Weihbischof Robert Boxie scheint die katholische Ausführung des jüngst aus dem Leben geschiedenen afro-britischen Soziologieprofessors Jason Arday zu sein: nach Quote ins Amt gebracht, große Klappe, fachlich völlig unqualifiziert.
Sie wissen, daß sie bei einem Vergleich mit der Tradition schlecht abschneiden. Selbst Außenstehenden fällt die Diskrepanz ins Auge. Und das Internet macht alles sichtbar. Bischof Mutsaerts sollte die Toten die Toten begraben lassen und das gescheiterte Pastoralkonzil hinter sich lassen.
@Libertas Ecclesiae Es wird menschliche Defizite und Schwächen geben, wie überall. Ich denke nicht, daß diese in die Öffentlichkeit getragen werden sollten, da sie eine interne Angelegenheit des Klosters sind und außerhalb niemanden nützen.
Vor einem Dilemma stehen heute auch die Jubelperser der neokonservativen Webseite Kath.net. Die FSSPX wird dort pathetisch im tiefsten Schisma verortet. Gleichzeitig wird Bischof Schneider gern der Leserschaft präsentiert, um sie mit dem Konzil auszusöhnen. Es wird sich zeigen, wann diese wichtige Stellungnahme auf Kath.net zu lesen ist.
@Karl Jürgen Schimpf Frage an die »Gospa« vom 1. Okt. 1981: »Sind alle Religionen gut?« »Vor Gott sind die Angehörigen aller Religionen gleich. Gott herrscht über jede Religion wie ein Herrscher über sein Reich. In der Welt sind die Religionen jedoch nicht gleich, da die Menschen sich nicht in gleicher Weise den Geboten unterwerfen. Sie lehnen sie ab und entehren sie.«
Gläubige, die zu Pius gehen, sind meist treue Kirchgänger und in der Spendenbereitschaft überdurchschnittlich motiviert. Das ist der Wurm, der den Prälaten nagt. Aber alle Drohungen ziehen nicht mehr. Nach Jahrzehnten des Niedergangs wird jetzt mit den Füßen abgestimmt.
So fängt’s an, mit der Eroberung. Würde die Konzilskirche den eigenen Glauben noch ernstnehmen, könnte sie auch die hier implizierte Botschaft einordnen.
Sie meint einfach, daß sie als Funktionärin der After-Kirche den Identitäts-Check mit der Kirche Christi nicht besteht und präsentiert deshalb eine neue Selbstlegitimierung.
Bei uns reagieren die Behörden bei der Beseitigung von Schwarzbauten viel schneller. Selbst wenn nach Baubewilligung ein Gebäude einen halben Meter zu nah am Nachbarn errichtet wurde, muß rückgebaut werden. In einem Konfliktgebiet wie dem Westjordanland sollte man dazu nicht mit einem imaginären »Recht auf Anarchie« argumentieren, wie es dieser Artikel impliziert. Es wird dadurch nur noch schlimmer.
Eine gewisse Oberflächlichkeit ist schon im Spiel, wenn dann hauptsächlich ein Lebensgefühl bedient werden soll. Solange die FSSPX in Wien nur die sprichwörtliche Hinterhofgarage hatte, haftete ihnen das Flair der »Schmuddelkinder« an, und man zog die Gastrolle in regulären Kirchengebäuden vor. Bei Petrus ist immer noch im Hochamt zu beobachten, wie eine gewisse kulturell-soziale Schicht deutlich überrepräsentiert ist, während die Minoritenkirche einfach den normalen Querschnitt einer diözesanen Ortsgemeinde abbildet.
Die FSSP muß sich selbst auf die Liturgie reduzieren, da sie ja den Elephanten im Raum (V2) nicht kritisieren darf. In Wien hat die ED gerade die Lazaristenkirche (in bester Verkehrslage für eine kategoriale Gemeinde) an Nicht-Katholiken verschenkt. Wäre die FSSP nicht nur geduldet, sondern erwünscht, wäre das leidige Thema längst vom Tisch.
Die FSSP wurde 2005 in Innsbruck zugelassen, um der dort seit 1986 tätigen Piusbruderschaft die Gläubigen abzuwerben. Vielleicht klappt es damit in Pachamamazeiten nicht so.
Mich regen solche »Auswüchse« in den Bischofslinien nicht mehr auf. Auch dieser Neue wird in seiner Tätigkeit weniger Schwachsinn verbreiten, als 99% seiner regulär ernannten Amtskollegen. Angesichts von Pachamama-Anbetern & Häretikern gibt derzeit auch keine Papstautorität in Rom, die so eine Ernennung durchführen kann. Der Vorwurf der Selbstermächtigung geht daher in Leere. Hier lebt wenigstens die Kirche weiter, deren Einheit in der Rechtgläubigkeit unverändert weiter besteht.