Der Heilige Vater steht eben auf der Seite der Armen und der benachteiligten Menschen weltweit. Er spricht das ganz klar an. Die sogenannte "Globalisierung" der Weltwirtschaft bringt vielen Menschen vor allem in den Entwicklungsländern nur Ausbeutung und Leid. Denken wir nur an die Bekleidungs-, Schuh- und Spielzeugfabriken in Indien, Bangladesch, Pakistan, China, Vietnam etc. Wie viele Männer, Frauen und auch Kinder werden dort für Hungerlöhne beschäftigt. Oder denken wir auch an die extreme Schere zwischen Arm und Reich hierzulande. Und diese Schere geht immer noch und sogar immer schneller weiter auseinander. Eine ganz kleine Schicht von Superreichen steht der großen Masse von arbeitenden Menschen gegenüber, die sich nur gerade noch irgendwie die Miete und das nötigste zum Leben leisten können. Diese Dinge werden von Papst Franziskus Gott sei Dank angesprochen, wenn er z.B. sagt: "Diese Wirtschaft tötet". Sie tötet im Extremfall sogar im wahrsten Sinne des Wortes, wenn wir an die Brände in Textilfabriken oder den Einsturz eines solchen Gebäudes vor einem Jahr denken. Das hat nur passieren können, weil die Gebäude auf die billigste Weise errichtet worden sind, um wiederum möglichst billig produzieren zu können .... Wie viele unschuldige Menschen sind dabei zu Tode gekommen! Also so eine Wirtschaft tötet im wahrsten Sinne des Wortes. Daher sage ich Bravo Papst Franziskus für seine guten Worte. @Carlus: Natürlich kann es keine Gleichheit zwischen Gott und den Menschen geben, das ist klar. Aber Gleichheit zwischen den Menschen untereinander ist meiner Meinung nach sehr wohl von Gott gewollt und dafür sollten wir Christen auch mit aller Kraft eintreten. Vergleichen Sie dazu Mt 25, 33-46 (.... "Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. ...).
Für mich ist Papst Franziskus genauso wie sein Vorgänger Benedikt heute schon ein Heiliger. Er hat eine so positive Stimmung in die Kirche gebracht. Endlich wird die Kirche auch in der Öffentlichkeit wieder positiver gesehen. Er so viele gute Beispiele gegeben, wie z.B. nur die Fußwaschung am Gründonnerstag. Und Benedikt hat Größe bewiesen, indem er den Mut gehabt hat zu sagen: "Ich kann mein Amt aus Alters- u. Gesundheitsgründen nicht mehr länger ausüben." Das sollte wirklich hoch geschätzt werden.
a.t.m, wenn für Sie die Piusbrüder so "hochlöblich" sind, dann schließen Sie sich denen doch an ... Dann brauchen Sie auch nicht länger über unsere geliebte katholische Kirche mit Worten wie "Mietlinge", "Judas", "Wölfe im Schafspelz" etc. zu schimpfen.
MisterX, Sie wollen doch nicht auch noch Papst Alexander VI. verteidigen, der in meinen Augen der schlechteste Pontifex auf dem Stuhle Petri war. Der sich einen Dreck um den Zölibat geschert hat, der offen zu seinen Kinder gestanden ist, seine Tochter politisch günstig verheiratet hat, dem Protektionismus gefrönt hat und Orgien mit nackt tanzenden Frauen mitten im Vatikan veranstaltet hat. So einen Mann wollen Sie verteidigen????
Regen wir uns doch nicht über diese Pius-Sekte auf. Die sind gar nicht so wichtig und wir sollen die auch nicht so wichtig nehmen. Sie stellen ja eh selber außerhalb der katholischen Kirche - wenn sie das so wollen, OK. Dann lassen wir sie ... Der in dieser Frage viel zu gute Papst Benedikt hat ihnen die Hand entgegengestreckt zum Frieden - aber die Piusbrüder haben sie ausgeschlagen. Also sollen sie doch in ihrer eigenen Sekte glücklich werden und die katholische Kirche in Ruhe lassen.
@a.t.m.: Weil Sie so auf eine Antwort wegen der Ereignisse in Assisi 1986 warten: Es war wohl tatsächlich nicht die beste Entscheidung, den Buddhisten in der Kirche Santa Maria degli Angeli ihren Kult ausüben zu lassen. Ich hätte das VOR der Kirche zugelassen, aber nicht IN der Kirche. Das war zugegeben ein Fehler. Aber es war bei weitem nicht der schwerste Fehler in der Kirchengeschichte. Da gab es ganz andere, weit schwerwiegendere Dinge: denken Sie nur einmal an die Verbrennungen von Hexen und "Ketzern" auf den Scheiterhaufen, an absolut unwürdige Päpste wie z.B. Alexander VI. (Borgia) .... Dagegen ist die Sache in Assisi 1986 ein Klacks.
US-Marionettenregierung usw. geht auch für mich eindeutig viel zu weit. Es war eine Revolution des Volkes der Ukraine, das sich nicht länger vom früheren Präsidenten Janukowitsch knebeln lassen wollte und dafür auf dem Maidan-Platz in Kiew demonstriert hat. Es waren zuerst friedliche Demonstrationen, die freilich mit der Zeit gewalttätig eskaliert sind, woran teilweise auch rechtsextreme Gruppen beteiligt waren. Aber so etwas gibt es in jedem Land. Reden Sie jedenfalls nicht dem Diktator Putin das Wort, der mit Lügen und Unterwandung durch russische Geheimdienstler und Soldaten die Ukraine destabilisieren will! Mit solchen abstrusen Theorien, die weit von der Wahrheit entfernt sind, wird g.tv wirklich zu einem letztklassigen Politforum missbraucht!
@Jomel: Bravo, das haben Sie ganz treffend gesagt, genauso sehe ich das auch. So manche von den Pharisäern, die glauben die Wahrheit für sich gepachtet zu haben, werden am Jüngsten Tag ein böses Erwachen erleben. Jesus hat doch auch gesagt "die Ersten werden die Letzten und die Letzten die Ersten sein". Wir können Gott hier keine Vorschriften machen, wen er zu sich rufen darf und wen nicht!
@a.t.m.: Wo sehen Sie bei Papst Johannes Paul II. "heidnische Gotteslästerungen" wie Sie es bezeichnen oder Synkretismus? Das wird natürlich weder im AT noch im NT verlangt, das ist klar. Aber Sie betrachten es wahrscheinlich als "heidnische Gotteslästerungen", wenn der Heilige Papst Johannes Paul II. anderen Religionen Wertschätzung entgegen gebracht hat. Wenn Sie das schon als Gotteslästerung sehen, dann kann ich Ihnen auch nicht helfen ... Tut mir leid, ich sehe es jedenfalls nicht so.
Solche Verunglimpfungen des Heiligen Johannes Paul II. kann ich nicht unwidersprochen hinnehmen! Einen Heiligen darf man nicht so beschimpfen! Und gerade sein offenes Zugehen auf die anderen Religionsgemeinschaften war einer seiner größten Verdienste! Und seit wann ist denn das Alte Testament nicht ein gleichwertiger Bestandteil der Bibel? Was soll das für eine "traditionelle Lehre" sein, wie Sie behaupten, dass die beiden Teile der christlichen Bibel nicht gleichwertig sein sollen? Lehren das die Piusbrüder so? Bei denen könnte ich so etwas noch verstehen, aber nicht bei gläubigen Katholiken. Die Evangelisten des Neuen Testaments berufen sich ja auch immer wieder auf die Propheten des Alten Testaments, um die Sendung Jesu als den lange versprochenen Messias zu unterstreichen. Auch Jesus selber bezieht sich immer wieder auf die Schriften des Alten Testaments, wenn er beispielsweise sagt: "Es muss alles erfüllt werden, was von mir geschrieben steht im Gesetz des Mose, bei den Propheten und in den Psalmen." Lk 24,44 Natürlich liegen die Wurzeln des Christentums im Judentum. Jesus, seine Mutter Maria und sein Ziehvater Josef waren doch auch Juden! Die Eltern Jesu haben ihren kleinen Sohn ja auch nach Vorschrift des jüdischen Glaubens in den Tempel gebracht zur Beschneidung etc. Und es ist auch gut und wichtig, dass wir Christen auf die gemäßigten, dialogbereiten Angehörigen anderer Weltreligionen, wie dem Islam, dem Hinduismus und Buddhismus zugehen. Wir stellen damit ja nicht unseren Glauben in Frage. Aber hat Jesus uns nicht aufgetragen, unseren Nächsten zu lieben wie uns selbst? Und kann ein Mohammedaner, ein Buddhist oder ein Hindu nicht auch unser Nächster sein, den wir lieben sollten? Jesus hat bekanntlich auf die Frage "Wer ist mein Nächster?" mit dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter geantwortet. Der Samariter war ein von den gläubigen Juden der damaligen Zeit verachteter Ausländer und Andersgläubiger. Gerade deswegen hat Jesus in seinem Gleichnis einen Samariter zum Beispiel für uns genommen. Weil eben jeder unser Nächster sein kann, auch ein Ausländer, ein Nichtchrist, ...
@a.t.m.: Ich glaube, es gibt doch kaum jemanden, der dem Papst und den Bischöfen noch kritischer gegenübersteht, als Sie. Daher steht gerade Ihnen die Kritik des Ungehorsams gegenüber dem päpstlichen Lehramt nicht gut an! @Alle: Es gab auch ein anerkanntes Wunder von Johannes XXIII., nämlich eines vor seiner Seligsprechung. Es wurde nur jetzt vor der Heiligsprechung auf ein sonst gefordertes zweites anerkanntes Wunder verzichtet. Und wie ich glaube, hat Papst Franziskus hier ganz zurecht eine Ausnahme gemacht. Papst Johannes XXIII. gebührt die Heiligsprechung durch sein heiligmäßiges Leben, seine Liebe zu den Menschen!
Einseitiger als dieser Bericht verfasst ist, geht es wirklich nicht mehr! Es ist doch unter anderem Aufgabe der Jugendämter, für das Wohl von verwahrlosten, geschlagenen, missbrauchten ... Kindern zu sorgen. Oftmals geht es nicht anders als mit dem Entzug des Sorgerechtes für die leiblichen Eltern oder alleinerziehende Mutter. Es geht doch zuallererst einmal um das Wohl des Kindes (der Kinder) und nicht (nicht in erster Linie) um das der Eltern! Die Sozialarbeiterinnen u. Sozialarbeiter auf den Jugendämtern haben wahrlich keinen so einfachen Job. Sie müssen in jedem Einzelfall eine Entscheidung treffen. Bei Fehlentscheidungen, die eben vereinzelt auch vorkommen können, stürzt sich sofort die Meute der Journalisten auf sie. Entweder sind sie die Bösen, weil sie das Kind abgenommen haben oder sie sind die Bösen weil sie es nicht getan haben und dann das Kind schwerstens misshandelt oder sogar zu Tode geprügelt wurde. Solche Fälle sind ja leider in der Vergangenheit immer wieder vorgekommen. Und da ist der Aufschrei der Medien natürlich groß! Wieso hat das Jugendamt nicht früher gehandelt, heißt es dann! Außerdem ist mir in diesem Bericht völlig unverständlich, dass da von einer "Pflegeindustrie" gesprochen wird. Der Schreiber vergisst wohl ganz, wie viele gute, liebevolle Adoptiv- und Pflegeeltern es gibt, die sich gerne um so ein vom Leben benachteiligtes Kind kümmern und es liebevoll erziehen würden. Wie gesagt natürlich nur in dem Fall, dass die leiblichen Eltern dazu nicht Willens oder nicht in der Lage sind. Die Gründe dafür können ja völlig unterschiedliche sein (Drogenabhängigkeit, Alkoholismus, schwerste Depressionen ....). Ich denke, der Autor dieses Berichtes soll sich zuerst einmal genauer informieren, bevor er so einen Schwachsinn schreibt!
Sie reden ja dem Fundamentalismus geradezu das Wort, wie das folgende Zitat zeigt: "Ich persönlich bin der Meinung, daß ein konservativer Kurs auf Dauer tragfähiger ist, was sich auch bei anderen Weltreligionen zeigt, wo die Fundamentalisten mehr Zulauf verzeichnen als die Reformkräfte!" Das was Sie also am Islam kritisieren und bekämpfen wollen (den Fundamentalismus), das predigen Sie für uns Christen - ist das nicht widersinnig? Wir Christen sollen nicht die Anhänger anderer Weltreligionen hassen, sondern unseren Nächsten lieben wie uns selbst. Jedenfalls hat unser Herr Jesus Christus genau das gesagt. Und er hat mit "Nächsten" ALLE Mitmenschen gemeint, egal welcher Hautfarbe, Rasse, Religion ... jemand angehört! Da würde ich empfehlen, sich mehr an die unverrückbare Lehre unseres Herrn Jesus Christus zu halten und weniger Hass zu predigen! Natürlich bin ich auch kein Freund von islamistischem Fundamentalismus - aber auch keiner von christlichem Fundamentalismus in der Form wie manche glauben, ihn predigen zu müssen.
@mister X: Ja ok, so hat Papst Paul VI. die Reform der Liturgie eingeleitet. Aber glauben Sie, dass früher nicht auch immer wieder von Päpsten Verordnungen ihrer Vorgänger geändert oder aufgehoben worden sind? Das ist doch im Laufe der Kirchengeschichte immer wieder geschehen. Und als Papst und Nachfolger Petri hatte Paul VI. auch das Recht dazu, das zu tun. Auch wenn es den Piusbrüdern um Kardinal Lefebvre nicht gepasst hat ...
@Iacobus: Der Dienst, jemandem die Füße zu waschen, war doch auch zur Zeit Jesu der Dienst eines Sklaven oder zumindestens eines Dieners. Indem Jesus das tat an seinen Jüngern, hat er sich selbst so weit erniedrigt. Darum wollte Petrus das auch keinesfalls an sich tun lassen ("... niemals sollst du mir die Füße waschen"). Jesus hat ja auch an anderer Stelle gesagt: "Wer bei euch der Erste sein will, soll der Diener aller sein." Genau daran hat Papst Franziskus hier angeknüpft, wenn er Behinderten (auch einer Frau) die Füße gewaschen hat! Ich finde das absolut richtig!
@TuK: Bitte beschmutzen Sie Kardinal König nicht, er war wirklich ein Brückenbauer - in die Länder Osteuropas und auch innerhalb Österreichs. Einer der besten Bischöfe, die Österreich je hatte! Und Papst Franziskus einen "Linksruck" vorzuwerfen, geht auch an der Realität vorbei, dann hätten Sie Jesus auch einen "Linksruck" vorwerfen müssen, als er z.B. gesagt hat: "Gebt alles den Armen, nehmt euer Kreuz auf euch und folgt mir nach." Also überlegen Sie sich Ihre Kommentare ein wenig besser. Denn unseren Herrn Jesus Christus wollen Sie doch nicht beleidigen, oder?
Wer glaubt, Jesus hätte nur Priestern, Pharisäern oder Schriftgelehrten die Füße gewaschen und nicht auch oder sogar gerade den Armen, Benachteiligten, Ausgestoßenen, Frauen .... der geht in die Irre und hat Jesu Botschaft absolut nicht verstanden. Jesus war immer auf der Seite der Schwächeren in der Gesellschaft und die Kirche hat auch auf deren Seite zu stehen! Bravo Papst Franziskus!