@peripsum also ich bin 36 Jahre. "wir stehen wie eine Mauer im Glauben" - dieser Wunsch nach etwas "Unumstösslichen" ist auch mir bekannta aus der Arbeit bekannt. Aber ich kann darauf nur sagen: das wird es nirgends geben. In keiner Religion, in keiner Partei oder Verein. Das kann man schön in der Apostelgeschichte nachlesen. Für mich ist Glauben immer ein Ringen, ein Ringen um Wahrheit und dieses Ringen dauert das ganze Leben. Auch in diesem Forum wird gerungen, daber für mich ist das ein Zeichen von Lebendigkeit - solange niemand persönlich beleidigt wird! Sie unterstellen mir Hetze? Wo habe ich gehetzt? Bitte um Aufklärung!
@Monika Danke für die Darlegung ihres Standpunktes. Jetzt verstehe ich Sie. Ich habe etwas dagegen wenn ein Kardinal soetwas trägt. Es hat einfach mit Authentizität zu tun. Ein Kardinal kann nicht von Leid der Welt reden, vom der Zuwendung zu den materiell oder geistig Bedürftigen und gleichzeitig so Bild abgeben. Das ist Wasser predigen und Wein trinken. Kirche muss sich mit denen am Rand der Gesellschaft solidarisieren, so wie es Jesus gemacht hat. Mit einer Cappa Magna erreiche ich keine Solidarisierung. Da habe wir eine Unterschiedlichen Zugang und werden auch nicht auf einen gemeinesamen Nenner kommen.
@Monika sie haben mir noch immer nicht die Frage beantwortet: was will mir die Kirche damit sagen, dass ein Kardinal mit einer roten Schleppe herumläuft? Ich bin an einer ehrlichen Antwort interessiert .....
@Franziskus-Fan erstmals freut es mich, das Du ein Franziskus Fan bist ich kenne die Franziskaner der Immakulata nur peripher. Natürlich ist ihr Weg zu respektieren. Für mich persönlich stellt sich die Frage, wie können wir in der Arbeit mit jungen Menschen unseren Glauben authentisch vemitteln. Ich weiss, dass wir mit diesen Mitteln (Cappa Magna) auf keine grosse Resonanz stossen. Für mich gehört die Cappa Magna nicht zum Wesen der Kirche sonder in das Museum der Kriche.
@Monika Ein Kardinal, der mit einer langen roten Schleppe herumläuft - was will mir die Kirche damit sagen? Für mich sind das Relikte aus einer Zeit, in der die Kirche mit Politik und Macht verflechtet war; wo Fürstbischöfe mit weltlichen Fürsten um Macht und Reichtum stritten. Für mich hat es nichts mit einer dienenden Kirche zu tun.
@Monika Es ist eben ein Unterschied, ob man Gaben von Herzen verschenkt, oder aber mit einer Schleppe herumläuft, wo ist da bitte die Hingabe????? als nächstes zieht er eine Pelzmantel an und sagt: " das ist zu Ehre Gottes " by the way, Christus ist nicht mit einem Purpurmantel auf einem weissen Hengst in Jerusalem eingezogen.
Für mich passt ist der schmutzige Sari von Mutter Theresa und den Missionarinnen der Nächstenliebe mehr zum Wesen der Kirche als ein Kardinal mit goldenem Ring und langer Schleppe.
puhhh, da staubt es aber wieder ordentlich! Hat schon wieder jemand die Mottenkiste aufgemacht ... da sollte man gleich die Fenster weit öffnen und frische Luft reinlassen ....
Klare Worte über die Aufgabe des Laien in der Welt! Auch seine Worte über die Geschiedenen/Wiederverheirateten finde ich sehr gut! Ich wünsche dem neuen Weihbischof Gottes Segen und viel Kraft! Er hat keine leichte Aufgabe und es wird viele Kontrversen geben.
Ich habe die Dan Brown Bücher gelesen - sie sind spannenden und leicht zu lesen aber inhaltlich eine echte Katastrophe. Sakrileg habe ich mir dann sogar noch im Kino angesehen: reine Zeitverschwendung. Das Buch ist wenigstens noch spannend, der Film nur schlecht. Die Überraschung für mich gab’s aber beim Hinausgehen aus dem Kino. Vor mir geht ein Ehepaar und die Frau sagt zum Mann: „siehst Du, der Jesus war doch verheiratet“ und der Mann nickt zustimmend. Ich hätte mir nicht im Traum vorgestellt welche Wirkung diese Bücher und Film auf manche Leute haben. Küng und Drewermann sind beide lesenswert, man muss ihnen ja nicht in allem Zustimmen, aber sie bringen einen zum Nachdenken. Überhaupt ist lesen, nachdenken und sich selbst eine Meinung bilden immer noch der beste Weg. Rufino - hoffentlich ein Gutmensch
@Klaus @Tridentinum gerne, los gehts: Wir beten Dich an, Heiliger Herr Jesus Christus, Hier und in allen Deinen Kirchen Der ganzen Welt Und preisen Dich, Weil Du durch Dein heiliges Kreuz Die Welt erlöst hast.
@Klaus Meinen Sie ich soll für Pf. Sterninger beten damit er sich verändert? Spaß beiseite: vielen Dank für ihren Hinweis! Ich bete regelmäßig auch für unseren Pfarrer und Kaplan
Ich verstehe nicht, warum man permanent gegen die Liturgiereform wettern muss, und immer gleich „Freimauertum“ und „Protestantismus“ hinter allem vermutet … immer schön einen Sündenbock benennen und die Schuld an allen geben, dann fühlt man sich gleich viel besser. Trotzdem, mit der Kernaussage hat er recht: das Priester und Ordensleute in der Öffentlichkeit nicht mehr sichtbar sind, sich quasi verstecken ist wirklich eine traurige Entwicklung. Wir brauchen mutige und sichtbare Christen!
Nun, liturgischen Missbräuchen bei einem findfightfollow - Gottesdienst sollte man doch gleich an den Bischof melden. Nur gut, das Kardinal Schönborn den letzten Gottesdienst zelebriert hat, da muss ihm ja gleich einige Normabweichungen aufgefallen sein.
@Rübezahl: Da sie leider noch niemals an einem findfightfollow - Gottesdienst teilgenommen haben, sondern sich nur ein Bild durch div. Medien machen konnten lade ich Sie gerne zur nächste findfightfollow Messe ein - die ist schon morgen um 18:00 Uhr im Eisenstädter Dom. Aber Vorsicht! Vielleicht müssen sie bei der Musik ganz spontan im Takt mitklatschen und sich mit dem Weltbild und der Lebenssituation von jungen Menschen auseinandersetzen – das ist vielleicht alles nicht ganz den liturgischen Normen entsprechend.
@Rübezahl: Ich möchte festhalten: 1. sie haben noch nie an einem findfightfollow-Gottesdienst teilgenommen. 2. sie haben noch nie mit TeilnehmerInner eines findfightfollow-Gottesdienst ein Glaubensgespräch geführt. 3. Ich unterstelle Ihnen nicht, dass Sie einen fehlenden EINBLICK in das WESEN DES HL. MESSOPFERS haben (Sie sind ganz sicher ein Normungsexperte) - aber Sie können gar keinen EINBLICK in den Ablauf einer findfightfollow Messe haben, da sie noch nie eine besucht haben. 4. „ und gerade die dortigen Feedback-Kommentare von Teilnehmern dieser Gottesdienste erscheinen mir eher fraglich.“ Junge Menschen haben manchmal ein gewöhnungsbedürftiges Vokabular, und sie verwenden Worte aus ihrem Alltagsleben um ihre Gefühle zu beschreiben, oder besser gesagt zu umschreiben die für uns oft profan klingen. Wie die jungen Menschen letztendlich eine Messe empfinden und wie es ihr Glaubensleben beeinflusst kann man nur in einem persönlichen und offenen Gespräch herausfinden und nicht durch Postings oder Bilder auf einer Homepage. 5. Im Übrigen finde ich es befremdlich, dass Sie unterschwellig dem findfightfollow Messen die Gültigkeit absprechen, obwohl sie noch nie einen findfightfollow-Gottesdienst besucht haben, oder würden sie bei einer „normalen Jugendmesse“ auch als Kommentar posten: „wäre von Fall zu Fall konkret zu prüfen, ob einzelne Dinge, welche während einem SOLCHEN Gottesdienst ablaufen, den liturgischen Normen entsprechen!“
Nachdem hier eine negative Grundhaltung gegenüber „findfightfollow-Gottesdienst“ seitens einiger Poster zu spüren ist, hätte ich doch einige Fragen: @Rübezahl: 1. waren Sie schon einmal bei einem findfightfollow-Gottesdienst? 2. haben Sie schon mit jungen TeilnehmerInnen eines findfightfollow-Gottesdienst ein Glaubensgespräch geführt und einige Zeit geistlich begleitet oder woher wissen sie, dass es sich dabei nur um oberflächliche Begeisterung (wie bei einem Lotterie-Gewinn) handelt? 3. wie sind Ihre Vorschläge und konkreten Umsetzungen für die Jungend- und Missionsarbeit in einer säkularen Konsumgesellschaft? 4. Sie die Weltjugendtage auch nur oberflächliche Massenveranstaltungen von einigen zigtausend Jugendliche die nur "abfeiern" wie beim einem Fussballmatch? Für alle diejenigen die sich einen genaueren Einblick verschaffen wollen, empfehle ich den Besuch und das offene Gespräch mit TeilnehmerInnen einer findfightfollow Messe! www.findfightfollow.at
Mutige, engagierte und junge Katholiken versuchen das Wort Gottes einer säkularisierten Jugend näher zu bringen und diese für den glauben zu begeistern! Man muss nach neuen und unkonventionellen wegen der Begegnung mit der Jugend suchen. Diese neuen Wege sind für viele Katholiken irritierend aber jeder der einmal bei einem findfightfollow Gottesdienst dabei war und die Freude und Begeisterung der menschen gespürt hat weiß, dass der Heilige Geist auch hier am Werk ist. Schön, daß der Hr. Kardinal das Bemühen der jungen Leute würdigt!