusern Ärztinnen und Ärzte im Rahmen ihrer Therapiefreiheit», so Steffens. Der Kölner Kardinal Joachim Meisner hatte nach der Abweisung einer mutmaßlich …

@Santita
ist vielleicht ne Untugend, aber ich will manchmal mit meinen haarsträubenden Konstruktionen einfach die Diskussion ins Rollen bringen. Seht es mir nach.
Danke aber für deine und eure Antworten.
Ich denke, dass es so ist wie MisterX dargestellt hat: Die kath. Kirche in Dt. hat eine Güterabwegung zugunsten der wirtschaftlichen Sicherheit und gegen ein paar abgetriebenen Kindern im Jahr getroffen. Man braucht einfach ein sehr hohes Maß an moralphilosophischer Reflexion um überhaupt wirklich zu erkennen, dass die Verschmelzung von Ei-und Samenzellen möglicherweise den Beginn neuen Lebens darstellen. Unter normalen Umständen fällt dies schon schwer und wird nocheinmal ad absurdum für die meisten Menschen in diesem Land geführt durch den Kontext einer Vergewaltigung. Also bitte.

calix

Bischöfe von Aachen, Essen, Münster und Paderborn erlauben "Pille danach"
(gloria.tv/ KNA) Den angeblichen Konflikt um die Vergabe der «Pille danach» an katholischen Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen betrachtet die Landesregierung als geklärt. «Ich habe die Zusage der katholischen Kirche, dass auch in allen zuständigen Krankenhäusern unter ihrer Trägerschaft in Nordrhein-Westfalen Frauen nach einer Vergewaltigung die Möglichkeit zur Einnahme einer Pille danach erhalten», teilte Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) am Freitag in Düsseldorf mit.
Alle NRW-Bischöfe trügen eine Erklärung des Erzbistums Köln mit. Danach sei das Angebot einer «Pille danach» Teil der Behandlung von Frauen nach einer Vergewaltigung. «Welches Präparat zur Verhinderung einer Befruchtung angeboten wird, entscheiden auch an katholischen Krankenhäusern Ärztinnen und Ärzte im Rahmen ihrer Therapiefreiheit», so Steffens. Der Kölner Kardinal Joachim Meisner hatte nach der Abweisung einer mutmaßlich …

@Santita, bonifatius
vielen Dank. Das war mir aber schon klar. Wichtig ist doch der Zusammenhang:
Verhütung ist Sünde (aus bekannten Gründen). Dieses Axiom wird dann aber plötzlich (und darauf zielt meine Frage) ausser Kraft gesetzt, wenn sich die Zeugung im Rahmen einer Vergewaltigung abspielt. Müsste nicht hier die Kirche konsequenter Weise sagen, dass man das schlimme Verbrechen (Vergewaltigung) durch noch eine weitere Sünde (Verhütung) verschlimmert?

calix

Papst Benedikt lobt Konzil: Erinnerungen an die 60er Jahre
(gloria.tv) Papst Benedikt XVI. hat heute den Klerus von Rom empfangen. Er hatte keine Zeit, eine Rede vorzubereiten und wünschte sich eine „Plauderei“. Darüber berichtet „Radio Vatikan“. Benedikt XVI. ist „sehr dankbar für euer Gebet, das ich fast physisch spüre“:
„Auch wenn ich mich jetzt zurückziehe, bin ich doch im Gebet euch allen immer nahe, und ich bin mir sicher, dass auch ihr mir nahe sein werdet, auch wenn ich für die Welt verborgen bleiben werde. Für heute konnte ich angesichts meiner Umstände, meines Alters, keine große Rede vorbereiten, wie man sich das vielleicht hätte erwarten können. Stattdessen denke ich eher an ein kleines Gespräch über das Zweite Vatikanische Konzil, und wie ich es erlebt habe.“
Ein Priester bat den Papst um einen Bericht vom Konzil. Der Papst erzählte eine Anekdote: „1959 hat man mich zum Professor an der Uni Bonn ernannt, wo die Priesteramtskandidaten aus dem Erzbistum Köln und anderen …

@Bonifatius
das verstehe ich nicht ganz. Das Neue Testament spricht doch an vielen Stellen davon, dass in Jesus der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs spricht. Auch der Hebräerbrief verweist doch darauf, dass es der eine Gott ist der früher durch die Propheten sprach und jetzt durch den Sohn.
Fern liegt es also dem Neuen Testament den Gott Jesu und den Gott des Alten Bundes in zwei Götter zu teilen. Vielleicht besteht auch grundsätzlich gar nicht die Alternative zwischen falschem Gott und wahrem Gott, sondern es ist eine Kategorie, die zwischen unverständlich und verständlich in Bezug auf den Gottesbegriff unterscheidet.

calix
00:57

O Radix Jesse (December 19)
by alesratt on Dec 12, 2008

nur eine verständnisfrage:
die antiphon radix jesse spielt doch auf die Abstammung Jesu ab. Joseph ist doch aber aus dem Haus und Geschlechts Davids. Er ist aber mit Jesus nicht leiblich verwandt. Warum wird dann sein Stammbaum (Mt 1,1-17) überhaupt genannt, wenn er doch nicht leiblich mit Jesus verwandt ist?
Was soll dann diese Abstammungsdarstellung Jesu?

calix

Kardinal Marx: Weiter intensiv über Frauenordination nachdenken
(gloria.tv/ PM) Kardinal Reinhard Marx hat mit 250 Schülerinnen an den Maria-Ward-Schulen im Münchner Stadtteil Nymphenburg über grundsätzliche Glaubensfragen gesprochen. „Ich kann nicht alle Fragen letztgültig beantworten, es geht um eine Suchbewegung des Glaubens. Gott bleibt auch für mich ein unaussprechliches Geheimnis“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei dem ersten von sechs Glaubensgesprächen, die er im von Papst Benedikt XVI. ausgerufenen „Jahr des Glaubens“ mit den Gläubigen in der Erzdiözese führt.
Auch der Zugang von Frauen zum Priesteramt wurde angesprochen. „Ich kann verstehen, wenn jemand das eine oder andere nicht nachvollziehen kann“, so Marx. Es sei so, dass immer Fragen offen blieben: „Wir müssen dann weiter intensiv darüber nachdenken. Vielleicht ist das noch nicht das Ende des Weges, den wir miteinander gehen.“
Der Erzbischof betonte, dass Mann und Frau die gleiche Würde hätten. Gott sei …

Liebe Freunde,
ich bin irgendwie hin und her gerissen. Weil
1.) Ich verstehe (im Sinne von nachvollziehbar) die ganzen Argumente die eine "moderne Kirche" wollen. Frauenordination, moderne Liturgie u.s.w. Die ganze Liste eben.
2.) Auf der anderen Seite finde ich einfach eine traditionelle Kirche sehr ansprechend. Jahrhunderte alte Rite und Traditionen,Kultsprache, Gegenstände mit hohem künstlerischem Wert, feierliche Gesänge u.s.w. Es ist der Ästhet in mir, der sich einfach dazu bekennt.
So, dass ist nun also mein Problem.

calix

Journalist Prantl macht sich über Jungfrauengeburt lustig
(gloria.tv/ KNA) Heribert Prantl (59), Journalist, hängt am Glauben, bleibt dabei aber kritisch. «Der Glaube wird einem von den Eltern wie ein Mantel um die Schultern gelegt», sagte Prantl der «Zeit»-Beilage «Christ & Welt» (Donnerstag). Er halte diesen Mantel in Ehren. «Und ich mag am Sonntag mit meiner alten Mutter die alten Kirchenlieder singen.»
Allerdings entbinde der Glaube nicht vom Denken, betonte das Mitglied der Chefredaktion der «Süddeutschen Zeitung». Wer etwa meine, die Jungfrauengeburt sei «eine Unterabteilung der Sexualkunde und in Marias Vagina zu veri- oder falsifizieren, der ist borniert oder aufklärungsverblödet». Hinter dem biblischen Bild verberge sich vielmehr ein «emanzipatorischer Begriff», so Prantl. «Er besagt, dass etwas Neues zur Welt kommt, das nicht patriarchaler Macht entspringt.»

Liebe Freunde,
ich denke man sollte immer unterscheiden, ob eine Aussage eine Vernunftsaussage oder eine Glaubensaussage ist. Wie erkennt man dies?
Vernunftsaussagen erkennt man daran, dass man prinzipiell mit natürlichen Mittel den Sachverhalt erkennen kann.
Eine Glaubensaussage erkennt man daran, dass man unmöglich mit natürlichen Mitteln es in Erfahrung bringen kann. Die Wahrheit einer Glaubensaussage bleibt den Sinnen prinzipiell verborgen.
Für die Jungfrauengeburt ergibt sich für mich deshalb folgendes: Einen biologischen Sonderfall kann man prinzipiell mit natürlichen Mitteln erkennen. Ein biologischer Sonderfall fällt also unter die Kategorie Vernunftsaussage. Dinge, die man schon bereits durch die Vernunft erkennen könnte, dennoch zu glauben, kann nur Aberglauben bedeuten.

calix

Punkgruppe «Pussy Riot» vor Gericht: Sind keine Rowdys
(gloria.tv/ KNA) Im Prozess um den Skandalauftritt von «Pussy Riot» in der wichtigsten orthodoxen Kirche Russlands haben die drei Angeklagten den Vorwurf des «Rowdytums» zurückgewiesen. Die Punkmusikerinnen erklärten sich zum Auftakt der Hauptverhandlung am Montag in Moskau für nicht schuldig. Die Staatsanwaltschaft sprach dagegen von einer gezielten Kampagne zur Demütigung von Christen und zur «Schmälerung der geistlichen Grundlagen des Staates».
Die Bandmitglieder und ihre Anwälte betonten, der Auftritt in der Christ-Erlöser-Kathedrale stelle allenfalls eine Ordnungswidrigkeit dar, aber keine Straftat. Zugleich zeigten sie Reue. Die jüngste Angeklagte, Nadeschda Tolokonnikowa (22), nannte eine solche Aktion an einem Ort wie diesem einen «ethischen Fehler».
Die Frauen hatten im Februar vor dem Altar der Kathedrale mit einem «Punk-Gebet» gegen den damaligen Ministerpräsidenten Wladimir Putin und die Unterstützung der Kirche für dessen …

@CSc
vielen Dank für ihre Antwort.
Ich denke der springende Punkt steckt in ihren folgenden Zitaten:
Die weltanschauliche Neutralität des Staates basiert auf einem anthropozentrischen Subjektivismus, wohingegen die Katholizität des Staates auf einem theozentrischen Objektivismus beruht.
So wie ich es beschrieben habe, handelt die katholische Staatsgewalt. Sie nimmt Christus an. Christus bzw. die katholische Staatsreligion (nicht Staatskirche!) ist gewissermaßen der unveränderliche Verfassungsgern, auf der, das gesamte Gemeinwesen gründet.

Wie kann man aber den katholischen Glauben als Verfassung für einen Staat annehmen? Müsste dafür nicht der katholische Glaube im strengen Sinn beweisbar sein? Die Kirche lehrt doch aber, dass die Vernunft niemals aus sich in der Lage sein wird die Glaubensinhalt zu erkennen (abwehr des Rationalismus). Bürger eines katholischen Staates, die nicht glauben, hätten also keine vernünftige Einsicht in die Grundlage ihrer Verfassung.
Grundlage eines Staates muss also etwas sein, dass man unabhängig von der Glaubenssituation einsehen kann. Es muss etwas sein, dass sich kraft des natürlichen Verstandes aus der Schöpfung erheben lässt (Naturrecht). Schon bereits dieses Naturrecht zeigt wie sich Menschen zu verhalten haben und welche Formen des Miteianander es geben muss.