Darwinist

Guten Tag,
mein Benutzername wird hier vermutlich Verwunderung auslösen. Ja, ich bin ein großer Bewunderer von Charles Darwin und seiner Evolutionstheorie. Mehr noch, ich will gleich gestehen, dass ich kein gläubiger Katholik bin, noch nicht einmal an Gott glaube oder in irgendeiner Form religiös bin. Das muss die Frage aufwerfen, warum ich mich dann überhaupt in einem katholischen Forum anmelde.
Zunächst kann ich versichern, dass ich nicht hier bin, um zu provozieren oder gar Religion oder Gläubige zu verspotten. Ich bin nur seit meiner Kindheit von Religion fasziniert, finde den religösen Diskurs spannend und anregend. DIe Bibel ist für mich ein faszinierendes Buch und unerschöpfliche Quelle der abendländischen Kultur. Manchmal habe ich auch Fragen und hoffe, dass diese hier beantwortet werden können.
Viele Grüße aus Hamburg!
Darwinist

Darwinist

Vom Bischof verbotene Homosex-Sakrileg-Messe zelebriert
Pfarrer Bernhard Preiß – Mitglied der ungehorsamen Pfarrer-Initiative – hat trotz eines bischöflichen Verbots heute in St. Margarethen in der Oststeiermark eine Messe "am Rand" zelebriert. Der illegale Gottesdienst war unter anderem für Ehebrecher und Homosex-Sünder. Die Pfarrer-Initiative erklärte sich bereits im Vorfeld der Messe solidarisch. Jetzt warten die Katholiken (vergebens) auf eine Reaktion von Bischof Egon Kapellari.

Hier muss ich nachhaken: Meines Wissens (und bitte korrigieren Sie mich, wenn ich da falsch liegen sollte) sind weder Homosexuelle noch Ehebrecher exkommuniziert, sondern weiterhin Mitglieder der Kirche, die selbstverständlich auch zur Messe gehen können, nur aber die Kommunion nicht empfangen dürfen. Worin besteht also das Sakrileg und warum wurde eine solche Messe verboten?

Darwinist
02:28

Gloria Global am 25. September 2014
Ein Signal?
Vatikan. Die Absetzung des Präfekten der Apostolischen Signatur, Kardinal Raymond Burke, wäre ein – Zitat: „Signal“. Das meinte Guido Horst in der Tagespost. Burkes Entlassung sei zwar noch ein Gerücht. Doch gut informierte Vatikanisten würden darüber bereits als Selbstverständlichkeit schreiben.
Die Synode stellt nicht den Ehebruch ins Zentrum
Vatikan. Kardinal Angelo Bagnasco von Genua hat die Medien-Berichterstattung über die kommende Bischofssynode in eine Rede vor der italienischen Bischofskonferenz kritisiert, weil sie das Thema der Synode auf die Forderung nach der Zulassung von Ehebrechern zur Kommunion engführen würde. Ähnlich warnte Kardinal Burke davor, dass die Medien versuchten, die Synode zu übernehmen. Zitat: „Wenn wir über die Ehe nicht korrekt reden, dann bleibt nicht mehr viel, worüber wir klar sind."
Das ist ein künftiger Kardinal
USA. Der neuernannte Erzbischof Blase Cupich von Chicago würde auch Abtreibungspolitikern …

Danke für die sehr ausführliche Antwort, Carlus, und auch an Nujaa für die Stellungnahme. Carlus, ich glaube, ich verstehe, was Sie ausdrücken wollen, und kann Ihre Ansichten auch nachvollziehen. Mich stört die Formulierung "Abtreibung als gut dargestellt". Das klingt nämlich so, als würden Schönborn & Co. fleißig Werbung für Abtreibung machen. Wer will nochmal, wer hat noch nicht. Davon kann nun keine Rede sein. Es mag aber sein, dass die Haltung zur Abtreibung bei vielen nicht mehr mit der Katholischen Lehre vereinbar ist und es auch allzu leichtfertige Entschuldigungen, Verharmlosungen und Rechtfertigungen gab. Das müssen andere als ich beurteilen.

Darwinist

Aufhebung des Inzestverbots
welt.de berichtet über den Vorstoß des Ethikrats, das Inzestverbot aufzuheben. Ich muss das erst einmal verdauen. Verbreitet die Nachricht weiter!
goo.gl/2pfncn

Viele Paare tragen das Risiko in sich, dass ihre Kinder mit schweren Erbkrankheiten geboren werden. Und viele entscheiden sich dennoch dafür - erstens als Paar zusammenzubleiben (obwohl sie mit anderen Partnern das Risiko mindern oder ausschließen könnten) und zweitens sogar für gemeinsame Kinder. Die Gefahr, dass Kinder mit Erbkrankheiten entstehen könnten, kann also kein Grund sein, Inzest unter Strafe zu stellen. Denn sonst müssten wir alle Partnerschaften verbieten, die vergleichbare Risiken haben.

Darwinist

Herzliches Treffen zwischen Müller und Piusbruderschaft
Heute von 11-13 Uhr empfing die Kommission Ecclesia Dei Vertreter der Piusbruderschaft. Das gab der vatikanische Pressesaal in einer mehrsprachigen Mitteilung bekannt. Es sei eine „herzliche“ Begegnung gewesen zwischen dem Präfekten der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller und dem Generaloberen der Piusbruderschaft Bischof Bernard Fellay sowie seinen beiden Assistenten Pater Niklaus Pfluger und Pater Alain-Marc Nély. Ferner nahmen an dem Treffen teil: Der Sekretär der Glaubenskongregatoin, Erzbischof Luis Francisco Ladaria Ferrer, SJ, Erzbischof Joseph Augustine Di Noia O.P. von der Glaubenskongregation und der Sekretär der Kommission Ecclesia Dei, Erzbischof Guido Pozzo.
Die Pressemitteilung berichtet weiter: „Während des Treffens wurden verschiedene Probleme doktrineller und kanonischer Natur geprüft. Es wurde entschieden schrittweise und in einer angemessenen Zeitspanne fortzuschreiten, um Schwierigkeiten mit …

Ich schätze dass - bei allen offensichtlichen Differenzen - das Verbindende zwischen den beiden immer noch bedeutend gewichtiger ist als das Trennende. Solange man sich dessen bewusst ist, kann man sehr sachlich über alle möglichen Differenzen und Probleme diskutieren und nach Lösungen suchen. Ich sehe nicht, warum das zwischen diesen beiden nicht möglich sein sollte. Insofern kann ein Treffen selbst dann sehr "herzlich" sein, wenn eine für beide Seiten akzeptable Lösung nur schwer erreichbar oder gar unmöglich scheint.

Darwinist

Gelenkte Demokratie
Die “Landeszentrale für
Volkserziehung
politische Bildung Nordrhein-Westfalen” plant eine Großoffensive.
In einer Veranstaltungsreihe will sie gegen die “extreme Rechte” in NRW vorgehen.
Zielgruppe der Veranstaltungen sind sogenannte “Multiplikatoren”. Das sind Personen, die von Berufs wegen mit vielen Menschen zu tun haben, wie Lehrer, Jugendsozialarbeiter oder Verbandsfunktionäre.
Dort werden sie instruiert, wie sie die Propaganda weitergeben und die ihnen anvertrauten Menschen manipulieren sollen.
Hintergrund sind die jüngsten Wahlerfolge neuer Oppositionsparteien. Diese sollen diffamiert, und mit “Rechtsextremisten” in einen Topf geworfen werden.
Für die Veranstaltung am 26.10. werden die Parteien Pro Köln, Pro NRW und AfD explizit genannt.
Diese Broschüre zeigt, wie das Parteienkartell sich an der Macht hält, und Opposition systematisch behindert.
Ein skandalöser verfassungswidriger Vorgang. Ein steuerfinanziertes Institut manipuliert die demokratische Willensbildung …

Auf jeden Fall ist die Diktatur hier, meiner Ansicht nach (momentan noch) subtiler als in Rußland.
Galahad, es hat zu allen Zeiten in allen Länder immer Meinungen gegeben, die man besser für sich behält und allenfalls im vertraulichen Kreis erzählt. Die Gründe dafür waren manchmal juristischer Natur, manchmal hätte man sich mit den Äußerungen beruflich, gesellschaftlich oder politisch ins Abseits gestellt. Es sind heute bei uns andere Ansichten, mit denen man sich in die Nesseln setzen kann, als früher. Andersrum kann man heute bei uns frei heraus Sachen sagen, wofür man zu anderen Zeiten vor Gericht gezerrt worden wäre oder es mit der Inquisition zu tun bekommen hätte. Ob eine Gesellschaft frei oder unfrei ist, kann letztlich nur daran festgemacht werden, inwieweit der Staat die Freiheiten einschränkt (egal ob durch Gesetze oder durch faktisches Handeln/Willkür). Denn gesellschaftliche oder berufliche Zwänge bestehen immer. Schließlich hat Freiheit immer zwei Seiten: Einerseits die Freiheit desjenigen, der handelt oder seine Meinung äußert. Andererseits die Freiheit der anderen Menschen, dieses Handeln oder diese Meinungsäußerung gutzuheißen oder aber auch abzulehnen.
Sagen Sie doch einmal als Biolgogieprofessor, daß die Evolution eine Lüge ist und die Schöpfung von Gott herstammt.
Es gibt eine ganze Menge von Biologen (und auch andere Wissenschaftler), die sich zum christlichen Glauben und zur Schöpfung bekennen. Schöpfung und Evolutionstheorie schließen sich nicht zwangsläufig aus, siehe theistische Evolution.
So wie Sie es aber äußern, würde der Biologe mit einer solchen Äußerung den Pfad der Wissenschaft verlassen. Wenn er als Wissenschaftler ernst genommen werden will, braucht er schon seeeeeehr gute Gründe, um die wohl am Besten und Umfassendsten belegte wissenschaftliche Theorie (wohlgemerkt: In der Wissenschaft hat der Begriff "Theorie" eine andere Bedeutung als in der Umgangssprache, wo es auch oft synonym mit z.B. "Hypothese" oder "Idee" verwendet wird) derart anzugreifen. Könnte er solche sehr guten Gründe tatsächlich bringen und belegen, wäre ihm wohl der Nobelpreis sicher. Solange er die nicht hat (und die hatte bisher noch niemand), wäre er für eine Universität als Biologe in etwa so tragbar wie ein Astronom, der behauptet, die Sonne wäre genauso groß wie der Mond. Sagen darf er es trotzdem, er wird dafür nicht verhaftet, nicht angeklagt etc. Berufliche Nachteile gäbe es sicherlich, aber es gibt wohl in jedem Beruf Äußerungen, mit denen man sich unmöglich machen würde. Was würden Sie denn z.B. von einem Theologen halten, der allen Ernstes behauptet, Jesus Christus hätte Maria Magdalena geheiratet und mit ihr Kinder gehabt? Den würde als Kleriker auch keiner ernst nehmen.
Oder sagen Sie als Politiker, daß Sodomie eine abscheuliche Sünde kontar naturam ist und die Rache Gottes nach sich zieht, das wäre noch interessanter. Mal sehen ob dann "Meinungsfreiheit" herrscht.
Das ist bereits geschehen. Adelgunde Mertensacker von der Partei Christliche Mitte hatte sich vergleichbar geäußert. Ob sie nun trotz oder wegen dieser Äußerungen keinen Wahlerfolg hatte, sollen andere entscheiden. Würde ein Politiker einer der "großen" also im Bundestag vertretenen Parteien solche Äußerungen tätigen, würde das seiner politischen Karriere womöglich nicht unbedingt dienen (wobei Norbert Geis es bis zur letzten Legislaturperiode geschafft hat, aber das waren noch etwas andere Zeiten und Geis hat es nie derart scharf formuliert). Vor 50 Jahren allerdings wäre die politische Karriere zu Ende gewesen, wenn man als Politiker die eingetragene Lebenspartnerschaft für Homosexuelle gefordert hätte. Es ist doch keineswegs so, dass es heutzutage weniger akzeptierte Meinungen gäbe. Nur hat sich mit der Zeit geändert, was die Gesellschaft für akzeptabel hält und was nicht.

Darwinist

Msgr. Huonder: „Das Konzil war sicherlich kein Flopp“
Die Alte Liturgie sei ein großer Schatz, der nicht verloren gehen dürfe. Das sagte Bischof Vitus Huonder von Chur im Interview mit der Septemberausgabe der Regionalzeitung der Petrusbruderschaft für Oberösterreich. Huonder besuchte das Priorat in Linz im Rahmen der routinemäßigen Visitation der Bruderschaft.
Die Liturgiereform beschrieb Huonder als „Versuch, die Liturgie in der heutigen Zeit den Menschen näher zu bringen“. Der Versuch sei vom Zweiten Vatikanum angestoßen worden – „sicher auch mit Recht, wenn man die Situation vor dem Konzil kennt.“ Huonder unterscheidet zwischen dem, was beabsichtigt war, und dem, was „einzelne Personen vor Ort“ dann daraus gemacht hätten.
Zum Zweiten Vatikanum erklärt der Bischof, dass es wie jedes Konzil vom Heiligen Geist angestoßen worden sei: „Das Konzil war sicherlich kein Flopp.“ Das Konzil arbeite mit den Menschen, die es beeinflussen. Darin habe der Heilige Geist gewirkt, so dass Dokumente …

a.t.m 14.9.2014 11:34:35
www.youtube.com/watch hier sagte "Franziskus" direkt nach seiner Wahl, mehrfach des er nur "Bischof von Rom" sei.
Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

Mir war es nur einmal aufgefallen, als er sagte, dass Konklave habe sich zusammengefunden um einen neuen Bischof von Rom zu finden (und dass dieser Bischof nun am Ende der Welt gefunden wurde). Auch nannte er Benedekt XVI Bischof von Rom. Die Worte, dass er selbst kein Papst wäre (oder auch dass er "nur" Bischof wäre), waren nicht dabei. Fall ich mich irren sollte, bitte ich um genaue Minutenangabe in dem Video.

Darwinist

Gelenkte Demokratie
Die “Landeszentrale für
Volkserziehung
politische Bildung Nordrhein-Westfalen” plant eine Großoffensive.
In einer Veranstaltungsreihe will sie gegen die “extreme Rechte” in NRW vorgehen.
Zielgruppe der Veranstaltungen sind sogenannte “Multiplikatoren”. Das sind Personen, die von Berufs wegen mit vielen Menschen zu tun haben, wie Lehrer, Jugendsozialarbeiter oder Verbandsfunktionäre.
Dort werden sie instruiert, wie sie die Propaganda weitergeben und die ihnen anvertrauten Menschen manipulieren sollen.
Hintergrund sind die jüngsten Wahlerfolge neuer Oppositionsparteien. Diese sollen diffamiert, und mit “Rechtsextremisten” in einen Topf geworfen werden.
Für die Veranstaltung am 26.10. werden die Parteien Pro Köln, Pro NRW und AfD explizit genannt.
Diese Broschüre zeigt, wie das Parteienkartell sich an der Macht hält, und Opposition systematisch behindert.
Ein skandalöser verfassungswidriger Vorgang. Ein steuerfinanziertes Institut manipuliert die demokratische Willensbildung …

Sie haben doch die Antwort selbst gegeben: Egal welche und wie viele prorussische und EU-kritische Artikel ich Ihnen präsentiere, für Sie sind es dann doch nur wieder "Feigenblattartikel".
Ja, es stimmt: Bei meinem Urteil über die Situation in Russland bin ich auf die Informationen angewiesen, die ich aus den Medien habe. Was bleibt mir auch anderes übrig? Nur gehe ich davon aus, dass wenn diese Infos falsch wären, andere Medien dies korrigeren würden. Schließlich gibt es Wettbewerb und hier ließe sich der Gegenbeweis leicht erbringen.
Über den Irak wurde gelogen und die Medien haben es aufgedeckt; über Afghanistan wurde gelogen und die Medien haben es aufgedeckt. Dass der Krieg gegen Bosnien völkerrechtlich zumindest fragwürdig war, können Sie in allen Medien lesen. Aber bei der Ukraine kuschen plötzlich alle?

Darwinist

Gelenkte Demokratie
Die “Landeszentrale für
Volkserziehung
politische Bildung Nordrhein-Westfalen” plant eine Großoffensive.
In einer Veranstaltungsreihe will sie gegen die “extreme Rechte” in NRW vorgehen.
Zielgruppe der Veranstaltungen sind sogenannte “Multiplikatoren”. Das sind Personen, die von Berufs wegen mit vielen Menschen zu tun haben, wie Lehrer, Jugendsozialarbeiter oder Verbandsfunktionäre.
Dort werden sie instruiert, wie sie die Propaganda weitergeben und die ihnen anvertrauten Menschen manipulieren sollen.
Hintergrund sind die jüngsten Wahlerfolge neuer Oppositionsparteien. Diese sollen diffamiert, und mit “Rechtsextremisten” in einen Topf geworfen werden.
Für die Veranstaltung am 26.10. werden die Parteien Pro Köln, Pro NRW und AfD explizit genannt.
Diese Broschüre zeigt, wie das Parteienkartell sich an der Macht hält, und Opposition systematisch behindert.
Ein skandalöser verfassungswidriger Vorgang. Ein steuerfinanziertes Institut manipuliert die demokratische Willensbildung …

a.t.m, wir haben offenbar verschiedene Vorstellung von Meinungsfreiheit. Gudenus darf seine Meinung frei äußern. Dass er dafür kritisiert wird, ist keine Beschränkung seiner Meinungsfreiheit, sondern Ausdruck der Meinungsfreiheit derjeniger, die seine Meinung nicht teilen.
Genauso wie meine Meinung hier bei GTV kritisiert wird (wie gerade von Ottov.Freising). Damit muss ich leben, aber es ist auch keine Beschränkung meiner Meinungsfreiheit.